Lucid Dreaming

“We can make all our dreams come true, but first we have to decide to awaken from them.”
Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entscheiden, aus ihnen zu erwachen.

Josephine Baker

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We are so excited, we have learned something mind blowing from our dear Master! And now we can’t help we must share it with our blogging friends whilst our Master is writing a book about this subject on request of an international publisher. Any idea what it is all about?

Wir sind soooo aufgeregt, denn wir lernten etwas völlig Verrücktes von unserem Masterchen. Das müssen wir unbedingt jetzt mit euch teilen, während unser Master eifrig an einem Buch zu diesem Thema sitzt und wir so genug Zeit haben. Na, habt ihr schon eine Ahnung, worum es geht?

You guessed it, it’s about lucid dreaming. By the way, did you see the film “Inception” which was advertised “lucid dreaming goes mainstream“?
“Is lucid dreaming not a contradiction, a so called classic contradictio in adjectu? Dreaming and being conscious, how does this go together!”, we are wondering.

Ihr habt es erraten, es geht ums bewusste Träumen, wie das luzide Träumen auch genannt wird. Schnell eine Frage, habt ihr den Kult-Film “Inception” gesehen, der mit dem Sloga “luzides Träumen wird Mainstream” beworben wurde?
“Ist bewusstes Träumen nicht ein Widerspruch, eine contradictio in adjectu? Träumen und bewusst – das geht doch nicht zusammen!” wundern wir uns.

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Our dear Master’s answer between his morning coffee and cereal: “Lucid or conscious dreaming is practised in shamanism, in Hindu, Tao and Buddhist traditions for at least 3000 years. In Europe the novel “Peter Ibbetson” made it popular. It was written by George du Maurier, Daphne du Maurier’s ancestor, and published in 1891. The protagonist tries to control his dreams and intervene in their action throughout the whole novel. Thus lucid dreaming became fashionable in Victorian times. Well, it was the zeitgeist to deal with dimensions beyond the restricted everyday life,”
He went on that it was a turn against Freud’s effort to interpret dreams. Not explaining but doing, not concentrating on sickness but rising one’s productivity, was the slogan of the lucid dreamers now who were fallen for ambitious dreams of the future.

Dazu Masterchen bei Morgenkaffee und Müsli: “Luzides Träumen wird im Schamanismus, hinduistischen, taoistischen und buddhistischen Traditionen seit mindestens dreitausend Jahren genutzt. In Europa wurde es durch den autobiographisch geprägten Roman “Peter Ibbetson” (1891) von George du Maurier (1834-1896, ein Vorfahre der Schriftstellerin Daphne du Maurier) populär. Der Protagonist versucht seine Träume zu kontrollieren und in sie einzugreifen. So wurde luzides Träumen im viktorianischen England zur Mode. Es entsprach dem Zeitgeist, sich mit Dimensionen zu beschäftigen, die jenseits der als eng empfundenen Alltagswelt lagen.”
Imgrunde, erklärte er weiter, war das eine Wendung gegen Freud, der gleichzeitig sich redlich bemühte, Träume zu deuten. Nicht deuten, sondern handeln, nicht aufs Kranke schauen, sondern die eigene Produktivität steigern, lautete dagegen die Devise der luziden Träumer, die ehrgeizigen Zukunftsträumen verfallen waren.

 

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“But why fascinates this lucid dreaming more and more folks today?”, we asked impatiently.
“In the nineties the megaselling cult author Carlos Castaneda caused a revival of this kind of dreaming. At the same time Malcolm Godwin, Stephen Hawkin’s web-designer, published the beautiful illustrated book “The Lucid Dreamer”. Ten years earlier Werner Zurfluh had published his diary of lucid dreams like the father of French sinology Marquis d`Hervey de Saint Denise (known by Freud and Jung) about 90 years before. So the author Michael Ende was attracted and Ende and Zurfluh began to work together on the book and film “The Neverending Story”. Well, the lucid dreamers understood the essence of virtuality! And, by the way, Nietzsche sometimes stayed conscious in his dreams, just spontaneously, and Mary Shelley got her ideas for ‘Frankenstein’ when she was lucid dreaming  in Lord Byron’s house at the Lake Geneva.” 

“Was soll nun dieses bewusste Träumen, das selbst heute noch viele fasziniert?”, fragten wir ungeduldig.
“In den neunziger Jahren gab’s durch Castaneda ein Revival des zuvor fast in Vergessenheit geratenen luziden Träumens. Gleichzeitig veröffentlichte Malcolm Godwin, der später die Website von Stephen Hawkins entwarf, das wunderschön aufgemachte Buch ‘The Lucid Dreamer’. Schon in den achtziger Jahren hatte Werner Zurfluh wie der Vater der französischen Sinologie Marquis d`Hervey de Saint Denise ein Tagebuch seiner luziden Träume veröffentlicht, das in esoterischen Kreisen zum Bestseller wurde. So wurde Michael Ende auf ihn aufmerksam und es begann eine Zusammenarbeit beim Buch- und Filmprojekt ‘Die unendliche Geschichte’. Wenn ihr so wollt, haben die luziden Träumer das Wesen der Virtualität verstanden, also keine Spinner! Ach, und übrigens Nietzsche war einer, der öfters spontan luzid träumte und die 18jährige Mary Shelley bekam ihre Idee ‘Frankenstein’ zu schreiben, durch einen luziden Traum, den sie in Lord Byrons Haus am Genfer See hatte.”

 

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Oh dear, our Master always becomes so talkative but we Bookfayries are interested in the use of lucid dreaming only. Okay, these are his ideas: “Lucid dreaming gives the dreamer the possibility to try something which is in everyday life highly sophisticated, too complex, too dangerous or too frightening. It’s used in sports to avoid accidents during training and it’s used in science for testing as Nicola Tesla did. Furthermore you will experience an unimagined freedom, because your wishes and what you imagine comes true during lucidity. Even you Bookfayries perceive only what you have learned to perceive. This restricting conditioning ceased to apply. You learn to perceive without judging and this enlarged perception makes you (even more) uninhibited – I don’t know if Dina and I can stand that – more creative and you can reach your aims more easily. This makes your everyday life more free und more inventive. And last not least: What you can do in a lucid dream that you are able to do in your everyday life as welli, the so called “transfer effect”. Is this enough of a good thing?” 

