Home

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eimat

Denk ich an Heimat in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht

elvebredden_nor_klMy Home ist here in Norway and I feel like I’m a part of it. It’s a good feeling, but I had to go away to find it. – Dina

Helter-skelter without knocking at the door Siri and Selma come rushing into Master’s office.
We have to write an essay for our fairy school about ‘home’ like in homeland. Please, could you help us!
What a difficult topic! You should rather ask our dear Dina, who is just visiting Fredrikstad, where she is born.
Quickly Siri and Selma dial her number. Nobody at home …
For so many years now our dear home is a home away from home
. Dina’s travels brings her home to native Norway now, but her home was also Bonn in the Rhine Valley and of course her home is now with us in her beloved Norfolk. Home becomes relative in modern times.

Home is a dangerously ideological place. It is the idealised simple world which never existed except in the kitsch of the tourist industry. Home communicates a pseudo-security which makes it so popular in the conservative and fascist discourse. Looking back brings all those people together who object to a differentiated historical and political thinking. Home is like the nurturing mother. No thinking, please, on mother’s breast!

Holterdipolter, das Anklopfen vergessend, kommen Siri und Selma in Masterchens Büro gestürmt.
Wir sollen eine Hausarbeit zum Begriff der Heimat schreiben! Kannst du uns helfen, bitte, bitte!
Puh, ein schwieriges Thema! Solltet ihr nicht lieber Dina fragen, die gerade Fredrikstad, ihren Heimatort, besucht?
Flugs rufen Siri und Selma die liebe Dina an, aber oh weh, keiner zu Hause😦
Seit langer Zeit lebt keiner von uns mehr in seiner ursprünglichen Heimat. Dina ist gerade an ihrem Geburtsort, aber ihr zu Hause war auch Bonn, wo sie arbeitete, und jetzt sind wir es in ihrem geliebten Norfolk. Heimat relativiert sich heutzutage.
Heimat, fällt mir auf, tritt nur im Singular auf, oder habt ihr etwa von „Heimaten“ gehört? Es ist ein gefährlich ideologischer Ort, der keine Vielfalt duldet. Heimat, da denken wir an den Heimat-Kitsch, an eine idealisiert einfache Welt, die es nie gab. Der Begriff vermittelt Pseudo-Sicherheit, weswegen er bei Konservativen und Faschisten bis heute beliebt ist. Der Blick zurück eint viele, denen politische Reflexionen zu mühsam sind. Heimat ist Abwehr des Fremden, Komplexen und Anderen. Die Sprache sagt es, die diesen Begriff als weiblich präsentiert, dass Heimat mit der Mutter zusammenhängt, mit der regressiven Tendenz, das angsterregend Fremde abzuwehren.
Ihr müsst unbedingt schreiben, dass man sich mit der Beschwörung der Heimat nach simpler Kindlichkeit sehnt, statt die „erleuchtende“ Arbeit der Emanzipation aufzunehmen. Aus diesem Grund sind die Apologeten des Heimatbegriffs gegen den Intellekt: An Mutters Brust wird nicht gedacht.

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Is home something like the meaning of life?

Weak people need such ideas. You can easily understand all these ensigns in front of every loo. They are a signs of insecure people who desperately are in need of a certainty about their home. Do you understand? And this is best to be seen in the UK. After loosing their colonies the British compulsively show the Union Jack or the St George’s Cross. They produce a phantasy of a home long gone, of an idea which ended long ago on the rubbish heap of history. They are like the asthmatic Marcel Proust desperately in search of lost time. In an age of relativity of most values, mass society and globalisation they cling to the idea of home to noisy music of brass instruments in the gun clubs or one sings ardently “Rule Britannia or celebrating naively Norway’s national holiday.

Verhält es sich mit der Heimat wie mit dem Sinn des Lebens?“, fragen unsere klugen Buchfeen.
Der Schwache liebt solche Begriffe. Versteht die Nationalfahnen vor jedem Klohäuschen: Ein verunsichertes Volk muss sich seiner Heimat versichern. Ist euch das klar? Das ist besonders deutlich in England: Nach Verlust der Kolonien musste zwanghaft der Union Jack oder das weiß-rote Georgskreuz gezeigt werden. So erschaffen wir uns in der Fantasie die Heimat, die wir längst verloren haben. Wir versuchen emsig mit Fahnen und Heimat-Kitsch etwas zu beschwören, das der Zeitgeist längst auf den Müllhaufen der Geschichte warf. Dabei verausgaben wir uns wie der asthmatische Marcel Proust auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Angesichts von Werterelativierung, Massengesellschaft und Globalisierung klammern wir uns an den Begriff der Heimat. Zu all dem spielt die Blechmusik der Heimatvereine oder man singt inbrünstig „Rule Britannia oder feiert fähnchenschwingend naiv seinen Nationalfeiertag in Norwegen.

vindebruen5_klKitsch, (oder) die Sehnsucht nach Heimat? – Dina

We were taught that we have always to present both sides!” interrupt Siri and Selma Master’s stream of consciousness.
To look at the positive side of home, we can say home is where the people are who we love, home seems to be a system of rituals we know. Home is cosiness, but, oh dear, this is two sided as well. “Home is in our hearts” I read recently and this was even topped by a saying from a neo-esoteric white gowned woman “Home is God”. That’s avantgarde. Her meaning of home is virtual, a screen of projections of the “true, good and beautiful” like the classic was defined by the German archeologist J.J. Winckelmann in the 18th c – before he became a victim to a holdup murder.

Unsere Lehrerin meinte, wir müssen immer beide Seiten darstellen“, unterbrechen Siri und Selma Masterchens Gedankenstrom.
Betrachten wir die positive Seite des Heimatbegriffs, ist die Heimat bei den Menschen, die wir lieben und die uns vertraut sind. „Wir tragen unsere Heimat im Herzen“ las ich kürzlich. Das toppte noch eine weißgekleidet Spät-Esoterikerin mit „Meine Heimat liegt in Gott“. Das ist Avantgarde. Wollte sie sagen, dass ihr Heimatbegriff ein virtueller ist, eine Projektionsfläche für „das Wahre, Gute und Schöne“ wie es Johann Joachim Winckelmann im 18. Jh. ausdrückte, bevor er Opfer eines Raubmords wurde.

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Who is sure of his home is not only blessed with one-dimensionality but he is also prone to fanaticism. Concerning the social philosopher Jean Baudrillard we live in an age of constant movement. This movement is giving us the chance of liberation.
I longed for the order of Europe when I lived in the chaos of India. Like C.G. Jung on his trip to Africa I found my centre to engross the thoughts of Goethe, Shakespeare and Ibsen. I understood that heroes like Peer Gynt, Faust and Prospero were constantly looking for a home, which they fortunately never found. Can you imaging Faust and Gretchen sitting in their cosy little home surrounded by crochet blankets? Peer Gynt wouldn’t be Peer Gynt any longer if he would booze with Solveig in the Norwegian Society for Traditional Costumes. It seems to me that home is an ideal we hopefully never ever find.

Wer meint, seine Heimat gefunden zu haben, wird nicht nur mit Eindimensionalität geschlagen, sondern er erkrankt auch häufig am fanatischen Missionierungswillen. Nach dem französischen Sozialphilosophen Jean Baudrillard leben wir in einem Zeitalter zunehmender Beweglichkeit. Es ist diese Beweglichkeit, die uns die Chance gibt, Befreiung zu erleben.
Ich sehnte ich mich im Chaos Indiens nach der Ordnung Europas. Wie C.G. Jung auf seiner Afrika-Reise fand ich meine Mitte, indem ich damals Goethe,  Shakespeare und Ibsen verschlang. Mir ging ein Licht auf: Helden wie Peer Gynt, Faust und Prospero sind stets von der Suche nach Heimat getrieben, die sie jedoch glücklicherweise nie finden. Können Sie sich Faust und Gretchen im trauten Heim mit Häkeldeckchen vorstellen? Auch Peer Gynt wäre nicht mehr er selbst, wenn er sich mit Solveig im norwegischen Trachtenverein zur Mittsommernacht besaufen würde. Heimat, so scheint mir, ist ein Suchbild, von dem man nur hoffen kann, es nie zu finden.

orange02b_klVieles sah ich von der Welt. Ich vermisste bisweilen das Gefühl von Wärme und Zugehörigkeit. Deswegen ist es schön, zu Hause angekommen zu sein. – Dina

Oh dear, I hope I haven’t puzzled our dear Bookfayries too much. I am really curious what they will write. How our beloved Dina sees her home show these pictures here.
Is home an irrational feeling without any grounding?” ask Siri and Selma you, who have read this all.

Huch, da habe ich unsere lieben Buchfeen hoffentlich nicht verwirrt. Ich bin gespannt, was sie wohl schreiben werden. Wie die liebe Dina ihre Heimat sieht, zeigen ihre Bilder hier.
Ist denn Heimat immer ein irrationales, realitätsfernes Gefühl?” fragen Siri und Selma euch, liebe Leser.

With lots of love from expatriates
Mit lieben Grüßen von uns Expats
The Fab Four of Cley

P.S.:
Our beloved Master couldn’t stop explaining his ideas about home. But we have the feeling that home is more complex. Could you, dear reader, kindly give us some more hints, please! As ambitious Bookfayries we want to get excellent marks for our paper – at least! By the way, you can read our paper then in our next blog.
Jetzt hat uns unser liebes Masterchen mit seiner Ansicht voll gelabert. Wir haben jedoch das Gefühl, der Begriff Heimat ist noch komplexer. Könnt ihr, liebe Leserinnen und Leser, bitte, bitte so lieb sein, uns noch ein paar Tipps für unsere Arbeit zu geben. Als ehrgeizige Buchfeen möchten wir nämlich ausgezeichnete Noten – mindestens! Übrigens werden wir unseren Heimataufsatz in unserer nächsten Post veröffentlichen.

 

© Text and illustrations, Hanne Siebers and Klausbernd Vollmar,  Cley next the Sea, 2016

268 thoughts

  1. Liebe Dina, du zuerst, weil deine bilder so wunderschön sind und ich verstehen kann, dass dir dort heimelig wird!
    Heimat … gerade wird es auch auf Gezeitenblog diskutiert … dort fand ich heute das, was mir sehr gefällt: Heimat ist dort, wo Menschen sind, die ich liebe und sie mich … (zum Beispiel) und Heimat wohnt in mir (schon lange), Heimat ist kein Ort, höchstens ein Sehnsuchtsort und das ist gut so, denn was wird, wenn Menschen meinen Heimat verteidigen zu müssen, das habt ihr schon beschrieben und insgesamt heisst das nichts Gutes!
    An euch lieben Vier die herzlichsten Grüsse aus meinem heimeligen Zuhause, von dem ich morgen wieder in eine neue Heimat fahre …
    Leben ist Bewegung und ich bewege mich gerne
    Ulli

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    • Liebe Ulli,
      als wir anfingen, über Heimat nachzudenken und zu schreiben, hat uns das Thema sogleich gepackt, so sehr, dass wir sogar noch den nächsten Essay der Heimat widmen werden. Es ist ja auch ein äußerst aktuelles Thema angesichts der Flüchtlinge – und ein hoch komplexes, da es innere und die äußere Heimat gibt.
      Dir wünschen wir eine angenehme Reise in deine neue Heimat.
      Mit ganz lieben Grüßen von
      The Fab Four of Cley

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    • Guten Tag und herzlichen Dank für dein liebes Lob, Ulli.
      Gestern habe ich meine geliebte Heimat wieder verlassen und kurz vor Mitternacht war ich wieder in Cley. Hier bei den Liebsten bin ich am liebsten. Ich fühle mich hier (in der Wahlheimat?) wie Zuhause, jedoch würde ich recht zögerlich England oder Deutschland meine Heimat nennen. Heimat ist viel mehr als mein Wohnort, wie ich bei Patricia schrieb. Das wird mir jedes mal bewusst wenn ich in Fredrikstad ankomme.
      Gute Fahrt und ein schönes Wochenende dir,
      Hanne

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    • So gerne, liebe Hanne, denn deine Bilder werden wirklich immer besser und schöner … ja du bist so eine Wandersfrau zwischen den Ländern, da bekommt der Begriff Heimat einen anderen Ton, denke ich …
      herzlichen Dank auch für deine guten Wünsche und habs fein in Norfolk, wo deine Lieben sind und es vielleicht von daher doch ein kleines bisschen heimatlich ist?!
      Ulli

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  2. Your photographs drew me straight into your pictures, what a golden land you live in (I know it’s only temporary and soon you will have snow). I echo all you say in your blog. As the world seems to become more aggressive, nationalism seems to increase, flag-waving becomes part of the psche and even small things like the wearing of poppies while playing football involves nations in dispute with organisations charged with controlling these events (witness recent events with the England/Scotland match). And was it last year a TV presenter was criticised heavily for not wearing his poppy? something which made me decide not to wear one – I thought we had fought fascism and won.
    Thank you again for a lovely blog.

