Selmapost

Norwegen mit Svalbard

Hallo, Ihr da im Süden,

hier meldet sich Dina’s Knipsiassistentin, die liiiebe Selmafee, wie man mich her im Land der Trolle nennt, ab sofort für Postkarten zuständig.  Puuuh, da habe ich einen ganzen Stapel, fangen wir gleich an, hier meine Freunde auf Spitzbergen, dort sind die Eisbären zuhause. Das Svalbard-Archipel liegt auf halber Strecke zwischen Norwegen und dem Nordpol und bietet unberührte arktische Wildnis, also, unsere Dina gefällt’s und der Master findet es auch ok.

Sonnenbadende Eisbären auf Svalbard

Trotz der Nähe zum Nordpol herrscht auf Svalbard im Vergleich zu anderen Gebieten so weit im Norden ein relativ mildes Klima. In Longyearbyen liegen die Durchschnittstemperaturen zwischen –14° C im Winter und +6° C im Sommer und was relativ mild heißt, zeige ich Euch hier:

Nee, das ist kein Schwarz-Weiß Knipsi. Hochsommer im Land der Mitternachtssonne, nennt man das.

Master besuchte Spitzbergen während der letzten Expedition in der Arktis, das wissen wir ja bereits. Ich sage Euch, Siri und er können mit Worten Eisberge und Landschaften beschreiben, also, da möchtet Ihr bestimmt gleich hinfahren und nachschauen, ob es wirklich so schön, idyllisch, schauerlich, kalt oder neblig ist. Meine liiebe Schwesterfee Siri und ich haben gefrööstelt als Master uns sein arktisches Tagebuch vorm knisternden Kamin vorlas.

Aber, und passt auf, jetzt kommt’s, als wir die Fotos sahen, ist es uns erst richtig kalt geworden, brrr. Bis in den äußersten Flügelspitzen, wenn ich das bemerken darf. Achte bitte auf den rapiden Temperaturfall beim Betrachten dieser sommerlichen Aufnahme!

Ich habe DinaFee versprochen mich kurz zu halten, also, Seufz……

Ha det da, bis bald!

Selma KnipsiFee

3 thoughts

  1. Halllooo Selma, halloo Siri, hoffe Ihr könnt Euren Südwester mal abnehmen u. mir zuhören. Hocke hinter der Ladentheke , lese mit Freude , den Text ,v. Diana u. bestaune die wunderschönen Fotos- Ihr sagt wohl Kniiipsii . Bestellt Diana ganz liebe Grüße,sagt, daß ich es als sehr angenehm empfand, einen Text, richtige Länge, da macht das Lesen Spass , mit informativen Inhalt zu den Bildern “inhalieren” zu dürfen.
    Stellt Euch vor, z.Zt. werde ich mit Geschichten/Filmen über Norwegen/Schweden überhäuft. Gestern schaltete sich Tantchen zu dem “Thementag Norden” dazu.Ach, ich schwelgte in Erinnerungen, zuerst wurde Stockholm, in all seinen Facetten gezeigt. Es folgten Beiträge über Fjorde, Postschiff, Mitsommerfeste u. vor allem die Bewohner. Wißt Ihr, es machte Spass,weil die Norweger einfach so Quatschten, wie Sie es gewohnt sind (lt. Übersetzung), da lernte Tantchen viel über Land u. Leute. Macht viel viel mehr Spass, als hochtrabende ellenlange Monologe, die manche Reporter so drauf haben.So unter uns, dabei schläft Tantchen manchmal ein (HI;HI).Gewaltig die Landschaft, so grandios hatte ich sie nicht mehr in Erinnerung!
    So auf dem Sofa lümmelnd, fragte Tantchen sich, die ja eine “Krimi-Tante” ist, wie kommt es, das die nordischen Krimis meistens düster, depressiv u. äußerst brutal sind. Es kann doch nicht an den Lichtverhältnissen liegen ? oder ?! Das viele Grün sorgt doch für einen Ausgleich. Düst mal durch die Landschaft , spitzt die Ohren, vielleicht könnt Ihr mir eine Antwort präsentieren. Bin Gespannt! Alles Gute, wünscht Euch, das Tantchen

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  2. Das 3. Bild, fast schwarz-weiß, stammt von Smeerenburg, die Tranküche der Holländer, die Melville in “Moby Dick” beschreibt. Echt Ihr, man meint, dort stinke es immer noch gen Himmel. Zu sehen gibt`s da wenig, außer ein paar olle Steine, die angeblich die Fundamente der Öfen lieferten. Mich hat das Licht dort an diesem Hochsommertag fasziniert: Wolken, Sonne, Schneefall. Nach dem Ausflug war ich froh, dass es, zurück auf dem Eisbrecher angekommen, heißen Kakao mit viel Rum gab. Unser BordBiologe erzählte mir, dass die Walfänger damals noch nicht wussten, dass sie Walfleisch essen konnten. Sie brachten ihre karge Verpflegung auf den Schiffen mit, aber sammelten die spärlichen Kräuter an den Hängen, um sich vor Skorbut zu schützen.
    Liiiebe Grüße an Selma KnipsiFee und Siri BuchFee, Euer Master

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  3. SiriFee will ja alles ganz genau wissen, also die Blütezeit des Walfangs in Smeerenburg war etwa von 1630-1640. Und dieses vitaminreiche Kraut, das die Holländer vor Skorbut schützte, ist der Engelwurz. Alles klar? Euer Master von Cley next the Sea
    von wo auch einst Walfänger gen Spitzbergen und Grönland fuhren. Wir haben an der Hauptstraße das viel fotografierte Whalebonehaus, in dessen Fassade Feuerstein und Walknochen eingebaut sind und dessen Dachstuhlverzierungen aus gebleichtem Walbein bestehen.

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