Dass unser Masterchen immer so ausschweifen muss, uns Buchfeen interessiert doch nur die praktische Seite dieser Traumtechnik. Okay, das meinte er dazu: “Das luzide Träumen gibt euch die Möglichkeit, etwas auszuprobieren, was im Wachbewusstsein schwierig, zu komplex, zu gefährlich oder zu angstbesetzt ist. Es wird im Sport benutzt, um Trainingsunfälle zu vermeiden, wie es auch Techniker wie Nicola Tesla nutzten, um Erfindungen zu testen. Man kann luzid träumend eine ungeahnte Freiheit erleben, denn was ihr euch wünscht, was ihr wollt und denkt, das geschieht im luziden Traum. Auch ihr Buchfeen nehmt nur wahr, was ihr wahrzunehmen gelernt habt. Diese einschränkende Konditionierung fällt im luziden Traum weg. Ihr lernt, jenseits aller Bewertungen wahrzunehmen. Durch diese Erweiterung der Wahrnehmung werdet ihr noch ungehemmter – kaum auszuhalten! – und kreativer und könnt problemloser eure Ziele erreichen und euch im Alltagsleben freier, origineller und erfolgreicher bewegen. Vor allem: Was ihr in solchen Traum tut, das können ihr auch leichter im Alltagsleben umsetzen. Ist das genug des Guten?”

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Our Master got really into talking, it even didn’t seem to bother him that his coffe got cold. He went on that lucidity has different levels. The lowest level is becoming aware during your dream that you are dreaming. Then you can slow down the action of the dream to have a proper look at it. The next level is called incubation meaning you plan what you are dreaming. We are fascinated that we can talk to people in the dream and ask them questions. And the next level is to change the action of the dream during dreaming and the highest level, the masterclass, is called “psychonautic”. On this level you explore diffent universes in yourself.   

Da Masterchen sich richtig in Schwung geredet hatte, wobei es ihm nichts zu machen schien, dass sein Kaffe kalt wurde, erklärte er uns, dass Luzidität nicht gleich Luzidität ist. Es gibt unterschiedliche Stufen, wenn wir das richtig verstanden haben.
Es beginnt mit dem bewusst herbeigeführtes Gewahrsein während des Träumens, dass man träumt, das kann für kurze Augenblicke oder während des gesamten Traums sein. Dazu gehört, einen Traum zu verlangsamen bzw. anzuhalten, um ihn genauer zu betrachten. Dann gibt’s die Trauminkubation, die Bestimmung und Planung der Inhalte seiner Träume. Fasziniert hören wir, dass man sein Traum-Ich beobachten und mit den Personen im Traum sprechen kann. Am spannendsten finden wir jedoch während des Träumens den Lauf der Ereignisse zu verändern.
Dann gibt es gibt noch die Stufe der Psychonautik. Hierbei wird die Annahme gelebt, dass unsere Welt des Wachbewusstseins nur eine unter vielen ist. Die Welten werden wie eine Zwiebel geschichtet betrachtet, man nimmt sich vor, die unterschiedlichen Sphären besuchen.

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Our dear Master really made us keen to learn this useful technique. Besides you learn it easier when you sleep on your back we experienced the following: Before we fall asleep we say a number of times every night: “When I am dreaming I become aware that I am dreaming”. Then we tried to stay aware when we are falling asleep. We noticed it didn’t work if we concentrate on the point of falling asleep but by trying to keep in mind the last picture or feeling we had before falling asleep. Beside we tried to concentrate on everything that doesn’t make sense, that is not logic. When we notice something illogical we try to find out if we are awake or sleeping. I, Siri Bookfayrie, can easily getting lucid by concentrating on my right hand in a dream. Well, I try visualising my right hand always during the day when I have a little time off. And I, the dear Selmafayrie, get lucid by concentrating on frequent dream symbols. Always when I see one of those I will test if I am awake or asleep.

Nun hat uns Masterchen gaaanz heiß gemacht, diese nützliche Fähigkeit zu erlernen. Außer dass man es leichter lernt, wenn man auf dem Rücken schläft, haben wir folgende Erfahrungen gemacht:
Brav sagten wir mehrmals jeden Abend in unseren Kuschelbettchen vor dem Einschlafen: “Wenn ich träume, werde ich mir bewusst, dass ich träume”. Dann haben wir versucht, beim Einschlafen bewusst zu bleiben. Wir bemerkten, dass das nicht geschieht, indem wir uns auf den Punkt des Einschlafens konzentrierten, sondern indem wir das letzte Bild oder die letzte Empfindung vor dem Einschlafen festhielten. Außerdem achteten wir auf Unlogisches. Immer wenn wir Ungewöhnliches erlebten, prüften wir, ob wir schlafen oder wach sind. Mir, der Siri, lag die Handmethode, bei der ich meine rechte Hand im Traum zu sehen versuchte. Das war allerdings etwas nervig für mein Schwesterlein, denn immer wenn ich am Tag etwas Freiraum hatte, schloss ich meine Augen und visualisierte meine Hand. Mir, der Selma, lag es mehr, meine häufigsten Traumsymbole festzustellen und stets, wenn ich mit diesen konfrontiert wurde, zu prüfen, ob ich träume.

 

And last not least, the easiest way you can learn lucid dreaming:
Die einfachste Weise luzides Träumen zu erlernen:

To learn lucid dreaming starts in everyday life
Das Erlernen des luziden Träumens beginnt im Wachbewusstsein

  1. You try to be able to remember your dreams whenever you want to
    Du bemühst dich, deine Träume zu erinnern, wenn immer du es möchtest
  2. You try to become as aware as possible in your everyday life
    Du versuchst, am Tag so aufmerksam wie möglich zu sein
  3. You sleep lying on your back
    Du schläfst auf dem Rücken ein
  4. Before falling asleep you say: “When I am dreaming I am aware that I am dreaming”
    Dabei sagst du dir “Wenn ich träume, bin ich mir voll bewusst, dass ich träume”
  5. Falling asleep you try to keep your last feelings or pics in your mind
    Einschlafend versuchst du die letzte Empfindung bzw. das letzte Bild vor dem Einschlafen zu halten
  6. If you see something illogical or one of your recurring dream symbols you become aware that you are dreaming
    Wenn du im Traum etwas Unlogisches siehst oder ein Symbol, das öfters in deinen Träumen auftritt, wirst du dir bewusst, dass du träumst

A warning at the end: consider very well what you plan to reach – it will happen!
Zum Abschluss müssen wir euch allerdings warnen: Überlegt euch gut, was ihr plant zu erreichen, es wird ja geschehen!