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    • Thank you very much for your commentary. We absolutely agree with you.
      We fought fascism and won but now we have to fight populism as new form of a kind of fascism, as we see it. Populism seems to us the gravedigger of domocracy – but that’s another topic …
      With very warm greetings from the sunny sea
      The Fab Four of Cley

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    • Sorry to complain, but why was my English comment translated from my good comment into a very bad translation? It doesn’t make sense now, but I really am puzzled as to why my English was changed into this bastard form of English.

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  3. Ganz einfach: Heimat ist da wo das Herz ist. Für mich bedeuten diese Worte, dass man in sich zu Hause sein sollte, dann findet man über all auf der Welt, seine vielleicht auch nur vorübergehende Heimat.
    Wunderschöne Bilder sind es natürlich auch wieder !!

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    • Vielen Dank für dein Lob, liebe Patricia. Ich sehe das anders, ich trenne zwischen Zuhause, wo ich liebend gerne mit meinen Lieben wohne und lebe und der Heimat, wo ich herkomme. Dort wo ich geboren und aufgewachsen bin und das ist für mich Norwegen. Meine Freundin in Bonn fragte neulich; “Wohin fährst du diesmal? Zu deinen Liebsten nach Norfolk oder in die Heimat?
      Jedoch kann ich diese Unterscheidung nur im Deutsch machen, Norwegisch und Englisch besitzen diesen nuancierten Ausdruck nicht. Homeland und Hjemland kann den Ausdruck Heimat nihct ganz ausfüllen.
      Gerade zurück aus der Heimat sende ich liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer in Norfolk,
      Dina

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    • Vielen Dank, liebe Patricia,
      ja, es gibt viele Heimaten, darüber werden wir in unserer nächsten Blogpost schreiben.
      Schön, dass dir Dinas Bilder gefallen 🙂🙂
      Wir wünschen ein wunderschönes Wochenende (ja, das Deutsche verführt zum Stabreim 😉 )
      The Fab Four of Cley

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  4. I’ve shared so many “homes”here and abroad….
    I believe home is where you live and feel protected and where you keep your books and things and you are always happy to go back…
    Beautiful post and shots!

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    • Thank you!
      Well, home has a personal and a political dimension. We like most: Home is where your books are🙂🙂
      But we will write about home in our next blogpost, too. It’s quite a big and many sided topic …
      With lots of love
      The Fab Four of Cley

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  5. Heimat ist das Gefühl den Ort seiner Herkunft zu wissen. Auch wenn sie verlassen wird, weil Heimat auch das Gefühl für die geliebten Menschen ist. Wenn sie das ist, kann sie jeder Ort sein. Heimatliebe ist Verbundenheit zu Eltern, zur Herkunft. Es kann ein Gemeinschaftsgefühl sein. Es kann auch das Herz sein, das einen Ort als Heimat annimmt. Sie wird idealisiert wie eine Mutter und auch so verkitscht. Kitsch kann auch schön sein, kann gut tun, kann auch Heimat sein wenn alles andere grad zu fremd ist. Es heißt die Heimat und ein Plural klänge mir zu fremd. Dennoch kann es mehr als eine Heimat für jemanden geben. Der liebt vielleicht nicht nur einen, sondern eben mehrere Menschen. Darum wundere ich mich über den fehlenden Plural. Die Heimaten? Das klingt unbeheimatet und wie gewollt aber nicht gekonnt. Heimat ist nicht gleich Ursprung, es kann auch eine neue Heimat sein.
    Der Begriff ist komplex und nur ein konkreterer Zusammenhang kann seine tiefere Bedeutung entschlüsseln.
    Dinas sehr schöne Bilder lösen in mir eine friedliche und warme Stimmung aus. Im schönsten Fall ist Heimat Ursprung, Frieden und Beständigkeit. Ein Ort, an den man immer zurückkehren kann wie der sprichwörtliche verlorene Sohn (oder Tochter)…

    Liebe Grüße zu Euch allen von der Karfunkelfee ✨

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    • Liebe Karfunkelfee,
      wir geben dir völlig Recht: Nur ein konkreter Zusammenhang kann letztlich klären, was mit jenem komplexen Begriff Heimat gemeint ist. Hier unter uns Fab Four schon alleine bestehen unterschiedlichste Ansichten zum Begriff Heimat: Masterchen sieht ihn ideologisch-politisch, was typisch für seine Generation ist (68er), Dina sieht ihn romantisch (nordische Naturromantik) und Selma schließt sich dem an, für sie hängt Heimat mit Natur zusammen, Siri dagegen vertritt eher einen abstrakten, vergeistigten Begriff von Heimat (etwas wie Bloch). Allerdings sind wir vier völlig darüber einig, dass wir den Heimatbegriff der Populisten ablehnen.
      Naja, Siri und Selma haben noch zwei Wochen Zeit, um ihren Aufsatz abzugeben. Mal sehen, worauf sie noch alles kommen …
      Mit herzlichen Grüßen vom kleinen Dorf am großen Meer
      The Fab Four of Cley

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    • Ich bin mir sicher, mit so vielen verschiedenen Interpretationen, beleuchtet aus unterschiedlichen Winkeln, gelingt dieser Aufsatz wie kein zweiter! Es wird offensichtlich, dass das Wort ‘Heimat’ ein echtes Schwergewicht unter den Worten ist. Könnte Welt Heimat sein. Wie groß wäre dann wohl das Herz? Oh, da hat sich eine kleine Textaufgabe angeschlichen. Heimat als Formel für Lebensglück. Magie meint die Fee und grüßt Euch begeistert vom Thema zurück.

      P.S. Wer ein Thema polemisch und absolutistisch verstehen will, tut das auch. Differenziertes Denken ist weltenbunt und kann nicht nur in plattbraun herumpatriodeln…;)

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    • Liebe Karfunkelfee,
      ja, Heimat ist solch ein Begriff wie auch viele philosophische Begriffe im Deutschen, die in der Tat so vielschichtige Schwergewichte sind, da sie in so vielen unterschiedlichen historischen und politischen Verhältnissen gebraucht wurden.
      Dein PS gefällt uns sehr gut! Ist es nicht schade, dass Begriffe sich nicht gegen ihren Missbrauch wehren können?
      Ganz liebe Grüße
      The Fab Four of Cley

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    • Dear CP Cox,
      we were thinking of you in Florida the other night … Oh dear, now your home will be let to glory 😉
      Home like it’s understood by populist politicians cannot be our home. There are many of layers of the notion of home, some are so sweet and romantic, but some seem to us quite fascist.
      With lots of love and the best wishes for a happy weekend
      The Fab Four of Cley

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    • I had hopes that Obama would help unite this country, but he forced a split that now is even wider. What we need to do is roll up our sleeves, use our veterans as our example and do a bit hard work for a change. The days of having everything handed to us is over – and I think that’s a good thing.

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  6. Oh, my, what beautiful photos from Dina’s homeland. I’m probably not the person to help you Bookfayries on the meaning of ‘home’ as I have moved so often and sometimes lived in places that I would define as a house but not really a home. My home is a place where I feel comfortable, warm, have my things around me, my books, my pictures, the stuff I have collected over the years and where I can return to, close the door and relax. So for me it is nothing to do with homeland, but more to do with a place where I feel like me. I look forward to reading your essay girls and hope you get a gold star❤❤

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    • Dear Jude,
      thanks a lot. Well, we have the same problem, we moved that often that home is getting very relative. And our beloved fairies don’t know something like home, for them home is everywhere as the fairy world is everywhere. So it’s not so easy for them writing an essay about home. On the other hand everyone speaks about home, from Trump to the refugees, from the romantic poets to Marxist philosophers like Ernst Bloch.
      Anyway Dina and I fear that we are ending up writing their essay.
      With lots of love and have a great weekend
      The Fab Four of Cley

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  7. Such stunning images and beautiful colours.

    Home is wherever I lay my head but nothing beats my childhood home built by my Father. It was pre-technology and filled with the smells and flavours of homegrown food and cooking the old-fashioned way. Summer was blackberry picking and preserves made for the winter months. Board games, cards and our own building sets or home made toys with B & W TV watched only at 6.30pm on Sunday night. We had many books (as my Father, 2 brothers and I do to this day. Even my deceased Mother’s books still fill my Father’s home). Whenever we asked a question my Mother would tell us to go and look it up in the Encyclopaedia.
    Books were the mainstay of our lives in winter and outdoor adventures, hiking, camping and caravanning filled our summers.

    A home without books is like a house without furniture.

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    • Good afternoon, dear Vicki,
      it’s amazing how many people feel that my home is where my books are. We agree! But oh dear, when we lived in Canada all our books were in boxes stored in Northern Germany. We immediately browsed all the second hand bookshops in the old town of Montreal to make our home homely.
      We will write about it in our next blog, there is a difference between the German “Heimat” and the English “home”: When we think of Heimat we are thinking much more of what you would call “homeland”. There is always this problem of translation …
      We really like how you describe your home. What a cosy home that was in the good old times.
      Wishing you a happy weekend
      The Fab Four of Cley

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    • As to ‘homeland’, well that’s a different matter I guess. I always thought of the English countryside as my ‘homeland’ despite spending only 2 years in the UK. But I also have great feelings of love and longing for the woods and wilderness of greenery in summer and snow in winter. Melbourne (my home) never really gives me that (strange to say). I will admit that Melbourne is one of the greatest cities in the world to live broadly speaking. Maybe in a former life I lived in the mountains or wilderness somewhere, because that’s the only way I can explain this constant longing for it.

