Skrik, Scream und Schrei am Mittsommer

Zwölf kurze Minuten dauerte es und “Skrik” (“Der Schrei” von Edvard Munch) war das teuerste Gemälde der Welt. Eine E-Mail an Dieter Motzel gesendet, und ich schrie freudig auf als stolze Gastgeberin von “Große Momente der Zeitgeschichte”.

Herr Nietzke, augenscheinlich Deutscher, trifft auf Munks, augenscheinlich Norweger, Geist. Heraus kam, wie sollte es auch anders sein, diese Bilderphilosophie.

erst meint er, diese Frau zu treffen – eine Freundin Munks, wie er sich dunkel erinnert.

man beachte Nietzkes neuen Mantel, fesch nicht?!

was hat denn diese Gespensterfrau für drei Löcher im Kopf?

und wer hätte es gedacht, die Frau mutiert zur Micky Mouse

und dieser Nietzke bekommt einen Schlafzimmerblick

und nun sind alle wech

Munks Freundin weg, Gespenst weg, Nietzke weg – klar wie Kloßbrühe: wenn kein Wahrnehmender da ist, gibt es auch nix wahrzunehmen!

🙂

Einen lieben Dank an den großen Künstler für die freundliche Leihgabe!

© Grafik: Dieter Motzel
Haushundhirschblog

Mittsommerliche Grüße

Dina

P.S.
Vielen Dank an die Buchfeen für ihre Kommentare.

13 thoughts

  1. Na, Nietzkes Jacke erinnerte mich sofort an Arthur Dents Aufzugs in der BBC-Verfilmung von “Hitchhiker`s Guide to the Galaxy” – Nietzke & Dent: zwei genial Verrückte …

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    • Liebe Renate, den Dank für den Text nehme ich gerne an. Ich schreibe so etwas mit freudiger Begeisterung – es ist eine tolle Übung und Entspannung für einen, der stets professionell Langtexte schreibt, mal kurz und witzig sich zu äußern (ohne PR, Lektorat, Agenten und all diese sicher hilfreichen Leute im Rücken).
      Schönes Wochenende
      Klausbernd🙂 und die beiden Buch- und Kicherfeen Selma🙂 und Siri🙂

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  2. ich mag Nietzke sehr und zusammen mit den Kommentaren… YES wunderbares Zusammenspiel – danke euch allen
    herzliche Grüße von Frau Blau aus dem heute wieder sonnenverwöhnten schwarzen Walde :o)

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  3. Als großer Verehrer von Edvard Munch musste ich so schmunzeln, als ich diesen schönen Beitrag gefunden hab. Ich bin im Osten Deutschlands aufgewachsen und uns waren die Grenzen verschlossen. Meine allererste Reise nach der “Wende”, also der möglichen Reisefreiheit, führte mich nach Oslo in die Nationalgalerie und sie wurde zu einer wunderschönen Erinnerung, deshalb lese ich insgesamt gern diese Seiten!
    Beste Grüße und vielen Dank für den schönen Beitrag,
    Eva Hoffman, Wederwill-Team

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