Feel free to try out becoming a lucid dreamer, have fun and don’t take it too seriously
Probiert einfach das luzide Träume mal aus, aber lustig als Spiel und bloß nicht verkniffen
Good luck

Siri and Selma

 

© text and illustration by Hanne Siebers and Klausbernd Vollmar, Norway/Cley next the Sea 2015

128 thoughts

    • Wie passend, “Lucid in the sky”, ausgerechnet heute vor 50 Jahren, am 7.08.19965, war die Geburtsstunde der Hippie-Bewegung. Der Schriftsteller Ken Kesey ließ eine öffentliche LSD-Party in seiner Kommune unweit von San Francisco steigen.🙂
      Ich hoffe, in HH weht eine luftige Brise,
      liebe Grüße
      Dina

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    • Und so traurig, aus den Freiheitsliebende Blumenkindern waren am Ende nur Abhängige. Kennst du den Film, “Das wilde Leben” über Uschi Obermaier? Wir dürfen nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber Kommunen sind uns nicht gänzlich unbekannt …
      Liebe Grüße,
      Siri und Selma

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    • Also liebe Dina, so ganz gebe ich dir da nicht recht. Nicht wenige dieser Generation haben eine erstaunliche Karriere später hingelegt.
      Ganz liebe Grüße aus dem angenehm sommerlich Cley
      Klausbernd und die liebklugen Buchfeen Siri & Selma

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    • Ja, natürlich, sogar ganz viele großartige Künstler, tolle Musiker(innen). Entschuldige, Klausbernd, ich habe mich unpräzise ausgedrückt; die Kommunen von damals machte eins nach dem anderen dicht wegen Drogen, Raub und Gewalt; die Freiheitsliebende waren am Ende Abhängige. So endete eine WDR Radiosendung die ich gestern anlässlich des 50. Hippie-Jubileäums hörte.
      Dabei ist mir ein Schwedisches Wort aufgefallen; Freiheit, freie Liebe und ein Smörgåsbord mit Drogen.🙂
      Liebe Grüße über den Kanal zu den 3/4 Fabs,
      Dina xxx

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    • Liebe Dina,
      was du da beschreibst, das geschah in Haight Ashbury (San Francisco), kann aber keineswegs verallgemeinert werden. Die z.B. auf Skinner basierenden Walden Two Kommunen gibt es wie viele andere noch heute und viele (bes.in den USA und Canada) leben einen überdurchschnittlich guten Lebensstil, d.h.was sie an Geldern per capita zur Verfügung haben.
      “Weil’s im TV war, kann’s nicht stimmen”, dieser alte Leitspruch scheint mal wieder zuzutreffen – oder platt ausgedrückt “fernsehen verblödet”.
      Ganz liebe Grüße vom sommerlichen Meer von uns drei aus Cley ins Rheinland🙂 xxx🙂 xxx🙂 xxx

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    • Hörfunk, Ihr Lieben, WDR 2 Qualitätshörfunk, hallo!:-) Und es bezog sich auf die Anfangskommunen, es ging um ja um die Geburtsstunde der Hippiebewegung, the real flowerpower generation. Sind die restlichen Hippies nicht in den Achtzigern “gestorben”, den ganz normalen Konsumwahn verfallen? New Age und Boho Hippie Schickies sin keine Blumenkinder, das wissen die Blumenfayries zu berichten.🙂
      Liebe Grüße zu den 3/4 Fabs in Cley
      Dina, 1/4 Fabs allein x😦

      http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/audios134_tag-07082015.html

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    • Liebe Dina,
      Das ist wohl richtig, dass viele Hippies dem normalen Konsumzwang teilweise mehr als andere verfielen. Es ist ja schwer zu sagen, wo man den Anfang der Hippies ansetzt, z.B. geht Theodore Rozack von den Diggern aus, die sich in Haight Ashbury bildeten mit dem anarchistischen Konzept, das Geld abzuschaffen. Andere sehen die Hobos oder auch erst jene, die gen Asien reisten und bunte Kleider und feinen Schmuck mitbrachten und oft igendwelchen Gurus verfallen waren, als die echten Hippies. Übrigens wird in der deutschen Literatur zur Subkultur die Wuppertalerin Else Lasker-Schüler als erster europäischer Hippie gesehen. Und nicht zu vergessen, Hermann Hesses Morgenlandfahrer. Nicht zu vergessen, auch die Eden-Kommune in Deutschland, Worpswede und die frühe FKK-Bewegung um Kiesewetter.
      Interessant dazu finde ich von Helmut Kreuzer ‘Die Boheme” – eine Analyse der Subkultur vom 19. Jh. an bis heute und von Frecot, Geist und Kerbs ‘Fidus’ – was ich an dieser guten Doku interessant finde, dass nämlich Teile der frühen zumindest hippieartigen Gruppen zum Kommunismus übergingen und andere zum Faschismus, wie die Kommunarden von Worpswede.
      Ab wann man von Hippies sprechen kann, ist wirklich schwer zu sagen.
      Huch, eigentlich wolte ich nur kurz antworten, da ich eigentlich Apfelsaft machen wollte. Nun denn …
      Ganz liebe Grüße und Küsse
      Klausbernd xxxxx

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    • Lieber Klausbernd,
      @ … viele Hippies dem normalen Konsumzwang teilweise mehr als andere verfielen … Das finde ich verständlich. Wenn ich es richtig verstanden habe, wie es auch in “Das Wilde Leben” dargestellt wird, kamen die Hippies überwiegend aus der gutbürgerlichen, wohlhabenden und gebildeten Gesellschaft. So ein bisschen wie “back to the roots”?🙂
      Frisch gepresster Apfelsaft hört sich sehr gut an. 🍏🍏🍏
      Liebe Grüße, kurz vor der Abreise,
      Dina 1/4 Fab xxx

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    • Liebe Dina,
      da hast du wohl recht, die späten Hippies meiner Zeit, damit meine ich die der 60iger Jahre, mussten wohlhabend sein, um ihr ungebundenes Leben finanzieren zu können. Außerdem war zumindest in Deutschland nur die intellektuelle obere Mittelschicht liberal genug, um ihren Kindern dieses Lotterleben😉 durchgehen zu lassen und sie überhaupt schon zur Gesellschaftskritik erzogen zu haben.
      Viele liebe Grüße und Küsse, angenehme Reise
      Klausbernd🙂 xxx und die liebklugen Buchfeen Siri🙂 ooo und Selma🙂 ooo

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  1. I have been lucid at the point of falling asleep many times and have always pulled back rather than going with the flow.. that falling off the cliff feeling as we enter sleep is just a little scary to say the least. Like reaching the top of the first climb in a roller coaster only to be turned and plunged earthward but way beyond.. At other times I have been aware I’m asleep which in interesting. It is a fascinating area and one I have thought of exploring more many times. I will await the book with interest.
    Have a great weekend Fab Four of Cley..🙂

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    • Dear Chillbrook,
      the standard exercise in lucid dreaming: when you have the feeling of falling transform it into flying. It works best if you try it out with selfhypnosis.
      Most of us have had a lucid dream without being aware of it. One of the first steps is becoming aware of lucidity. As more you are aware in your everyday life as bigger the change is to get a lucid dream.
      Good luck!
      We wish you a great weekend as well
      The Fab Four of Cley

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  2. Very interesting and a fascinating subject. The Gnostics have a arresting take on it. For them, the stage of lucid dreaming is one of the steps of the awakening of Kundalini. They call it the Third Realm, and it’s where the initiated has the chance to consult with the great libraries of humanity, the repository of all human knowledge. And they challenge their followers to get there. As for those familiar with Gnosis, one’s supposed to be capable to achieve that only through working on the Big Task of using sexual energy to drive the snake up. I’m not advocating it, for those familiar with Gnosis, it’s never about the theory, or what they call the limited mental, Pontius Pilate approach; one needs to experience the internal awakening of the Christ and all talk about it is moot. So what am I doing, right? Anyway, for us, literally mortals, it’s still a challenging subject, since we can see clearly that throughout history an assortment of extraordinary men and women have managed to lucid dream at will, being Gnostics or not, and the Castañeda literature brings an amazing view of Don Juan’s abilities. Thanks for this post. Cheers