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  8. Hallo Ihr lieben Buchfeen,
    also Ihr geht noch in die Feenschule? Und müsst Hausaufgaben machen? Bzw. eine Hausarbeit schreiben? Da halte ich aber mal die Daumen, dass Ihr eine gute Note bekommt!
    Was mir gerade zum Begriff “Heimat” einfiel war, dass es da meiner Meinung nach keine direkte Entsprechung im Engischen gibt. Die klassische Übersetzung ist ja wohl, wie Ihr es hier auch übersetzt hat, “home”. Aber in “home” schwingen für mich ganz andere Assoziationen mit als in “Heimat”. Dafür gibt es ja bezeichnenderweise auch mehrere Übersetzungen, die alle einen leicht anderen Nebensinn haben, wie z.B. “homeland”, “home country” oder “native country”, während in “home” auch z.B. “Haus” oder “Wohnort” mitschwingt. Sollte “Heimat” unübersetzbar sein, weil man damit ein ganz bestimmtes Gefühl verbindet? Wie das “berühmt-berüchtigte” Wort “Gemütlichkeit”, das wegen seiner Unübersetzbarkeit hierzulande immer wörtlich übernommen oder ganz langatmig umschrieben wird? Das Ganze finde ich mal wieder ein hochinteressantes Thema.
    Und nun noch, wie könnte es anders sein, zu Dinas Bildern: die sind mal wieder mehr als fantastisch. Bei den Farben fällt mir dann wieder nur das englische Wort “gorgeous” ein. Es ist ein Schwelgen in Herbstfarben, an denen ich mich nicht satt sehen kann. Danke, liebe Dina!
    Macht’s gut im kleinen Dorf am großen Meer, und – liebe Dina – in Deiner alten Heimat, und liebe Grüße am Euch alle, auch von Mary,
    Pit [in immer noch getrübter Stimmung wegen – Ihr wisst ja – der Dinge in meiner Wahlheimat]

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    • Oh dear, lieber Pit, da nimmst du doch glatt voraus, worüber wir im nächsten Blog u.a. schreiben werden, dass nämlich home und Heimat keineswegs die gleichen Konnotationen haben. Übrigens im Norwegischen gibt es auch nur eine teilweise Entsprechung im Wort hjemlandet. Sollte es so sein, dass im Wort Heimat ein genuin deutscher Geist wohnt?
      Ja, in deiner Wahlheimat ist der Begriff der Heimat vom Populismus vereinnahmt worden. Da werdet ihr doch glatt zur neuen Glory geführt – glorreiche Heimat (wie die glorreiche Sieben😉 )
      Zu Siri und Selma und der Fairy Schule. Weißt du, die sind ja gar nicht von sich überzeugt. Da sagten sie doch glatt heute Morgen, unsere Lehrerin lässt uns nur den Aufsatz schreiben, dass sie von uns lernt. Aber hallo! Übrigens befürchte ich, dass es auf uns hängen bleibt, für sie diesen Aufsatz zu schreiben. Aber das wirst du noch im nächsten Blog lesen.
      Mit ganz lieben Grüßen für dich und Mary und schönes Wochenende
      The Fab Four of Cley

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    • Hallo Klausbernd,
      on der Begriff “Heimat” hier so bekannt ist, das weisz ich gar nicht. Und wenn, dann weisz ich nicht, mit welchen Gefuehlen er beladen ist. Ansonsten: auf das, was Du mit “neue Glory” wohl meinst, kann ich gut und gerne verzichten. Aber Du ja wohl auch.
      Mach’s gut,
      Pit

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    • Lieber Pit,
      hier in England wird in intellektuelleren Kreisen der Begriff “Heimat” benutzt, auch mit den gleichen Konnotationen wie im Deutschen. Ich glaube, es war im GUARDIAN, wo ich ihn zuerst las.
      In letzter Zeit fließen eh Unmengen deutscher Wörter ins Englische ein – oft philosophische Begriffe z.B. wie “Entfremdung” statt “alienation”. Nach DUDEN fließen zur Zeit dreimal mehr deutsche Wörter ins Englische als umgekehrt, Angst, Gefühl, Sehnsucht, Zeitgeist etc. – bald kann man in Oxford und Cambridge ohne aufzufallen deutsch sprechen. Es ist etwas snobbistisch, das deutsche statt das englische Wort zu benutzen (und es geht auch bisweilen lächerlich schief). Aber Heimat, glaube ich, könnten wir benutzen, ohne ein Unverständnis zu provozieren.
      Ganz liebe Grüße von
      The Fab Four of Cley

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    • Lieber Klausbernd,
      danke für diesen interessanten Hinweis. 🙂 Dass mehr Wörter vom Deustchen ins Englische gehen als umgekehrt, das hätte ich nicht gedacht. Das öffnet doch Spekulationen Tür und Tor, denn im Studium habe ich mal gehört, dass es ein Zeichen kultureller Unterlegenheit sei, wenn Wörter aus einer anderen Sprache übernommen werden. 😉 Sollen wir das laut sagen??!! 😉 Aber ernsthaft: ich denke, und wir haben darüber ja schon zur Genüge Gedanken ausgetauscht, dass es eben in vielen Fällen keine wirklich gute Entsprechung in der jeweils anderen Sprache gibt und deswegen eine Übernahme angesagt ist. Wenn denn die Übernehmenden wissen, was sich mit dem übernommenen Begriff in der Ausgangssprache verbiindet.
      Habt’s fein im kleinen Dorf am großen Meer und liebe Grüße, auch an die restlichen 3/4 der Fab Four, und auch von Mary,
      Pit

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    • Hallihallo, lieber Pit,
      naja, unsere Lehrerin lernt von uns gewitzten Buchfeen, das ist doch klar. Aber es ist eh alles in der Feenschule etwas anders als in der Menschenschule, die dir ja bestens bekannt ist. Bei uns lernen die Lehrer von den Schülern, das ist Feenweise.
      Mit ganz viel lieben Feenhauch für dich und Mary
      Siri 🙂 und 🙂 Selma, die gewitzten Buchfeen

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    • Hallo Siri, hallo Selma,
      ob Ihr’s glaubt oder nicht: ich habe auch eine ganmze Menge von meinen Schuelern bzw. durch sie gelernt.
      Macht’s gut im schoenen Cley,
      Pit

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    • Lieber Pit,
      ich stimme dir voll und ganz zu. Heimat ist so viel mehr als Home.
      Herzlichen Dank für dein Lob. Ich muss immer wieder improvisieren, da mein MacBook nie wieder aufgetaucht ist … (Heul):-(
      Wenn wir in Deutschland sind, holen wir meine neuen Teile ab, kann es kaum erwarten, große Freude!🙂

      Ach ja, seit dem 8.11 schauen wir verblüfft zu USA. Wie konnte das passieren?
      Die Zukunft bleibt abzuwarten.
      Besser wäre, sie zu gestalten, meinen Siri und Selma trocken.
      Es wird spannend. Hoffentlich nicht zu aufregend.

      Sei lieb gegrüßt daheim in Texas, du und Mary,
      Dina x

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    • Hallo, liebe Dina,
      das mit Deinem MacBook tut mir unendlich leid! Hattest Du wenigstens ein relativ neues Backup? Oder sind auch wichtige Daten weg? Mit dem neuen Teil wünsche ich Dir dann mehr Glück!
      Ja, die Situation hier! Wir haben sie immer noch nicht verkraftet. Und wie das passieren konnte? Das hat so vielfaeltige Gründe, dass man darüber ein ganzes Buch schreiben könnte. Ich denke, wir können nur Siris und Selmas Rat folgen und versuchen, so weit jetzt [bei einem Präsidenten Trump, einem republikanisch beherrschten Kongress und einem wohl bald auch republikanisch ausgerichteten Supreme Court, und dazu noch bei 24 total in republikanischer Hand befindlichen Bundesstaaten] möglich, die Zukunft mitzugestalten.
      Habt’s fein, und lasst uns die Hoffenung nicht aufgeben,
      Pit

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  9. A thought provoking and good piece. At the risk of being too wordy in my response, my thoughts on ‘home’ might best be expressed in the words of a poem I wrote a few years ago, which I copy here. I suppose it reflects some of your thoughts, e.g., home is where our hearts are, where the people are who we love.

    Granite Bay

    It’s clear this place
    is sacred. As if east
    winds and early frost
    once carved the softer
    parts of these granite walls
    into fissures meant simply
    for safekeeping. As if those
    who gathered here knew
    it was a lasting space, where
    life, surging forth, would
    recede through veins of quartz
    into an ageless bank of time.
    The island birds, I believe,
    especially love this spot—
    I’ve heard their rollicking
    call as they wheel overhead,
    eyes pinned to the minnow’s
    shine, littering the tide-
    washed rocks, over
    and over again, one
    hundred times a day,
    with shattered skins
    of mottled crabs and clams.
    I love it, too—walking
    old shores refurbished by time,
    feeling life’s forces at work, there
    in the same crevices where those
    before us left them.

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    • Dear Mary,
      thank you very much for your poem. No, not at all, it’s not too wordy. Our whole blog is quite wordy, but we like it. To be differentiated one needs some more words, we suppose.
      There is no doubt, home has to do with nature. The Norwegian notion of hjemlandet is quite focused on the nature as well. And we feel like you walking our Norfolk beaches – although they are sandy beaches.
      We wish you a great weekend at home 🙂
      The Fab Four of Cley

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  10. Hier nur ein kleiner Hinweis, um den Heimatbegriff evtl. zu umgehen. Zum einen geht es darum zu sehen, wo die eigenen Wurzeln liegen (Kindheit, Elternhaus, Schule, erste Freundschaften), dies könnte man auch als 1. Heimat bezeichnen, die so mancher nie verlässt, viele andere aber doch. Und viel wichtiger ist dann aber zu erkennen, wo ist mein heutiges ZUHAUSE, in dem ich mich jetzt wirklich wohl fühle, dies kann in einer anderen Stadt oder in einem anderen Land sein als der Geburtsort oder die 1. Heimat, so man den Begriff wirklich verwenden möchte. Im Englischen gibt es ja auch den Terminus HOMELAND, das kann theoretisch und praktisch ja überall auf der Welt sein, denn ein Zuhause kann auch in der vermeintlichen Fremde entstehen. Oder wie es im Englischen auch heisst: My home is my castle.

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    • Oh dear, da sagst du was. In unserer nächsten Blogpost zu diesem Thema werden wir auf dieses Übersetzungsproblem eingehen. Wir schrieben bereits weiter oben etwas dazu in der Antwort auf Pit.
      Bei uns Fab Four gibt es ja verschiedene Ansichten von Heimat, die Unteschiedliches an diesem komplexen Begriff betonen. Wir wollten wegen der Aktualität auch den ideologisieren Heimatbegriff nicht unter den Teppich kehren.
      Zuhause und Heimat besitzen offensichtlich unterschiedliche Konnotationen. Zuhause trifft weitaus mehr das englische home.
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Mit lieben Grüßen und den besten Wünschen für ein feines Wochenende
      The Fab Four of Cley

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    • Heimat = home land im Englischen

      Im Englischen ist ‘home’ einfach ein bischen mehr, als das Deutsche ‘Heimat’, wobei aber beide Worte den gleichen mittelhochdeutschen Ursprung haben dürften (= heimuoti), und zu Hause ist ja auch das ‘Heim’, und bei ‘home’ hat es da nur eine kleine Lautverschiebung (ei zu o) gegeben.

      Weiterhin gutes Fabulieren.

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    • Sorry, von Germanist zu Germanist muss ich dich da korrigieren:
      Heimat ist von seinen Konnotationen weitreichender und sematisch der Oberbegriff, “home” ist dagegen eine Untermenge des semantischen Feldes von Heimat, es wäre so etwa wie “daheim”.
      Hast du auch Mittel- und Althochdeutsch geliebt?

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    • Mein eigener Name ist noch Mittelhochdeutsch, von daher war ich für sowas immer sensibilisiert, aber mehr aus einer poetischen Sichtweise heraus. Nicht jeder weiss ja, dass z. B. POGGENPOHL-Küche eigentlich Froschteich-Küche auf Hochdeutsch heißt, was auch wenig werbewirksam wäre, denn wär möchte schon einen Froschteich in seinem zu Hause haben.

      In dem Sinne schönes Wochenende

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    • Huch, jetzt haben doch unsere eifrigen Feen zu schnell auf SEND geklickt, bevor wir dich nach deinem Namen fragen konnten. Du heißt doch wohl nicht Schiunatulander oder trägst den feinen Namen Sigune oder gar Eneide?