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    • Dear Colltales,
      lucid dreaming was and is practised in many groups and by individuals as well. For me it’s beyond esoterics it rather is an awareness exercise and as such not bound to any believe or ideology. I see it quite pragmatic as a tool to find solutions for complicated problems. But it takes a certain descipline to learn it on one hand and on the other one shouldn’t practise it all the time, only if one is in need of a solution one cannot find in any other way.
      We wish you a happy weekend
      The Fab Four of Cley

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  3. Was gebt Ihr mir da für viele schwierigen Aufgaben, ihr lieben Buchfeen und das bei 38 Grad! Also, ich werde trainieren mich beim Einschlafen an das letzt gedachte Bild zu erinnern und “not concentrating on sickness but rising productivity”. Ein wunderbarer Beitrag, der bei mir bereits hat Flügel wachsen lassen!:):):):) Grazie mille, viel Erfolg, e cari saluti Martina

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    • Guten Tag, liebe Martina,
      zum Glück haben wir nur um die 23 Grad C, was wir die ideale Temperatur finden🙂
      Also, man muss ja nicht luzid träumen können. Keineswegs, glücklich kann man auch ohne das werden. Es ist sozusagen ein kleiner Luxus für die Bewusstseinsfreaks😉
      Aber es mal als Spiel zu versuchen, kann nicht schaden. Wir wünschen dir viel Glück und wenn der Beitrag schon bei dir hat Flügel wachsen lassen … ja, was willst du noch mehr?!
      Wir wünschen ein prima, fröhliches Wochenende
      The Fab Four of Cley

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    • Ich möchte es wenigstens versuchen. Letzte Nacht hat mir jedoch schon gezeicht, dass es mir nicht leicht fällt mich noch genau an das letzte Bild vor dem Einschlafen zu erinnern! Ich wünsche dir auf jeden Fall einen guten Schreibtag und liebe Grüsse an dich und deine fleissigen Helfer.

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    • Weißt du, liebe Martina, mit dem luziden Träumen ist es so – wie vielleicht mit allem? – man muss es wollen, aber nicht zu viel wollen, auf jeden Fall dranbleiben.
      Viel Glück und feines Wochenende
      Klausbernd

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    • Liebe Martina,
      die Siri, das sah ich gerade, hat es weiter unten sehr gut der Sarah erklärt, wie’s geht. Sie ist solch eine Liebkluge🙂 das geliebte Sirilein!
      Liebe Grüße
      Klausbernd🙂

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    • Dear John,
      you are right it needs practise. Indeed, it was and is use by quite some writers. We suppose that writers have a tendency to lucidity because they livein a virtual reality while writing. They are used to play with and move around in virtual reality, it doesn’t matter that much if it’s their fiction or their dreams.
      Thanks and cheers, enjoy the weekend
      The Fab Four of Cley

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  4. I am not so sure that I want to learn. I like the separation of dreams from reality, and the crazy and improbable things that often happen in my dreams would not be so welcome when I was awake. I will leave this technique to those with the courage to make their own dreams into reality, and stick with my sleeping world. As always, a brilliant concept, and wonderfully illustrated by some sumptuous photos.
    Love from Beetley. Pete and Ollie. X

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    • Dear Pete,
      as we wrote to Martina one doesn’t need lucid dreaming for happyness. It’s a sheer luxury for people who want to enlarge their awareness, well, for “awareness-freaks”😉
      Thank you very much for your comment and we wish you a sunny weekend – the weather is bril, isn’t it!🙂
      Lots of love to you and Ollie from the sea
      The Fab Four of Cley

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  5. Thank you , thank you ! … I have experienced the “transfer effect ” in some of my writings and always feel a different kind of creativity when it happens , now I understand more clearly … Your sharing here is so very generous and I applaud you both with lots of love …hugs from megxxx

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    • Dear Meg,
      wow, what kind words, well, they make our day🙂 THANK YOU! We really feel honoured.
      The Bookfayries Siri and Selma and Klausbernd wish you a happy weekend xxx
      Greetings from Dina from the Rhineland too

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    • Dear Sue,
      sorry, I condensed the information quite a bit, but I had to because nobody reads a long, specialised blog. I tried to explain it as easy as I could. But as I wrote before, one doesn’t need to achieve lucidy in dreaming – it’s a luxury of “awareness-freaks”😉
      We wish you a happy weekend as well
      Siri & Selma and Klausbernd

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  6. wir übten es während meiner Ausbildung und damals hat es dann auch geklappt, aber ich finde es nicht so einfach zu lernen und schon gar nicht beizubehalten, aber großartig, wenn es klappt! auf dein Buch bin ich gespannt, lieber Klausbernd und liebe Hanne, deine Bilder sind ein Traum😉, besonders das vorletzte-
    liebe Grüße aus dem hitzigen Rheintal
    Ulli

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    • Liebe Ulli,
      das luzide Träumen ist eine Spielerei für Bewusstseinsfreaks😉 auf keinen Fall ein Alltagsträumen.
      Wir benutzen es, wenn wir Bücher konzipieren oder längere Vorträge, TV Sendungen oder Artikel, aber sonst träumen wir sanft und selig unbewusst.
      Danke für dein Lob für die Bilder🙂
      Wir senden dir liebe Grüße ins Rheintal
      Klausbernd und die liebklugen Buchfeen Siri und Selma vom angenehm sommerlichen Meer (24 Grad C, leichte Seebrise)

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  7. Well, I love your dreamscapes and your theories, If I only could get the grip of it! I can only remeber one lucid dream I had. That was many years ago and it was very powerful. I left a house because a tiger was inside. Once I stepped outside the house I was aware that I’m dreaming and thought to myself, how silly to be afraid, it’s only a dream and I turned around and went back into the house. The energy I had to my disposal after that dream was amazing and I’d be very happy to be able to practice lucid dreaming, but I find it complicated and very hard, it just doens’t work for me.😦
    I’ve to admit, the first time I saw “Inception”, I didn’t quite understand it so I went to the cinema a second time …
    God helg til dere alle!
    Hjerter❤

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    • Dear Hjerter,
      wow, that was already a high level of lucid dreaming you experienced!
      Well, sometimes we think lucid dreaming needs an aim, as we said before something like a problem we want to solve. At least with such an aim it’s easier to perform.
      What you describe is using lucid dreaming for overcoming fears and other inhibitions. But usually one has to learn it step by step.
      “Inception” is not easy to understand, we needed to see it several time too and an explanation by our dear Master.
      Ha en fin dag!
      Klem
      xxxx
      Siri & Selma and Klausbernd
      Greetings from Dina from Germany