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    • Pit, auch ein deutscher Philologe, der in Texas lebt, sieht Heimat als semantischen Oberbegriff – siehe in seinem Kommentar. Aber ich kann dir sagen, wir sind fast an diesem Übersetzungsproblem von Heimat und home verzweifelt. Wir berieten uns mit einigen professionellen Übersetzern, die uns alle rieten, auch im Englischen das deutsche Wort “Heimat” beizubehalten. Übrigens mit Übersetzungen ins Norwegische entsteht das gleiche Problem mit dem Begriff Heimat.
      Danke für deine Wünsche, ja, wir fabulieren gerne
      🙂🙂🙂🙂

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    • Hallo Klausbernd,
      Übersetzungen sind ja immer so ein Problem, weil eben in jedem Wort so viele Konnotationen mitschwingen. Wo habe ich einmal gelesen, dass ein Wort über seinen Kontext definiert wird? Das ist es ja auch, warum Computerübersetzungen nicht funktionieren. Im Unterricht habe ich deswegen früher Übersetzungen im traditionellen Sinne abgelehnt ud statt dessen lieber von Interpretationen gesprochen, womit ich eine sinngemäße Wiedergabe gemeint habe. Und wie schwer war es, den Schülern [und sogar einer Kollegin!] auszutreiben, dass nicht gleich die erste im Lexikon angebotene Übersetzung auch die passende/richtige sein muss.
      Habt’s fein,
      Pit

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    • Lieber Pit
      Der Ansicht bin ich auch, das ein Wort durch seinen Zusammenhang definiert wird. Dazu gehört natürlich auch der kulturelle Zusammenhang. Übrigens ist das bei Taten und Gesten genauso, glaube ich. So bedeutet Fahnenschwenken in England 🇬🇧etwas anderes als in Deutschland 🇩🇪 oder 🇩🇰 Dänemark – die Grammatik der Gesten.
      Da hast du wohl recht, man kann Texte nur sinngemäß wiedergeben. Das ist ständig unser Problem mit diesem zweisprachigen Blog, das du ja sicher auch gut kennst.
      Dann mach’s mal gut 😊 👍
      Mit ❤️ Grüßen
      💃👭🚶
      💥✨💫
      The Fab Four of Cley

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    • Hallo KLausbernd,
      was mein zweisprachiges Bloggen angeht: ich schreibe zunächst in Deutsch oder in Englisch, ganz wie es gerade kommt, ohne irgendeine Präferenz. Und dann übersetze ich nicht, sondern schreibe in der jeweils anderen Sprache so ungefähr, was ich in der ersten hatte sagen wollen. Oft kommen dabei neue Aspeckte, leichte Sinnänderungen und manchmal sogar neue Gedanken hinein. Es ist ein ständiger sich gegenseitig ergänzender Prozess. Ich habe es auch schon einmal mit Compuerübersetzung probiert, um zu sehen, ob das eine Arbeitserleichterung sein könnte. Aber das genaue Gegenteil war der Fall: ich musste so viel nachbessern, dass es übrhaupt keine Zeitersparnis bedeutet hat. Ganz im Gegenteil. Ich musste sogar manchmal ins Original wechseln, um zu verstehen, was der Computer da gemeint hat. Nur zur Erheiterung war es manchmal gut. 🙂
      Also: wir bleiben bei der Handarbeit.
      Mach’s gut,
      Pit
      P.S.: Und ich freue mich schon auf Deinen nächsten “Heimatartikel”. 😉

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    • Guten Morgen, lieber Pit,
      das ist, glaube ich auch, das Beste: In einer Sprache zuerst schreiben und dann das Gleiche in der zweiten Sprache nachzuerzählen. Du hast Recht, man kommt dadurch noch auf neue Gedanken. Wenn ich Englisch schreibe oder spreche, denke ich ja anders, im Grunde habe ich das Gefühl, dann eine andere Person zu sein. Bei uns ist es anders als bei dir, da Dina und ich – und wir mit den Buchfeen Siri und Selma – deutsch sprechen. Wir leben noch viel mehr in der deutschen Sprache als du – das nehmen wir zumindest an.
      Mit Übersetzungsprogrammen habe wir wie du die gleichen schlechten Erfahrungen gemacht. Deswegen benutze wir sie gar nicht mehr.
      Dina schlägt immer wieder vor, unseren Blog nur in englischer Sprache zu betreiben, allerdings halte ich dagegen, dass wir genauso viel deutschsprachige wie englischsprachige Besucher haben. Außerdem schreibe ich fast immer unsere Blogbeiträge zuerst in Deutsch und danach in Englisch. Also es liegen eh zwei Texte vor.
      Der Nachteil eines bilingualen Blogs ist allerdings, er wird nie von WP hervorgehoben und empfohlen.
      Wir wünschen dir einen wunderschönen Tag. Hier ist’s zwar warm, aber stark bewölkt und bisweilen regnet es – ein voll ungemütliches Wetter.
      Take care und halte dich wacker
      The Fab Four of Cley

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    • Hallo Klausbernd,
      gelegentlich nehme ich noch ein Uebersetzungsprogramm. Wenn ich naemlich lachen wil. 😉 So wie es manchmal auch zum Lachen reizt, wenn man die Korrekturvorschlaege von Autokorrekturprogrammen sieht. Die moderne Kommunikationstechnik kann eben auch Spass machen! 😉
      Hab’s fein,
      Pit

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  11. “Denk ich an Heimat in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht” Nein, Heine würde sich wohl nicht im Grabe umdrehen.
    Man kann nur Nachts empört sein über etwas, das man abgrundtief liebt. Andernfalls würde man ja weiterschlafen. Nach meinen Informationen ist der Satz von H. Heine: “Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.” Oder so. Heine hat hier würdige Nachfolger gefunden. Der liebte Deutschland, denn es war seine Heimat. Er war sicher nicht mit allem Einverstanden und sah sich so um den Schlaf gebracht. Aber er liebte es eben, wie man seine Heimat liebt.. Wieder ein wunderbarer Text mit wunderschönen Bildern.
    Gruss von mick.

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    • Lieber Mick,
      da hast du völlig recht, Heine liebte Deutschland, aber er war mit dem Deutschland seiner Zeit keineswegs einverstanden. Er lebte ja auch auf seinem Pariser Matratzenlager im Exil. Interessant – auch für den Heimatbegriff – ist, dass er als Überwinder der Romantik gilt. Das alles hat uns zu diesem Satz bewogen und dass er als Jude ja eine schwieriges Verhältnis zu seinen Wurzeln und seiner Heimat hatte.
      Das ist ja geradezu ein Koan, der uns eben einfiel: Was ist die Heimat des wandernden Juden?
      Hab Dank für deinen feinen Kommentar 🙂
      Wir wünschen dir ein erqickendes Wochenende
      The Fab Four of Cley

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  12. My second comment seems to have disappeared. Why was my first comment translated from my very good English into something that makes no sense at all, and certainly doesn’t convey what I meant. I’m sure this isn’t the comment you read!

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    • Oh dear, but here on our blog it’s the forth commentary we read. Unfortunately we didn’t received a second commentary of yours – except this one. We are very sorry. Could you, please, be so kind to send this lost comment again.

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    • Oh dear, now we searched on our end but unfortunately we couldn’t find anything. Sorry! We are not really understanding what you are saying. Does that mean, that you commentary has been changed? We have no idea how this could happen.

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    • Oh dear, what happened? Your second comment is not in our spam, soemtimes comments wander off into orbit … Sorry about that, this is frustrating, especially when you have written a long statement.
      And do yo you actually mean to say, the comment posted here is not what you originally wrote? We have not changed your message, we’d never do such a thing. I have absolutely no clue what’s going on, Mari, so sorry. Hope it’ll sort itself out soon.🙂
      Dina x

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  13. I have never thought of a country as ‘Home’. Then again, I am neither patriotic, nor nationalistic.
    “Home is where the heart is”, is an old-fashioned British saying that has appeal to lots of people. For me, home is where I go back to when I have been out. I close the door, feel content , and safe with those I love around me. I rest easy there, and welcome friends and visitors alike.
    It could be in any place in any country in the world. It will still be my home.
    Thanks as always for your thoughtful ideas, and the wonderful autumn colours of Norway.
    Love from Beetley, Pete and Ollie. X

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    • Dear Pete,
      thanks a lot 🙂
      Yes, we feel like you, home is where we like to come back to when we have been out.
      We just have been out and saw this super-moon. It’s clear here on the coast and therefore it’s good to see, but best on November 14th. That’s home for us as well, the nature, that we can see such events like this super-moon without any problems.
      We wish you and Ollie a great weekend.
      Lots of love from
      The Fab Four of Cley xxxx

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  14. Es ist schon so viel Interessantes dazu im Text und in den Kommentaren gesagt worden, ich kann für mich nur feststellen, dass Heimat ein Gefühl in mir drinnen ist und ansonsten sehr viel mit liebgewonnenen Menschen in greifbarer Nähe zu tun hat. Es ist kein fester oder unabänderlicher Ort, sondern geht stehts einher mit einer inneren Verbundenheit und einem Wohlfühlempfinden, das beides offenbar durch anderes als die reine Örtlichkeit oder die Tatsache, dass es sich um die Geburtsstätte handelt, ausgelöst wird.

    Ich sende liebe Grüße hinüber an euch alle Vier!
    Michèle

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    • Guten Abend, liebe Michèle,
      ja die Heimat ist schon ein komplexer Begriff, sie ist ein Gefühl, eine Ideologie, ein Erlebnis und was nicht alles. Da geben wir dir völlig Recht, sie nur als Ort zu sehen, wäre ziemlich eindimensional. Was Heimat ist, scheint uns gar nicht so leicht zu fassen zu sein, da das unter anderem auch subjektiv ist, was wir als Heimat erleben. Aber eins würden wir unterstreichen, das Wohlgefühl hängt zumindest mit dem romantischen Heimatbegriff zusammen. Heimat ist vielschillernd, je nachdem wer den Begriff gebraucht, und in in welchem Zusammenhang er gebraucht wird. Jeder meint zu wissen, was Heimat ist, kommt es jedoch an die Erklärung, wird’s schwierig – so ging’s uns zumindest.
      Ganz liebe Grüße dir vom kleinen Dorf am großen Meer
      The Fab Four of Cley

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    • Dear Anneli
      yes, our dear Master knows this song, he heard it sometimes in his youth. When he lived a couple of years in Montreal he felt at home there, actually he didn’t really want to go back to Germany after more than 4 years (but it was an academic exchange programme and he had to go back to his German university).
      Thank you and we wish you a great week
      The Fab Four of Cley

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  15. Oh dear, I find this post rather unsettling. With the colonies the British brought education, technology and medicine to places that would not have had them. All the countries of Europe have a colonial past and I really do not feel that the flying of the Union Jack or the cross of St George is in any way a desperate look back to times past. Colonialism had a great many faults of course but it was a product of its time and I don’t think it’s something that current generations should be apologising for. There was a positive side to it and the mess that Zimbabwe is in today and wasn’t under colonial rule is one example where law and order has been replaced by corruption and greed at the very top to the detriment of the people of that nation. Of course it was right that the people of Zimbabwe had self determination but they’ve been heavily let down by the politicians that filled the void when the British left. People who do not respect the rule of law and justice. Equality for all. How very sad that is.
    A flag I think is simply a symbol of national identity is it not, that as far as I know, all countries have and I don’t think the flying of such a flag can be compared to fascism or even nationalism particularly. It’s a symbol that stands for who we are. Is it such a crime to be proud of your country, to be proud of the innovations it brought to the world. As for the wearing of a Poppy. On the 11th Hour of the 11th day of the 11th month we remember the fallen in all conflicts around the world and I think it’s shameful that there are those that think such a thing should not be remembered and respected. The sacrifices made by so many that we may have the freedoms we have today needs to be remembered. Those that wish to forget history do so at great peril.
    Home for me is still my parents home, it’s also the home I live in now, it’s a place of security. My home country is England and I am proud of what we stand for, honesty, fair play and a sense of justice for all. That, I am not and will not be shamed into turning my back on, nationalistic or not.
    Have a great weekend my good friends in Cley. I don’t wish to be controversial but I am a proud Englishmen and I don’t think that there is any shame in that.
    Love to you all!🙂 x

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    • Good evening, dear Chillbrook,
      thanks you very very much for your long comment.
      This post was meant by us as a controversial essay and we like discussions on our blog. We suppose such discussions have an enlighting effect, for the one who comments as well as for us.
      The notion of home has a lot of meanings, we will write about in out next blog – by the way about the same topic. We just had to experience in the US how home can be used and we know it from the German past as well. Of course home has its shadown sides and its positive sides. Speaking about the shadow sides of home we didn’t think so much of colonianism as of populism. If you look around in Europe and the US populistic parties and movements use copiously the idea of home and they love weaving flags. That is a symptom of a new nationalism and nationalism was always excluding. We suppose, we live in times where excluding isn’t the right way. See all those refugees, if we see it from the German point of view they brought life to a saturated society – and I don’t want to speak about all the money is made with them.
      Home means always there are us and then there are the others. This very easily leads to a black-and-white way of thinking, that can easily used in an ideological and political way. And, on the other hand, more and more people live in a home away from home. Using home in a nationalistic way is a way of the centuries before ours. Nowadays the semantics of home has to change or we will find ourselves in conflicts we don’t like. Well, let’s see if Trump will make the US glorious again and what the price will be.
      “Being produces consciousness”, writes Marx. As living away from home we naturally tend more to a non-nationalistic understanding of home. But nevertheless we suppose that’s a better politics because from the nationalistic understanding of home to war was only a little step as history taught us.
      Oh dear, that’s the idea of our Master and Siri, Dina and Selma see it differently. Oh, we love it, what a controversial theme. Siri and our Master would love to write about such themes only – by the way we can understand your standpoint as well, but it’s not ours.
      With lots of love and best wishes for a happy weekend at home
      Klausbernd 🙂 and 🙂 Siri

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    • Post Scriptum
      First of all thanks again that you triggered a lively discussion here.
      It’s maybe a bit paradox: I live in Cley next the Sea, a small village, which is very much home. It’s a bit lost in reverie from the outside world. And then I preach a more international view.
      When I was asked what my home is I answered without thinking Europe. I came back from America and Asia to Europe because I feel European.
      I really like such discussion and isn’t it great that we don’t need to agree but it’s important to listen to each other.
      That’s enough for today.
      Have a great evening
      Klausbernd

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    • Yes, Selma and I see it differently, Adrian. I’m just as much a proud Norwegian as you are proud Englishmen and there’s absolutely nothing to be ashamed about. As I have three countries to go Home to, Home to me is very much a feeling and a way of being and living, rather than an intellectual dispute.😉
      x🙂

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    • We are soooo excited! We go abroad, we will cross the big water, and we will celebrate our dear Master’s birthday. and last not least we will get Christmas presents already from our German friends.
      We wish you a happy week
      Fairy dust from
      Siri 🙂 and 🙂 Selma

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  16. Guten Abend, ihr lieben vier,
    Heimat ist abhängig von geliebten Menschen. Ein Ort wird doch erst dann zur Heimat, wenn das Einkaufen selber kürzer ist als der Smalltalk mit den Menschen, die man auf dem Weg zum Einkaufsladen trifft. Auch bestimmte Gerüche verbinde ich mit Heimat.
    Liebe Grüße von Susanne

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  17. Hallo ihr Beiden – tut mir leid, aber ich finde diesen Beitrag von euch nicht so schön wie eure anderen. Holterdipolter – das trifft’s. Eine Menge Zeugs zusammengeworfen. So einfach lässt sich mit ein paar intellektualisierten Thesen “Heimat” nicht fassen. Da steht zuerst einmal das Jahrhundert-Werk von Edgar Reitz im Bild: Heimat. Eine deutsche Chronik. Ohne Verweis darauf läuft schon man nichts. Und das melancholisch-politische Heine-Zitat, das ihr als Motto wählt, macht es auch nicht leichter. Anstelle von Baudrillard wäre vielleicht passender auf Ernst Bloch und das Prinzip Hoffnung zurückzugreifen. Heimat ist ein so wahnsinnig ernstes Thema, gerade jetzt in unserer Zeit, wo Tausende aus ihr vertrieben, eine neue Heimat suchen, ohne zu wissen, wie ihnen das gelingen wird. Tut mir leid, euch mit meinem Kommentar zu enttäuschen, aber da habt ihr euch meinem Denken und Empfinden nach keinen Gefallen getan. Heimat bezeichnet den intimsten Ort in der Seele eines jeden Menschen, den alle verlassen müssen, um als als Menschen in der größeren Welt zu Hause zu sein, dem wir aber, es sei denn zum Schaden unserer Seele, treu bleiben bis ans Ende.

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    • Einesteils geben wir dir Recht, anderseits werden wir auf Blochs utopisch marxistischen Heimatbegriff im zweiten Teil nächste Woche eingehen. Heimat – ist das nicht ein Begriff, in dem vieles zusammengeworfen wurde und wird? Und, oh dear, da müssen wir auch noch zugeben, dass wir die Filmtrilogie von Edgar Reiz nicht gesehen haben. Wir sind inzwischen mehr in England und Norwegen zu Hause, als dass wir uns in der deutschen Kultur gut auskennen.
      Uns ging’s in diesem ersten Teil des Heimatblogposts darum, die Mannigfaltigkeit des Heimatbegriffs darzustellen. Wir haben ohne großes Buchstudium einfach darüber nachgedacht, was uns bei Heimat bzw. home bzw. hjemlandet einfällt und dazu sollte es noch kontrovers sein. Und wie wir jetzt sehen, ist das auch. Prima!
      Also nicht grämen. Wir haben diesmal wenig von anderen denken lassen und so beschränkt sind wir eben.
      Ein schönes Wochenende wünschen wir dir
      The Fab Four of Cley

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    • @ blogsausbetties
      Da hast du wohl recht, Heimat ist ein heißes Thema. Aber ehrlich, eigentlich machen uns nur die heißen Thema Spaß. Kontroverse ist doch das Salz in der Suppe des Bloggens. So wird Bloggen zu einer intellektuellen Herausforderung statt nur zur Befriedigung narzisstischer Tendenzen oder affirmativer Angepasstheit. Findest du nicht auch?
      Liebe Grüße von der regnerischen Küste Norfolks
      The Fab Four of Cley

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    • Good afternoon, dear Kerry,
      we lived in quite a lot of different countries and cultures like you did. It was just recently, when Heimat/home became a prominent topic in the populistic discussion, that we started to think about it. Actually Siri and our master never had and missed a feeling of home. Dina and Selma feel differently.
      Lots of love and thank you
      The Fab Four of Cley

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  18. “Every day is a journey, and the journey itself is home.” By Matsuo Basho is one of my most favorite quotes (and you know how much I love quotes) Just as twilight descends, I look out my window and I see the crows moving eastward from Vancouver to their rookery at Gilmore and Still Creek in Burnaby. It starts are slowly and then gathers momentum. In the end, there will be 6000 crows that come together. I think of it as a homecoming. There is so much emotion that is tied to hearth and home, particularly in the nostalgic autumn months. Perhaps there is an instinctive need to seek shelter before the coming winter season of rest. Love the winter – books and hot tea!!!

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    • ist ein heißes Eisen. Kann man nicht so ohne weiteres anfassen ohne sich zu verbrennen. Aber auch, eben, ein Thema, das alle angeht und von jedem einen besonderen Response bringt. Vielen Dank für Deine Antwort. Finde das sehr schön von Dir/Euch, dass ihr euch auf alles einlasst.

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    • Dear Clanmother Rebecca,
      do you know Rainer Maria Rilke poems? He wrote “Herbsttag”, a poem about autumn and home and as our Master remembers there is another one about autumn and home. But we just cannot find it, sorry! Rilke sees home like you do and actually we as well. Home has to do with a feeling for the nature. Especially in Scandinavia you find the close connection of nature and home, f.e. in the works of Hamsun, Gulbranssen etc.
      We wish you a very happy weekend.
      HUGs and Love xxxx to our dear friend
      from
      The Fab Four of Cley

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    • In one of our many conversations you mentioned the friendship of Rainer Maria Rilke and Paula Modersohn-Becker. Your comments sent me on a mini-research project. I especially like Paula’s portrait of him (1906). I will look for “Herbsttag” I do wish I could read it in German. Alas!!! So much to do and so little time. But that means that life is ever interesting. The exploration will never end. Hugs to my dearest Fab Four of Cley

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    • Good afternoon, dear Rebecca,
      I am sure that there exist quite good translations of Rilkes poems and his novel.
      Sorry for being that short today but we are off to Germany next week and I have to organise the journey and pack. I am invited to deliver a lecture and we will stay for less than a fortnight only.
      With a big HUG from
      The Fab Four of Cley xxx

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  19. Lovely post. Every culture on Earth shares a common feeling when at home. It is that sense of safety, comfort, and closeness with loved ones. It may be humble or grand, but there is no place like it. Beautiful photos and interesting subject matter.

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    • Thank you very much, dear John 🙂
      well, Heimat/home is a delicate issue, but we like such issues as they make blooging a work for the brain and only a stage for narcicissm. Great that you like this post!
      Home is a special feeling we all share, we suppose. On the other hand home is an ideological-political topic. It was the populism in Europe and the US that made us choose Heimat/home as a topic.
      Wishing you an easy weekend
      The Fab Four of Cley

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  20. Home is very simple…when we resolve all our fears, we let go all our expectations, the very things that keep us homeless.
    In resolving these, we finally understand…’we already are home’.
    It is the love and happiness that we are always seeking, that we finally understand in removing those fears.
    They isolate us…from us. They build a low self worth, a negativity that we are always trying to repair by looking ‘out there’, trying to find ‘that happiness’.
    It is not until we finally come back within, resolve those fears…that we are free…AND no longer restlessly seek it, because it is now found where it has always been…in our hearts.
    Those fears are no longer isolating us from ‘life’, our walls of so called protection no longer block us from ‘life’, our understanding of our journey shows us ‘life’.
    Instead of a very restricted view of what those fears limited us to, by building our walls and isolating us…we now become free, limitless, and become the love that we had journeyed so far for.
    I see it daily, as each healing takes place, and fears resolve in a great understanding…a peace descends..and even many years later, I see a light in their eyes, a peace in their hearts, and a light coming from them that no amount of money, position or place in life could ever find.
    They are ‘home’.