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    • You made my day now, thank you.🙂 I know the opinions vary on this matter, but there are lots of films that needs some explanation to be truly understood. Do we need to understand the intention of the producers and the authors? I do. There’re so many films and so little time and I tend to feel frustrated if I leave the cinema wondering, “what was this about?” Looking at Dina’s great cloud captures ,”Cloud Atlas” comes to my mind.
      Ha en fin søndag!
      Klem,
      Hjerter❤

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    • Dear Hjerter,
      oh dear, you asked a question not that easy to answer for us. Do we need to understand a film – and the same would apply to a novel and a picture as well. I am not so sure. Some films and books cast a spell on me but I don’t necessary have the feeling that I understood them. But another question is what is understanding? F.e. I didn’t understand “Cloud Atlas” when I first read it but I liked it. I don’t know shall I say intuitively? On the other hand I know pretty well the urge for understanding. I would say, I don’t need necessarily to understand a work of art to like it, but nevertheless understanding helps to like it.
      Does that sound absurd?
      Or put it like this: In modern art it seems more important to deal with it than to understand it. The danger of understanding is that you don’t think about it any longer because you think you know. The feeling of not-understanding makes you deal much longer with the subject.
      Ha en fin søndag akso.
      Klem
      Klausbernd🙂

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    • Hei Hjerter,
      just like you, I like to understand a film or a bok I’m dedicating my time to, most of the time anyway. And then again I appreciate very much the way Kb defines it to you.
      Not long ago, Klausbernd read a fascinating book called Das Haus (?), very hard to comprehend, but it was actually not meant to bey easy and I doubt he understood it all, but nevertheless he enjoyed it very much.🙂
      The more I read, or the more films I see, the more I get aware of all the passages of text based on text from other authors. This I don’t necessarily need to recognize in order to capture the sense of a film or a book, but it increases the pleasure altogether, don’t you think?
      In a few comments above we were referring to the hippies. A lovely film, the Big Lebowsky by the Cohen Brothers is about the (old) hippie Dude. This film is actually referring to something else in every scene, what makes it unique and I suppose, iconic. You non’t need to know or understand this, it’s just the playful artistic side of the Cohen Brothers. They are great, aren’t they?:-)
      Please read what Siri explained to Sarah about practicing lucid dreaming, our clever Siri makes it very understandable.🙂
      Ha en fortsatt fin ferie og hils alle hjemme,
      STOR KLEM til deg,
      Dina x

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    • Dear Dina, dear Hjerter
      The book is called “House of Leaves” by Mark Z. Danielewski, as postmodern as postmodern can be. Dina is right, I enjoyed it very much without really understanding it. I went with the flow of ideas and let it trigger my ideas and that was GREAT!
      I suppose we all have become too intellectual in urging for understanding but we forget about all this thinking that there is an easy approach possible. You read in the book what you like and leave out bits you have problems with, you enjoy the ideas but you don’t need to analyse them. I told Siri the otherday “The postmodern reader goes with the flow”🙂 That is overcoming the Freudian idea that everything has to be analysed. I agree with Freud that everything has a meaning or one would say nowadays it communicates something but not every message is meant to be for me.
      Lots of love to you two xxx
      KLEM
      Klausbernd🙂

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    • Takk skal du ha, vennen min!❤
      Ich bin gespannt, was du zu Don deLilos "Unterwelt" meinst, auch ein postmoderner Klassiker. Das Spiel mit der literarischen Tradition in der Postmoderne finde ich interessant, die Breite ist groß(art)ig. Auch wenn ich die Definition mitunter schwierig finde.
      Skogen roper, ha det bra, Hjerter og Klausbernd xxx
      Dina🙂

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    • I find it not only interesting but also consequent that postmodern literature doesn’t pretend to picture everyday life reality but the reality of fiction only. It is virtual like lucid dreaming, therefore postmodern literature and lucid dreams show a similar structure. They are both kind of self referential.
      Love
      Kb xxx

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  8. I loved reading this post! And what a coincidence, actually the other day I read that merely reading and thinking about lucid dreams was sometimes enough to induce a spontaneous lucid dream. If Ithis is right, then I might have one after reading this post. I’ll report back to you!🙂
    Sarah x

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    • Dear Sara,
      did you have a lucid dream?
      That’s right, to hear or read about lucid dreaming is quite often enough impulse to trigger one. Good luck!🙂
      We wish you a happy weekend
      The Fab Four of Cley xxxx

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    • The concept of trying it out in real life, as if it was a lucid dream, is intriguing. I’d like to induce a lucid dream though, maybe Siri and Selma can help and guide me to the rabbit hole between these worlds of consciousness – I’ll follow their instructions tonight, promise!🙂

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    • Dear Sarah,
      first of all TAKE IT EASY!🙂 See it as a game.
      And now the training: my dear sister and I we learned it by looking what we are usually dreaming about. Then we remembered a typical dream we have had recently. We choose a kind of horrible dream, a dream we didn’t like. We were lying down on our beds in the bookshelves and relaxed as much as we could, then we visualised that dream as much in detail as we could but we changed it into a positive dream. This was for us a good preparation for lucid dreaming. It worked for us very well when we did the relaxation and changing our dream before we went to sleep. Don’t mind if you fall asleep during this exercise.
      What’s very important, don’t mind if it doesn’t work the first, the second or even for the third time. Maybe it happens when you don’t expect it. Our dear Master always told us: “See it as an exercise in humility, understand that you can’t force it. It will be given to you, just wait.”
      Good luck and I keep my wings crossed for you and send you helpful fairy dust …
      Siri, the happy Bookfayrie🙂

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    • Dear Sarah,
      well, well my beloved Siri has been a good student.
      I can only add: Just play around with your dreams in a state of relexation and when you are ready a lucid dream will be given to you. I sometimes think it’s so easy that it’s hard to do😉 Don’t we always want too much?
      Good luck
      Klausbernd🙂

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    • Dear Sarah,
      we forgot to write that you can see your everyday life as a dream and by trying to become more and more conscious you transform it into a lucid dream. Another exercise – puh, today seems to be exercise day😉 – try to become as conscious as possible at three times every day, f.e. during your breakfast, at noon and in the evening, become aware of what you are thinking, feeling and how your body feels like. It’s such a game as well …
      You have to set this times beforehand in your mind like 9h, 12h and 18h and while you become fully aware you go on doing what you are doing. And now the most important: Don’t judge yourself if you forget to become aware – as Siri wrote: see it as becoming realistic and humble.
      Love and Good Luck
      Klausbernd and Selma

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    • Oh, this is excellent advice, thank you so much for your time and effort!, all of you! You ARE fabulous. Siri explained it so well, I’m all ready and set now.🙂
      I actually had a semi-horrible dream the other day. I looked at the scales and my weight was up, heeeeelp it was almost 5 Kilos more than my actual weight! Not to worry, but my weight is bothering me because I had very little time and energy for sports. Can I get more willpower and energy to reshape my body and mind by fixing the scales 5 Kilos below my weight in a dream, I wonder? You know, if this works, Siri and Selma can copyright the method and become the first selfmademultibillionaire Bookfayries …
      Love, Sarah x

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    • Liebe Maren,
      schön, dass dir Dinas Fotografien gefallen. Es war ja nicht so einfach, für dieses Thema Bilder auszusuchen.
      Wir wünschen dir ein wunderbares Wochenende
      The Fab Four of Cley

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  9. Loved this post . I’m an ‘awareness freak’ and like you I agree that lucid dreaming is a wonderful asset to expand the possibilities of life… kundalini… seems to happen naturally, and like anything else when you have it, is just natural, no big deal… glorious photos – I’ve gazed at them deeply… thank you for their sheer beauty… and for the beauty of all the other posts.

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    • Dear Valerie
      thank you very much for your kind commentary🙂
      We have to admit we are ‘awareness freaks” as well and therefore we love lucid dreaming. Not all the time, of course, but once in a while it’s great. We use it not only to solve problems but also to have another look at ourselves. It’s our free therapist😉
      Great that you like Dina’s pictures🙂 thank you!
      We wish you an easy weekend
      The Fab Four of Cley

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  10. Hello, Fab Four. We are grinning from ear to ear! What a gorgeous and strangely timely post. We especially love your photos of those dreamy cumulus clouds, as Jean is reading a wonderful wonderful book, “The Cloudspotter’s Guide: The Science, History, and Culture of Clouds” by Gavin Pretor-Pinney, founder of the Cloud Appreciation Society. (Of course the author is British… who else is so concerned with weather?) Further proof—the book was a great bestseller in the UK; perhaps already on your shelf? Anyway, you’ve reminded us of what we’ve just read about seeing shapes in clouds and dreaming… the author quotes Aristotle, who used the metaphor of cloud shapes when attempting to explain what happens when we dream. “Dreams, he [Aristotle] noted, occur only when the sensory hubbub of consciousness is removed: ‘They are within the soul potentially, but actualize themselves only when the impediment to their doing so has been relaxed; and according as they are thus set free…they possess verisimilitude after the manner of cloud-shapes, which in their rapid metamorphoses one compares now to human beings and a moment afterwards to centaurs.'” So our geeky question… Can we really control our dreaming any more than we can control a dissipating cumulus tower? What to do with our hubbub trouble? J&A

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    • Dear J&A
      Thank you very, very much for your interesting comment and for mentioning this cloud-book.
      With lucid dreaming we don’t really control our dreams. That would bring nothing new but would only be a colonisation of the unconscious by the mind. Lucid dreaming meaning setting impulses f.e. about the theme of your dream or when to wake up. You set an impulse and then you let go. You follow the path of your dream and watch it. It’s an interaction of conscious impulses and letting the subconscious go.
      We can control our dreams much more than we can control the clouds, but controling isn’t the secret of lucid dreaming, it’s the balance of a playful controlling and happily letting go.
      Freud and Jung did asked this question if one is able to control one’s dreams as well. Freud said a clear “No!” whereas Jung wasn’t that sure.
      Everything clear now?
      Enjoy the Sunday
      Klausbernd and Siri & Selma

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  11. Ihr Lieben! Wieder sehr interessant. Will jetzt auch mal das luzide Traeumen versuchen. Leider sind beim Aufwachen die Traeume sehr schnell verschwunden. Habt einen schoenen Sonntag! Hugs! Veraiconica

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    • Guten Morgen, liebe Veraiconica,
      was für ein schöner Morgen, ein Bilderbuch Sommermorgen🙂
      Die Träume vergehen wie der Rauch im Wind, aber man kann sie etwas länger halten, wenn man nach dem Aufwachen sich darauf konzentriert, was das erste Gefühl und der erste Gedanke nach dem Aufwachen war und dann erst aufsteht oder sich mental dem kommenden Tag zuwendet. Versuch’s mal und viel Glück🙂
      Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
      Klausbernd und die liebklugen Buchfeen Siri und Selma

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  12. Very intriguing post, fab Four, and I really enjoyed the pictures, Dina. Do you visualize the shot before shooting? If so, I would suggest that this is a type of lucid dreaming. You experience the setting, you visualize what picture you want to produce from that setting and then you manipulate light, angle, composition to create the desired result. Even with all that planning, there still is some element of luck and happy surprise in what is produced.

    Have a FABulous weekend.

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    • Dear Thorsaurus,
      we hope Dina finds time to answer your question because she is just travelling to the south of Germany, to the high Alps.
      But our dear Selma is Dina’s helper and she knows that Dina has quite a clear picture in her mind. She takes a number of photographs then and then she works on the chosen picture. Dina is someone who has no problems to remember her deams and she is able to do her planning in her dreams – it’s just natural for her. She is a natural – and so our dear Master and our beloved Dina met.
      We wish you a FAB Sunday🙂
      the Fabs

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  13. Melde mich zurück aus dem Odenwald, wir hatten ein Kräuterhexen Seminar und das war grandios! .
    Das luzide Träumen klingt interessant, ein gutes Werkzeug für die Psyche, wie mir scheint. Klingt allerdings nach noch mehr Verantwortung.
    Das werde ich gleich mal heute nacht ausprobieren, hoffentlich erinnere ich mich dann daran, dass ich mitgestalten kann im Moment, in dem ich bemerke, dass ich träume, ich versuche es mal….
    Ganz herzliche Grüße von Pia, die nochmal für eine Woche zum Schreiben und Dichten und Vorrarbeiten in den Wald verschwinden wird….morgens besuche ich immer das Kloster und übe Chi-Gong mit Chinchin, der Meistern, die ich neu kennen lernen durfte.
    Ist das Luzide-Träume-Buch schon gediehen? Bin schon sehr gespannt!

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    • Guten Tag, liebe Pia,
      zuerst einmal GUTE BESSERUNG für Josi!
      Mit dem Buch über luzides Träumen, hmmm, ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob ich das überhaupt schreiben soll. Das Exposee und Vorarbeiten sind fertig, worauf dieser Blog beruht, aber ich bezweifele, ob sich ein Buch diesen Themas sich genügend verkaufen wird. Es lohnt sich erst, wenn es sich über 250.000 mal verkauft und das möglichst in ein bis max. zwei Jahren. Ich privatisiere doch eigentlichund wenn ich nochmal einen Auftrag annehme, muss der sich richtig lohnen, sonst pflege ich lieber Grundstück und Haus und lese im Schaukelstuhl Romane. Wir werden sehem, ob das Buch schreiben werde, z.Zt. würde ich eher “Nein!” sagen.
      Dann habe eine schöne Zeit zum Schreiben und Dichten. Das liegt in der Tradition bekannter Dichter, sich zum Schreiben und Dichten in eine Waldhütte zurückzuziehen.
      Probiere das mal mit dem luziden Träumen aus. Es ergänzt sich bestens mit Schreiben und Dichten.
      Ganz liebe Grüße vom hochsommerlichen Meer
      Klausbernd und die liebklugen Buchfeen
      Siri🙂 und Selma🙂