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    • Dear Mark
      Well, well, we disagree. We think that home is not that easy and onedimensional. It’s not only a inner problem but it has a political and ideological dimension as well, as we see in the rising populism in Europe and the US. It will be politically fatal to focus on this one side only. Every problem might have a psychological level, as Freud wrote, but the psychological level doesn’t make the whole problem and doesn’t solve political problems. We think that such an innere immigration is dangerous, especially in times of a rising populism, as we learned from history.
      Thanks for commenting and have a happy weekend
      The Fab Four of Cley

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    • But this world has great purpose Klausbernd, it is a guide. Regardless of its political, religious or sociological attitude. Everything has an emotional content in all that we do….why? It is always that we seek that happiness, some far off focus that we never seem to reach, even when buried in the so called riches of life…why? As you say, much happening all around…but all pointing to that satisfaction…or not, within. It is the only common denominator in all that we do.
      And of course I am only speaking from what I have seen and experienced…and that is the beauty of this world…our experiences guide us, always bringing us a yes and no by how we ‘feel’ about something. And within those feelings is that search, looking for that happiness, that satisfaction within ourselves.
      And that is what I finally ‘saw’ on my journey…that I could not ever understand until I found and realised what I was seeking. It is so perfectly built that it will not show itself until you are ready, simply because we are all very different, and what will bring that understanding is as individual as each day is on this planet. And all of those ‘things’ that we face and hold us in their importance are all built from the context of our fears…as Freud said, and of which I totally agree. But those fears have great purpose, they guide us, always building us up and crashing us down, all for one purpose. To find that love within…even though we spend the best part of our lives seeking that love without…seeking a partner to ‘complete’ us, it isn’t until we break free of those fears that we finally ‘see’ the true ‘us’ within.
      But one thing that will never change…you will ‘know’ when you have touched what you need to see…you will understand what has eluded your journey…simply because of its simplicity. And it will in fact shock you, because it has always been there…right there just below the surface, occasionally touching you at different times in your life. Difficult to see and reach, but totally understood when reached.
      One dimensional? It is so multidimensional that I was also stunned at just how open it is…as I realised that ‘down here’ is in fact that singular dimensional experience…but like all else, it has great purpose. It focuses us to seek what we are missing and need to understand in our lives…if we could feel or sense from those multi-dimensions, it loses its purpose because we would then ‘know’ everything.
      I hope your journey, regardless of its structure, brings you what your heart seeks Klausbernd…may it be your ‘meaning of life’, minus the craziness of this world🙂

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    • Dear Mark,
      sorry, but we don’t agree. What make you think that the world has a purpose? We would rather say, we project a purpose onto the world which is dependant on our ideology. All the best
      The Fab Four of Cley

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  21. Thought provoking and controversial post Fab Four! Stunning photography. Home is heart, books, garden and wildlife for me. I’m on about 32 house moves in 25 odd years, so home is nowhere in particular. I am English, British, European and proud to wear a poppy today of all days, and wave a flag every now and then! Keep up the interesting debate posts x

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    • Dear Lucy,
      yes, we love controversial posts, they make blogging a work for the brain and not only a stage for one’s own narcicissm.
      We absolutely agree with you: home is books. And actually we were amazed how many of our visitors feel alike.
      Oh dear, you moved 32 times in 25 years, we couldn’t stand this. You surely are a specialist for moving. We are impressed!
      With lots of love and have a great weekend
      The Fab Four of Cley xx

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  22. My ‘like’ does not only go to this thought provoking post, but also to the many comments from all your followers. What I liked best was the often repeated idea that only within a concrete example the concept of Heimat may take on a deeper meaning. I was born in Dietfurt, Wartheland (now Znin, Poland). At the end of WW2 my parents and siblings had to flee from the advancing Red Army and eventually wound up in Southern Germany, where I spent my early childhood. Then we moved to Wesel near the Dutch border, where I spent my entire high school years. After my military service at the Bundeswehr I moved to Canada, where my wife and I raised five sons. I would describe any of the four places as ‘meine Heimat’, since there I had family, friends and people I loved and felt being loved. Heimat has no physical dimension. The best proof is our present residence. Two months ago the old house with a mobile home attached was still standing. Now the old house has been demolished and the mobile home has been removed from our property. A new modular home has been set up, where we are just getting settled in. NOTHING HAS CHANGED. Our sons, daughters-in-law, and grandchildren are coming home for Christmas. For me this is ‘meine Heimat’!

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    • Dear Peter,
      thank you for your detailed comment 🙂 By the way, our dear Master knows Wesel very well. He as well as Dina lived in the Rhine Valley too.
      Our home is now at the east coast of England, a small village in Norfolk in the centre of quite a big nature reserve and an AONB (area of outstanding natural beauty). The natural beauty is an important factor to feel at home here but also our cosy house and garden, we love dearly. Dina sometimes goes to her native country which is Norway, but our Master rarely visits his native country which is Germany. Both lived abroad in different countries much longer than in their country of birth. We feel at home in England now on one hand, on the other hand Dina feels more Norwegian as well. As the German discussion about Heimat was embittered during the fascist time, our dear Master has hardly any feelings of Germany as his Heimat/home. Besides he has hardly any connections to Germany any more, hardly any friends and one sibling only. Next to England he felt quite at home in Canada, where he lived several years, and in Finland.
      All the best and a happy weekend
      The Fab Four of Cley

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    • Wesel’s claim to fame is not only the mayor of Wesel, whose echo comes back as Esel (Ass), but also the depressing fact that Wesel turned out to be the most thoroughly bombed out city of WW2. Less than 2% of the houses were still standing. Due to Nazi propaganda as an impenetrable fortress on the Rhine, the Allied forces took no chances and gave the weakly defended city a taste of the infamous carpet bombing. Even more than 10 years after the war, I was still playing with my friends in the ruins. Your master will know this for sure. Thanks for taking the time to respond!

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  23. Lots of wonderful responses, and many I agree to. For me “home” is where I am most relaxed, breathe the easiest, where I retreat when I am sick or tired, and where the outside lights are turned on when it is dark so I know i am anticipared and welcomed home.

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  24. Una stanza, una cucina,
    tre gerani alla finestra,
    una mamma e una bambina,
    e laggiù la via maestra.
    Prati freschi intorno intorno,
    gallo, tortore, e un tacchino…
    e la fonte, tutto il giorno,
    canta e specchia il ciel turchino. (Lamartine)
    tutta la bellezza e la semplice verità dell’amore per le proprie radici, i ricordi che si accumulano come foglie nel prato dell’eterno autunno, faranno da concime per nuove vite
    le immagini sono assolutamente straordinarie!

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    • Thank you very very much.
      We love this poem we didn’t know before, it fits that well. And many thanks from Dina for liking her pictures – with the autumn leaves. It’s very sensual how you see home and we can fully agree. The other day we talked about that home is the smell when cutting the grass or now collecting the fallen leaves on our terrace f.e.
      We wish you a happy weekend
      The Fab Four of Cley

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    • Liebe Ruth
      nach all den klugen und unterschiedlichen Kommentaren, sind nun Siri und Selma völlig verunsichert, was da zu schreiben ist. Da ist wohl etwas dran, dass Ignorance Bliss ist.
      Heimat ist Sicherheit – das ist sicher ein wesentlicher Aspekt.
      Mit lieben Grüßen
      The Fab Four of Cley

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  25. Home, or hjem, was a term my Norwegian mother used frequently when she became upset with my alcoholic father, as the tears rolled down her cheeks. It was the place she wanted to go back to. So home came to mean Norway to my three sisters and I, even though we had spent but a few months there while very young.

    We constantly heard about the happy times pre-war Oslo as well as the deprivations of the war years. Each Christmas mother’s Uncle Lorenz sent a calendar filled with beautiful photos of Norway through the months and seasons. For every English celebration there was the Norwegian equivalent, which was much better of course, as it was a celebration constructed of memory and imagination; mother’s memory and our imaginations.

    Growing up in such an environment, home became a concept difficult to fully understand. It is a word I rarely use to refer to the places I live, or used to live. I consciously avoid the term because I don’t really associate it with where I actually live. Other people have homes, I don’t.

    Having rested my head in various places, I now live in Spain. England is not home, but somewhere I grew up and once lived. I suppose home is the imaginary Norway my mother conjured up; a place that never really existed; a place where I still long to live. Hjem.

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    • Dear Bryan,
      as for you Heimat/home was a difficult concept for me. In Germany the feeling of Heimat/home was abused during the fascist time. When I grew up after the war I was quite active in the student movement. This student movent actually started with criticising all this fascist concepts and Heimat/home was an important one. I have to admit that I cannot think of Heimat/home without seeing the political and ideological dimension this notion had – and actually has got again in the populistic politics. Maybe it’s a pity that I cannot think of Heimat/home in a romantic way only.
      Heimat/home is for me connected with an authoritarian flair. My father was a fascist, a kind of intellectual one, he always regarded the concept of Heimat/home, your roots etc. very high. That doesn’t made me see Heimat/home as a cosy place.
      My father has long passed away and now I can see the positive side of home aswell. But I have lost the naivity to see Heimat/home onedimensional as the sacred place only.
      Thanks for your honest comment.
      I wish you a happy weekend
      Klausbernd 🙂

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  26. Selma and Siri, home is a concept which confuses me. I have lived in many countries; some of them I have loved dearly. One of those countries was my birthplace. Although I loved it deeply, it broke my heart , and we have been estranged ever since. After many years of searching/yearning for a place of belonging, a possible home, I came to the conclusion that home is where you want to die; the place where you will rest in peace. Whilst that is my current idea of home, I would very much like to have this concept of home ‘Turangawaewae’ http://www.teara.govt.nz/en/papatuanuku-the-land/page-5 but I doubt it will ever be that way for me. Dina has a beautiful home town.

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    • Dear Gallivanta,
      thanks for commenting and the link to those ideas of Papatuanuku. As our dear Master wrote in his answer above he – and Siri as well – isn’t able to be that rooted because his concept of home includes the negative sides of home as well. Home is tight, authoritarian, excluding … Without doubt, home has many positive sides as well but to see only those feels wrong for him.
      On the other hand we all 4 love our home and feel at home here in our house, the little village, next the sea.
      With lots of love and enjoy the weekend
      The Fab Four of Cley

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    • Post from Selma Bookfayrie
      Dear Gallivanta 🙂
      Thank you so much for adressing me FIRST! Great, I love it, because usually folks write Siri and Selma.
      With lots of fairy dust
      Selma 🙂 the happy Bookfayrie

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    • Dear Selma, I love you and Siri equally but according to alphabetical order which is commonly used with books, Selma comes before Siri.🙂🙂 It is the usual order of things. Just as I am the middle child, and always will be.🙂

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  27. Oje, mein Schäd-el platzt gleich, diese Wörter! H om E..Hei-Mat..Zu hau se..ein orangenes Haus und ein Weißes, die Bäume am Bach und die vielen bunt-goldenen Blätter…(die Bäume sind nicht tot im Winter, Pia, sie schlafen nur: Anna, 4 Jahre)
    Heute las ich in der Bibel: Moses 10ff, Psalmen hier und da, das Siegeslied der Deborah, die Reden Hiobs und was die andern Typen darauf erwiderten….
    Ist das anstrengend!!
    Und dann auch noch Martina Reitz, deren Vater tatsächlich Edgar hieß, meine Grundschulfreundin, ebenfalls Tanzpädagogin, die jetzt einen Freund in Köln hat…ich glaube ich muss erst mal etwas essen (Jonas kocht gerade Fisch mit Spinat) und meine Schreibwut zügeln…

    Vielleicht kommt dann noch etwas diesem wunderschönen Blogbeitrag Würdiges heraus, aber nur viel-leicht!
    Heimat ist überall, glaube ich…

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    • Liebe Pia,
      Heimat ist überall – hmmmm, was Spezifisches sagt dann denn noch das Wort “Heimat” aus? Wird dann der Begriff nicht obsolet?
      Wir finden immer Blogs zu solchen Themen toll, die “work for the brain” darstellen. Ehrgeizig, wie wir sind, freuen wir uns immer, wenn’s etwas zum Denken gibt. Ohne zu Denken ist es uns viiiiiiiel zu langweilig – deswegen bloggen wir 😉
      Kann denn Denken einem Heimat sein?
      Mit lieben Grüßen
      The Fab Four of Cley

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    • Denken als Heimat gefällt mir! Aber ein Fühldenken. Ich drücke Siri und Selma ganz fest die Daumen für ihren Aufsatz!
      Die Deutschlehrerin, die aus Brasilien zurück in die Pfalz zog, weil sie es dort nicht mehr aushielt, ließ uns eine Gedichtsinterpretation zu “Heidelberg” schreiben, Hölderlin am Schwelgen…ich konnte mich nicht so richtig in diese Gefühle einfühlen und denken half damals auch nichts.
      Diese Lehrerin empfand ich als krank, anstatt meine Gedichtsinterpretation in Schönschrift zu formulieren (sie hilt manchmal Aufsätze der 1er Schülerin hoch, die nur Blödsinn schrieb, aber in Schönschrift!), machte ich mir Gedanken, warum diese merkwürdige Frau so auf dieses Thema “Heimat” versessen war.
      Ich glaube mein Denken und Wohlfühlen ist nicht ortsgebunden. Es war überall spannend und interessant, egal wo ich hinreiste.
      Heimat ist heute mein Kuschelbett, lesen, denken, schreiben, Musik hören, informieren, was so los ist in der Welt und wie jeder alles sieht…
      Im Wohnzimmer ist Bollywoodtag, Josi und die indischen Filme, da kannst du heute nicht hin….
      Meli arbeitet in Kaiserslautern mit den Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und Marokko, wir haben uns noch bis 1.30 Uhr nachts unterhalten, ich bin heute müde!
      Liebste Grüße von Pia an alle fab4s!!!!