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    • Liebe Pia,
      auch von mir GUTE BESSERUNG! für Josi! Dein Kräuterhexenseminar klingt spannend, das wird bestimmt Christine interessieren. Weißt du was, unsere Kräuterfee in Berlin plant gerade ein Hexenseminar für 8-9 Tage in Cley nächstes Jahr, Siri und Selma sind schon ganz flatterig aufgeregt was uns da erwartet.
      Gutes Gelingen mit dem luziden Träumen und eine feine, kreative Zeit in Odenwald wünscht dir
      Dina, unterwegs zum Königssee🙂

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    • O Danke euch beiden, Josilein liegt im Bett mit Halswickel und Salbeitee und schaut “Saphierblau” (der kleine Wassergeist hat es ihr angetan)…ich schleppe mich jetzt zu Bauer König und kaufe Vitamine ein…
      Ist es nicht so angenehm, wenn Projekte sein dürfen aber nicht müssen?!
      Bald, so hoffe ich, ziehe ich mich in den Wald ins sooooooooo schöne Grün zurück.
      Das Foto mit den Sternen und dem See oben hat hypnotisierende Wirkung, leider, es muss hier jetzt voran gehen…..wach und klar!
      Tolle Idee, Hexentreffen in Cley, ich bin dabei!
      Bringe tolle Rezepte mit, Ringelblumensalbe, 9-Kräuter-Schnaps, lauter klasse Sachen, lasst euch überraschen!!!!!!!!! natürlich auch schon fertige Produkte!!!
      Herzliebe Grüße an alle!

      und Grüße an das Schwanengau

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    • Ja!? Super, das ist die beste Nachricht des Tages!🙂 Ich freue mich riesig, Pia. Für mich wäre es megatoll, wenn du auch dabei bist. Und Siri und Selma freuen sich auch. Und Klausbernd natürlich auch.
      Weiterhin gute Besserung und schöne Restferien,
      Dina x

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    • Liebe Pia,
      bei “Saphirblau” fällt mir ein, Jonathan Raban zitiert einen berühmten Seefahrer, der Eisberge “saphirblaue Feeninseln” nennt. Schön, nicht!
      Ja, weiterhin gute Besserung für Josi🙂
      Wir hatten schon einige Treffen einer Berliner Hexengruppe bei mir im Haus. Cley bietet sich dafür an als idealer Platz für Naturmagie und Rituale.
      Sehr, sehr spannend, was du da beschreibst.
      Verführerischer Hexenzauber ist auch der Rosenbadezusatz von deinem Päckchen. Super! Nochmals vielen Dank🙂
      Ich muss jetzt Schluss machen, da noch Brot gebacken und Apfelsaft gepresst werden muss.
      Tschüss
      Liebe Grüße xxx
      Klausbernd und die lieben Buchfeen Siri und Selma
      P.S.: Wie recht du hast, es ist so befreiend, etwas tun zu können, aber es nicht zu müssen. Ein tolles Previleg des Alters🙂

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    • Also ich muss nochmal etwas zu diesen Fotos sagen, sie sind ja so unglaublich vielsagend! Welche Sternenkonstellation kann man denn da sehen? Das kann ich nicht erkennen…
      Aber links dieser Vogel, wie er sich so erhaben und frei in den Wolken zeigt neben dem Funkturm(?), das Wolkenwesen und der Kreis um die Sonne und das Schattenspiel, das dann einen Weg über Wasser weist….großes Kino ihr Lieben!
      Bewundernswert in solchen Momenten einen Fotoapparat dabei zu haben….immerhin habe ich jetzt ein Fotohandy!
      Sende euch liebe Grüße und ziehe mich jetzt wieder in den Wald zurück
      Schade, wenn es mit dem Buch nichts wird, ich stelle es mir sehr angenehm zu lesen vor, nicht so esoterisch verzärtelt oder so, dass man das Gefühl bekommt noch mindestens 20 Leben leben zu “müssen” bis man luzid träumen “kann”..
      Und der saublöde Ohrwurm ist: Lucid in the sky with diamonds, blöd so was!

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    • Guten Morgen, liebe Pia,
      das Foto mit dem Sternenhimmel ist beim herbstlichen Nachmittagsspaziergang aufgenommen. Bist du mal nach Wiveton über der romantischen No-where-bridge gegangen? (Wenn nicht, holen wir es nächsten Sommer nach) Von dort habe ich den Glaven aufgenommen.
      Liebe Grüße aus dem Berchtesgadener Nationalpark zu euch in den schönen Odenwald,
      Dina x

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    • Guten Morgen, liebe Pia,
      das Titelfoto und zugleich das vorletzte Foto ist am Tag bei Sonnenlicht aufgenommen und von Dina mit Fotoshop (?) bearbeitet worden. Leider kann sie jetzt gerade nicht antworten, da sie in einer bayerischen Kurklinik voll mit Kuren beschäftigt ist.
      Dina hat ihre Kamera und meist auch einen Großteil ihrer Ausrüstung fast immer in einem Spezialrucksack dabei. Ich kann nun gut verstehen, warum die ersten Landschaftsfotografen mit Mauleseln durch die Gegend zogen. Dina fotografiert fast nie mit dem Smartphone und auch nur selten mit dem iPad. Das hier sind alles mit einer großen Nikon aufgenommene Fotos.
      Dann wünschen wir dir eine kreative, gemütlich angenehme Zeit in den Wäldern.
      Ganz liebe Grüße von
      den liebklugen Buchfeen Siri und Selma und Masterchen

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    • Danke, Fotorucksack.. Fotokunst!
      gerade habe ich zwei neue Wörter gelernt: deuteronomistisch und ätiologisch, googel abcxyz führte mich zum Goldenen Kalb, ein wenig kann man sich ja führen lassen, jetzt reicht es aber auch wieder!
      So, ab auf die Waldberge.
      Und für Dina: Angenehmes Kuren!

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    • Danke
      Schöne Waldeinsamkeit🙂

      “Waldeinsamkeit,
      Wie liegst du weit.
      Ach, einz’ge Freud’,
      Waldeinsamkeit.”

      Ludwig Tieck “Der blonde Eckbert”

      Liebe Grüße
      Klausbernd

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    • Ihr Lieben,
      herzliche Grüße vom wunderschönen Königssee. Vielleicht war Ludwig Tick hier? Hier gibt’s viel Wald. Und viele Wanderer. Wie es um die Einsamkeit steht kann ich erst überprüfen wenn die Hitze abgeklungen ist.😉 35-39° ist nichts für ein Nordlicht wie mich, ich sehne mir nach Kälte.