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    • Liebe Pia,
      ja, es gibt viele Heimatfanatiker wie eure Lehrerin, die halt etwas beschränkt sind. Aber so sind natürlich nicht alle, die heimatverbunden sind.
      Du sprichst vom Denkfühlen, naja, das Denken wird immer auch vom Fühlen bestimmt – oder?
      Schönen Abend noch, mein Mitleid, Bollywood in unserem Wohnzimmer hielten wir nicht aus, das würden wir glatt Siri und Selma untersagen. Ja, so autoritär sind wir, auch wenn wir sooo fein liberal schreiben – oh dear!
      Alles Liebe
      The Fab Four of Cley

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  28. Unlängst war ich wieder einmal in meinem Kanton Appenzell Innerrhoden und es ist mir unter die Haut gegangen, wie nie zuvor. Es ist dort so sauber, die Landschaft sehr gepflegt von den Bauern und weitgehend bewahrt vor grossen Immobilieninvestoren. Die Einheimischen sind sehr erfolgreich mit ihren Eigenprodukten und der Tourismus floriert. Anstatt alles auf english anzuschreiben, machen die Leute dort für ihren ganz eigenen Dialekt Werbung! Natürlich habe ich dort auch meine Verwandten. Trotz allem glaube ich nicht, dass ich zu Lebzeiten wieder dorthin zurückehen möchte, weil ich mich nach so vielen Jahren im Tessin doch auch sehr verändert habe und es mir auch wohl ist mit Menschen anderer Sprachen und Ansichten. Ist es nicht auch schön, wenn man zwei oder drei Heimaten hat und niergendwo festgenagelt ist? Lieben Gruss an das ganze Team.:) Martina

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    • Liebe Martina,
      ja das ist ja witzig, ich kenne Appenzell Innerrhoden wie auch Außerrhoden sehr gut, ich wohnte nämlich ‘mal immer wieder teilweise in St. Gallen und wenn’s aufs Land ging, ging’s nach Appenzell, wo wir auch Freunde hatten. Aber mir ging’s wie dir, ich hätte da auf keinen Fall leben mögen. Die Leute, im gewissen Sinne wie die Bauweise und Landschaft, war viel zu eng für mich, abschreckend analfixiert sauber und beschränkt. Obwohl die Appenzeller eine revolutionäre Vergangenheit haben. Ihr widerständigen Gruppen waren doch so gefürchtet, dass es den Spruch gab, Gott schütze uns vor den Appenzellern und der Pest. Ja, die Appenzeller vor der Pest! Das Problem ist ja, dass auf dem Lande, wo Heimat bes. hochgehalten wird, es häufig fürchterlich eng und beschränkt zugeht, so wie in dem berühmten Film “Jagdszenen in Niederbayern”.
      Mit lieben Grüßen und hab ein feines Wochenende
      Klausbernd
      Grüße auch von dem Rest der Fab Four of Cley

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    • Lieber Klausbernd, das ist aber ein wunderschöner Zufall!
      Jemand soll einmal gefragt haben, warum es denn im Appenzellerland so hügelig sei, worauf man geantwortet hätte, dass die Appenzeller 1405 in der Schlacht am Stoss erfolreich gegen die Habsburger und die Abtei St. Gallen gekämpft hätten und daher aus Österreich auch gleich die Erde mitgebracht hätte, um die Hügel zu erstellen!
      Die Menschen dort sind sehr stolz auf ihre Selbständigkeit und Sozialbezüger haben es da nicht so leicht. Auch zum Arzt geht man nicht, wenn nicht unbedingt nötig. Ausländer hat es wenig und verschuldet ist man auch nicht. Obwohl ich die Bauweise märchenhaft und sehr warm finde und ich eine grosse Ruhe verspürte, muss ich einfach auch an die grossen politischen Veränderungen denken, die zur Zeit im Gange sind und frage mich nach den Gemeinsamkeiten im Kleinen!!
      Ich danke dir herzlich für dein Gefühl und deine Eindrücke meiner Gegend.
      Viele Grüsse an die Fab Four wieder in Cley und Gott schütze euch vor der Appenzellerin!:)

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    • Nevertheless bin ich ja immer wieder gerne auf Besuch in deine Heimat gefahren und bin auch dort zum Zahnarzt gegangen und zum Käse kaufen 😉
      Genießen den Abend
      tschüss
      Klausbernd

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  29. [J] I really have to disagree with Dinayou about Brits making much of the Union Flag or (the English) the St Georges flag. For one thing, and this is from someone who has lived in different countries and travelled to many more, the Brits are the least of the flag-fliers and -wavers. In Denmark, by contrast, there’s scarce a house that doesn’t show the national flag, or the colours of it, around the home and outside, on their cars, at their ‘Sommerhusen’ etc. We Brits generally feel very uncomfortable with any exhibition of national pride other than in its proper place – football matches, international sports, etc. The pride the Scots (and to lesser extent welsh) have in their own flags has nothing to do with past colonialism, and as for the English – well that is actually a phenomenon of only the past 20-30yrs, and almost exclusively related to football and to a lesser extent other sports. When I was a child in the 60s, the only St George flag we’d see would be that flown at the top of the tower of some churches on St George’s Day, and most English people still don’t know when that is.

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    • Well, you are right in Scandinavia they show their flags everywhere and all the time as well as in Switzerland. But we don’t have the feeling that the English, of course such a generalisation is prone to be wrong, don’t feel inhibited showing their flags – as you write. Showing your national flag has two sides: it’s an excluding nationalism as well as it is an safe feeling of belonging.
      Actually we didn’t mention colonialism, we mentioned populism, for example the times of the referendum and we mentioned the German and Italian fascism, when flags were show all the time and by the thousands (Parteitag in Nürnberg).
      Thank you very much for your disagreement which is the salt of blogging, isn’t it?! It would be politically dangerous and boring if we all would see the world in the same way.
      Greetings from the North Norfolk coast
      The Fab Four of Cley

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  30. Hello folks – My eye was caught by your beautiful photos of Fredrikstad, which I visited with my father, and loved. The lovely pictures lured me into your post – – and now I find you’ve made me think. This is not fair play!

    I’m kidding, of course – you’ve generated a real discussion, excellent job! As it happens, I’ve been thinking a good deal about “home”. So here is my little speech.

    Home is not determined by the accident of birthplace, or where you happen to be working, sleeping, going to school, or what language you grew up speaking. “Home” is entirely a function of the people you really know, who really know you.
    I have existed in places for extended periods of time, that were complete non-places. The fact that I lived there, does not transmute these places into a “home,” or even a “place”. They lack any significance in my life, or to my life. “The lights are on, but no one’s home” is used as an insult in the U.S. but it seems appropriate in this context.

    My “home,” is also America, which is a wonderful place, embodied by those I am inspired by, and love. It is my Father’s America. And my Mother’s. And my Grandparent’s. It is the America where anyone, of any walk of life, can make their lives better. Not just their lives, but those of their children and children’s children. My homeland is meant to be innovative, smart, tough and tenacious. My home, my conception of America, stands up for what’s right and stands strong with one another, against tyranny and oppression.

    And now my homeland seems to have become Home to vanity, machismo, violence, hatred, and an idolization of imbecility. It is a nation that elected a misogynistic, racist, xenophobic, incompetent lout to the highest office in the land. My home is home, because the people there are kind, generous, and interesting. My home is not home, because the people there are narcissistic, rude, judgmental and fake. My home is home, because folks are friendly. My home is not home, because people are superficial, and only outwardly friendly – all smiles no substance.

    I don’t have any brilliant conclusion to this line of thought. “Home” is very emotionally charged right now, and I’m too angry to think clearly. But I’ve enjoyed reading through the post and comments – you have a “blog” with actual substance.
    Best regards, RPT

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    • Good afternoon, dear Robert,
      thank you very very much for liking our blog 🙂 We think it’s important to make people, well, our dear readers, think with us about controversial topics. And it’s important to give everybody the opportunity to write what they are thinking. But we although feel free to present our ideas without second thoughts like will this be liked or bring it new followers. As we don’t get any money blogging here(a pity! 😦 ), we are free to blog as we want to. In a way we could speak of our blog as an utopian home.
      We really like what you write about the traditional values of the US. We got to know this positive side of the US when we lived in Vermont many many years ago.
      Everyone of us Fab Four has his or her own ideas about home and we aren’t able writing down what home is and what it could be. But after all these comments we see much clearer.
      We wish you a happy week and send lots of love
      The Fab Four of Cley

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  31. Good question: What is home? Home is of course where the heart is, but is it only a nostalgic dream? I think for some it does give a sense of stability knowing something is home. Then the question is, of course, if this sense of stability is only imaginary or yet another dream. Maybe it depends on the circumstances. For some, undoubtedly, they feel at home at home – excuse the pun. For others home represent stagnation and shortsightedness. I am not one to judge, as long as home doesn’t become a threat to others in the world. As for myself, I have travelled too much, and I am still too much on the road, to have the need for one home. I thrive when things are constantly changing.🙂

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    • Dear Otto,
      we really like your pun “feel at home at home”. And we agree that we don’t mind any idea of home as long as it isn’t a thread to others. Unfortunately home quite often has been in history.
      Thanks and cheers
      The Fab Four of Cley

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  32. I once spent four years wandering all over North America in a 20 foot van. It was very much my home. My brother is a homeless man with a bank account and a van who spends his years migrating from north to south, south to north— by himself. He is happier than he has ever been. I am pretty much happy wherever I am, as long as Peggy is there. Where do I feel most at home? Out in the woods with a pack on my back and with nothing but miles and miles of wilderness surrounding me. My whole body relaxes, gives a huge sigh of relief. We sometime feel nostalgic for our childhood home, because we were children. Be that as it may, it is the past, gone away. Have I rambled on enough.I look forward with baited breath to the Bookfayries’ essay!🙂 –Curt

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    • Dear Curt,
      we feel like you do, feeling at home in the nature. When we were travelling in the Arctic to northern Greenland, Svalbard, Frans Josef Land and Bear Island we felt at home there, although we had no social connection to these places, well some are uninhabitated … It was an irrational feeling of being at home, nevertheless a strong one.
      Now feel at home at home 🙂 Well, we live in an AONB (Area Of Outstanding Natural Beauty) and this not that much spoilt nature of our coast adds to our feeling of being at home.
      Have a happy week to come and thanks
      The Fab Four of Cley
      Siri and Selma are struggeling with their essay – oh dear!