      “Wie bald, ach wie bald kommt die stille Zeit,
      Da ruhe ich auch, und über mir
      Rauscht die schöne Waldeinsamkeit,
      Und keiner kennt mich mehr hier.«

      Eichendorff/Schumann

      Liebe Grüße
      Dina x

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    • Liebe Dina,
      nee, nee, der Tieck war Preuße durch und durch, ein Berliner, eben das, was die Bayern nicht gerade lieben.
      Aber immerhin gibt’s da auch den Grunewald😉
      Ganz liebe Grüße an dich
      deine drei dich vermissenden aus Cley
      xxx

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    • Ach so ist das, das erklärt warum der nette Bayer gestern zu mir sagte; “Stelln Sie sich mal vor, meine Frau hat zum Firmenjubiläum eine Reise nach Berlin gschenkt bekommen!! Ein Skandal, da fahrn wi nit hin!” *Schüttelschüttel*🙂

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    • Guten Morgen, liebe Dina xxx
      ja, ja, die Bayern und die “Saupreußen”. Als Kind habe ich immer gedacht, Bayern sei österreichisch, mir kam es ganz und gar nicht deutsch vor. Es ist schon atemberaubend anders … Aber es hat auch ‘was. Immerhin sehen wir stets gerne “Die Rosenheim Cops”😉
      Ganz liebe Grüße und einen wunderschönen Tag dir
      Dein Klausbernd🙂 und unsere liebklugen Buchfeen Siri🙂 und Selma🙂

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  14. Inception kenne ich, habe ihn schon mehrfach gesehen und finde ihn einfach nur genial. Das ist einer der besten Filme der letzten Dekade!!! Die Ausführungen des Masterchens zum luziden Träumen sind sehr interessant und auf jeden Fall einen Selbstversuch wert. Und die Fotos in diesem Beitrag sind auch grandios! Liebe Grüße, vielen Dank für den tollen Beitrag und eine gute Woche wünsche ich euch!😀

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    • Habe gaaaaanz herzlichen Dank!🙂 Auch dir wünschen wir eine wunderschöne Woche!
      Ja, “Inception” finden wr auch ein geniales Machwerk. Der Film zeigt auch die Nähe der Traumwelten und aller luziden Welten zu den modernen Medien wie Film und dem postmodernen Roman. “Virtualität”, meinte Siri neulich, “ist eine Schwester der Luzidität.” Darüber muss ich ‘mal nachdenken …
      Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
      Klausbernd
      Dina, Siri & Selma lassen auch lieb grüßen

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    • Viel Glück!
      Vielleicht möchtest du ja die Diskussion mit Hjerter weiter oben betrachten, in der es um das Verstehen geht.
      Liebe Grüße und eine schöne Woche
      The Fab Four of Cley

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  15. Dear friends,
    this is an interesting post about lucidity. How did you make the last photo, Dina? I really like your trasformation of the view from the Nowherebridge, from Wiveton-not next the Sea.🙂 (Sorry, had to add this as I’m currently rereading John Irving’s “Hotel New Hamspire” and Arburynot next the sea plays an important role)

    I enjoyed Inception vey much. And Matrix too.
    … “Virtualität”, meinte Siri neulich, “ist eine Schwester der Luzidität.” …
    My clever Siri, you give me food for thoughts this Monday, indeed it is! We are creating our own model of the world with our dreams so why not make it an exciting one! Our own pesonal virtual world.🙂 It’s always a dream of my students to learn during sleep, especially the more boring facts, now what do you think about that?

    Kram to you all in Cley, and safe travels to you, dear Dina,
    Annalena x

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    • Hi, dear Annalena,
      we agree, the world we live in is a creation of our perception, it’s virtual. That’s an old idea of philosophers, but before psychoanalysis it didn’t really touch a lot of people. Lucid Dreaming can be understood as living your life so conscious as possible. Our dear Dina feels very near to lucidity photographing. Nowadays we know that a picture is a picture and refers to the world of pictures rather than being a copy of something we use to call reality. We could see it as a dream especially as dreams are always iconographic.
      You ask about learning while you are sleeping. Well, no problem. You remember we did that with the old Germanic ablaut tables. The easiest is to speak what you want to learn on tape or record it on your phone, iPad etc. and then let it play at night. I still use this technique when I have to give some lectures likes those in Zürich at the end of the year. I write a concept, record it and about 4 weeks before I have to deliver it I start to listen to it subconsciously at night. This works pretty well. It works even easier with facts like vocabulary etc.
      Lots of love to you xxx
      Klem
      Klausbernd and Siri & Selma

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    • Do we need to have a clear feeling about everything?
      Our experience taught us only those things are worth trying we are not sure about. At least our beloved Master as being an author always told us: “If you have a clear feeling about something it’s usually conventional and boring.”
      All the best
      Siri & Selma and Dina and our Master

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  16. Very interesting. I have to admit I rarely remember having even dreamed – and certainly don’t remember the dream. Would be nice to be able to, but so far I haven’t be able to control my thoughts in a conscious way. Lucid dreaming sounds fantastic – as a matter of fact Inception is one of my favourite movies.

    Liked by 1 person

    • Good morning, dear Otto,
      you might know that everyone dreams about five times per night. If we remember a dream it is usually the last one because this dream is by far the longest. A few little tricks are helping to remember one’s dreams. It matters most how you react after wake up. Do as little as possible for the first couple of minutes after waking up, don’t move, don’t plan the coming day but try to concentrate what you are feeling and thinking. Usually this will bring back at least parts of a dream. Helpful as well is to turn yourself in your usual sleeping position (the position of your body triggers remembering).
      But with lucid dreaming you have no problem remembering your dreams, you remember them like an event in your everyday life.
      We wish you a happy weekend, thanks and cheers
      The Fab Four of Cley

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  17. What a fascinating post ~ and you cover this topic in such an interesting fashion, opening up a new door to dreaming🙂 I am a firm believer in lucid dreaming, with it happening to me on rare occasions but it is so clear when such consciousness arrives in dreams. Of the discussions you have above, the most intriguing thing is the idea that what you can do in a lucid dream you are able to do in life (the transfer effect as you say). Powerful stuff and hopefully tonight I dream lucidly of great things🙂

    The photos are incredible, matching the mood of the writing so well…and the dialogue is not just fun but it asks the right questions as if I am in the mix during the discusion. The post not only because a great source of thought, but quite fun to read as well. Wonderful, wonderful stuff once again. Wish you all a great summer of sailing, exploring and dreaming🙂

    Liked by 1 person

    • Dear Dalo,
      thank you very much for commenting🙂
      Most of the people have a lucid dream once in a while but unfortunately few are aware of it. It’s even said that 2% of all people in Central Europe dream lucid every night.
      Thrilling is what you can do in a lucid dream and how it influences your everyday life. Therefore I recommend everyone who can dream in a lucid way to plan their dreams beforehand.
      We wish you luck with your dreaming🙂
      Cheers and all the best
      The Fab Four of Cley

      Like

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