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    • We, too, live in an area of great natural beauty, Fab Four. We look out on mountains, a river runs through our front yard, and the back of our property backs up to a million acres of national forest. Very hard to beat.🙂 Good luck to Siri and Selma. –Curt

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  33. Some wonderful colours – in fact a golden glow. Home is wherever you are happy. We have been going to Switzerland (usually Zermatt) for many years for summer or sometimes winter, holidays. And that famous village feels like home, like a comfortable armchair, a place we can relax because we know it so well. The hotel where the staff know us, the view unchanging, the walks remembered, even the ski runs that can almost be skied with eyes closed. Why would we want to go anywhere else? People say we should – broaden your horizons they say. No thanks – We are at an age where we don’t want ‘unpleasant surprises’ when we arrive in a resort, we want to arrive and feel as if we never left.

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    • Good morning,
      we can understand your love for Zermatt very well. For us it always was a place to in wintertime. We have never been there in summer. Well, Zermatt has the snow and the clear cold we miss here at the North Norfolk coast.
      You say: Home is where you know about most of what is important for you. We agree.
      Have a happy week.
      With lots of love
      The Fab Four of Cley

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  34. There are wonderful ideas here, and well-matched with the photos, whose buildings and trees both are the epitome of rootedness and comfort in the known and predictable. For many years I felt bereft or inadequate when people would talk about their homes in terms of something rooted that they looked to for a certain kind of security. But you illustrate the drawbacks of that, so thank you! I have moved many, many times…there has never been a “home” in any traditional sense. Apparently, that lacking nourished my open-mindedness. I’ll wait to hear more from you…

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    • Thank you very very much for your kind words. We think that to be too much grounded and too much security makes you lazy and it is boring, isn’t it? But we write this as beings who lived in many places on nearly all the continents. If you always lived in one place you might see home quite differently.
      With lots love and have a happy week
      The Fab Four of Cley

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  35. Well, a simple declarative sentence well known to all film buffs may capture the complexity of home. As Dorothy said while clutching her terrier as she anticipates returning to Kansas in a courtesy shuttle provided by Oz himself: “There is no place like home!” May be true; may be false.

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    • Good morning (from Cley next the Sea – North Norfolk)
      you are very welcome to visit our blog as much as you want too. That’s our virtual home 😉
      With lots of love and best wishes to Paris
      The Fab Four of Cley

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  36. Vielleicht noch die deutschen Romantiker. Die kommen mir immer wieder in den Sinn, wenn ich Heimat höre (Beispiel: Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts)
    Schöne Bilder (ist es in N. immer so sonnig?) grandioser literarischer Background. Vers interesting.

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    • Ja, da hast du Recht, eigentlich hätte Eichendorff genannt werden müssen und einige andere Romantiker. Aber da wir so viele englischsprachige Leser haben und bereits über Eichendorff bloggten, haben wir diesmal auf ihn verzichtet.
      Naja, im Süden Norwegens ist es oft sonnig, besonders im Winter entsteht dort häufig ein Kältehoch. Die Bilder wurden vor einer Woche aufgenommen, als die Außentemperatur minus zehn Grad C betrug.
      Herzliche Grüße von der ebenfalls häufig sonnigen Küste Nord Norfolks
      The Fab Four of Cley

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  37. My dear friends,
    Heimat or home is a hot topic – we see it here.
    I notice that this word and notion caused a lot of strife. And as Chillbrook wrote it was important during the time of colonianism – but I see the British colonianism and empire not at all as glorious. In those times people have to glorify home there is always the danger of war – we learned this from history. Seeing the idea of home or Heimat from this aspect, we better should see showing national emblems, waving flags etc. rather negative or at least very problematic. I am convinced that seeing home or Heimat only onedimensional (as Siri and Selma call it, I suppose following Marcuse) as positive is politically at least dangerous and helps the populism.
    It’s very important that there exists blogs like this one that take sides against the rising populism.
    Thank you for this, my dear Fab Four of Cley

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    • My dear friend,
      thanks for phoning! Yes, I read your commentary – much too mild! Well, that’s you 😉 the dear boy 😉
      I love my home which is Sweden. But if I hear the word home I get a shudder. Wasn’t it one of the favourite words of the fascists? And it is for the populist politicians too. One cannot use words as if they would be politically neutral. Those words have a history and have been used in ideological systems and this is a part of the meaning of a word. By the way the same with actions – the grammar and meaning of action isn’t neutral neither. Who doesn’t want to see the political connotations of waving flags and showing other national symbols is for me helping the new populism in Europe and the US. It isn’t allowed not to think politically!
      And by the way thanks for your impulse. Now I know what I will speak about in my linguistic lecture. Oh dear, I have to hurry.
      Lots of Love to you Per Magnus xxx and my Norfolk-friends xxx and their Bookfayries Siri and Selma xxx
      Annalena from Stockholm

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    • Our dear friends Annalena and Per Magnus,
      we absolutely agree with you!
      We are convinced that not to reflect the use of words and actions is helping the very right in the political spectrum and especially the populistic politicians – if you want this or not. Every word and every action has a history that makes its connotation. Only the Onedimensional Man (to quote Marcuse’s main work) doesn’t want to see the political meaning of the words he or she uses and of the action he or she is doing. It seems to us that public discourse is getting more and more onedimensional, simple and quite often stupid.
      With lots of love
      The Fab Four of Cley

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    • Dear Per Magnus,
      is everything allright at yours? We very much hope so. We read in the Norwegian papers about these enormous rainfall in Svalbard and as we see on the weather map there is a big storm reaching Spitsbergen tonight.
      We keep our fingers crossed that you will not have any problems!
      With lots and lots of love
      The Fab Four of Cley

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    • Dear Annalena
      thanks a lot for commenting.
      You are right that needed to be said what you did write, indeed! THANK YOU xxxx
      But as the proverb goes: Gods fight against stupidity in vain. Oh dear, I suppose our dear Dina doesn’t like me to write too radically. And indeed I don’t want to insult but I want to say what I am thinking.
      With lots of love to beautiful Stockholm, where we always felt at home
      Klausbernd 🙂

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  38. Wonderful post and it raises a lot an issue that has occupied my mind. Even as young I was confused how so many different places could feel like home, then as an adult I would be asked, ‘do I miss home?’. I stuttered in confusion…but I was home, however perhaps the question is right after all. Then my son was born and as a child he would call our home, my mother’s home, the summer houses in Sweden and his great-grandfather’s house out on the islands as Home. For him it was so simple then, only later the confusion as adults started to question is absolute truth. Now we have agreed we have many homes…the heart has to be in them…and often family and friends too. But yes, often we have to go away to find our true Home was closer than we ever realised. Hmm…still musing. Lovely photos too…a very special Autumn this year I feel.

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    • Dear Annika,
      we know this challenge very well having several homes too. We have the feeling that the old meaning of home, this romantic idea of the 19th c., doesn’t work any more in times of a mobile society where most people find their short-time homes away from home and in times of all the refugees. Maybe home needs a new definition, okay “home is where heart is” is right but not enough …
      We are as Norwegian-German-English-Fairyland-beings as puzzelt as you are. But development always starts with being puzzeled. Let’s hope for the best.
      Thanks for commenting and have a happy week
      The Fab Four of Cley

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    • Ja, herzlichen Dank. Hanne nahm die Bilder in ihrer Heimatstadt auf, in der auch Roald Amundsen geboren wurde.
      Wenn wir uns bei unseren Freunden umgucken, haben die meisten mehrere Heimaten. Das hat man quasi heute! Wie schon weiter oben gesagt, der alte Heimatbegriff scheint nicht mehr zu taugen – entweder ist er zu sehr von der Romantik und damit vom Kampf gegen Napoleon beeinflusst oder vom deutschen bzw. italienischen Faschismus.
      Ganz liebe Grüße von kleinen Dorf am großen Meer
      The Fab Four of Cley

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  39. What a wonderful reflection on the concept of ‘home’. My children grew up in this house their entire life, never moved until they joined the military and were constantly bounced around. Even though they might settle in one spot for a few years, they call this home–where they grew up–home. Needless to say, I love that.

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    • Good evening, dear Jacqui,
      we think we need to change our concept of home as hardly anybody lives there any longer where he or she was born.
      We can well imagine how happy you are that your children call home where they grew up. It’s a big compliment, indeed!
      Thank you very much for your kind words and have a happy week
      The Fab Four of Cley
      🙂🙂🙂🙂

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    • We never noticed before, the difference is one letter only …
      “Hope” and “home” have quite an intersection of their semantic fields, haven’t they?!
      Thanks for liking our photos.
      Have a happy day
      The Fab Four of Cley

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  40. I am deeply attached to home, having wandered, having realized that something essential was missing in my life, and having answered the call that brought me back. My home, though, is not my country, my state or my county. To be “home” (as I understand it) a place must be small enough that one can truly and intimately know it. It becomes an extension of the person. Here I am just another part of the larger organism that is this place.

    This quote from George Eliot resonates with me: “A human life, I think, should be well rooted in some area of native land where it may get the love of tender kinship from the earth, for the labors men go forth to, for the sounds and accents that haunt it, for whatever will give that early home a familiar unmistakable difference amidst the future widening of knowledge.”

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    • Dear Bill,
      thank you very much 🙂
      We like your idea that home has to be small. We fully agree although our dear Master thinks of Europe as his home.
      Warm greetings from the cold sea
      The Fab Four of Cley

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  41. For me, it’s always ‘where the heart is’, but that means I have homes in Poland with my lovely family, in the Algarve, to which I lost my heart, and here in the north of England, where life is sometimes raw. I’m a wanderer so there may be more to come, but I could happily live in forever Autumn alongside that bridge in Dina’s third photo. It looks like bliss. 🙂
    And good luck, girls!

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  42. Bei uns war das früher so: Opa rief an. Warum kommt ihr uns nicht besuchen?
    Es war ihm manchmal langweilig. Jetzt hatte meine Oma ja aber 12-15 Enkelkinder!!
    Immer wenn wir im Flur standen, strahlte Opa vor Freude. Dann kam die Frage: Habt ihr Hunger? (wir hatten immer Hunger)
    Oma du musst den Kindern etwas kochen! Nach dem Essen spielten wir Karten oder Knobeln….Oma erledigte den Abwasch.
    Ich war nie ganz sicher, ob Oma sich über unsere Besuche auch so gefreut hat, aber das Essen war sehr lecker!
    Meine Oma wurde mit 3 kleinen Kinder aus ihrem Heimatdorf in Kroatien durch Steine werfende Nachbarn vertrieben, denn der Name war noch deutsch…Opa war Soldat, keine Ahnung für wen oder was er kämpfte.
    Liebe Grüße von Pia

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    • Hi, liebe Pia,
      bevor wir jetzt abdüsen, dir schnell noch geantwortet.
      Das klingt ja echt nach Heimat. Dina hatte auch solch eine idyllische Heimat mit einem liebklugen Opa, Masterchen eher nicht. Eigentlich schade, wie er jetzt gerade erst einsieht.
      Mit lieben Grüßen vom kleinen Dorf am großen Meer
      The Fab Four of Cley

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  43. Ein wunderbarer Bericht mit traumhaften Herbstbildern ist euch wie immer gelungen. Ich sehe und empfinde den Begriff Heimat genauso wir ihr. Schlimm ist, dass Heimat von der rechten Szene je länger je mehr wieder missbraucht wird für nationalistisches Gedankengut – eine unheilvolle Entwicklung, finde ich.
    Ich wünsche euch einen angenehmen Sonntag und grüsse herzlich. Ernst

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    • Lieber Ernst,
      sorry, dass wir erst jetzt antworten, aber wir waren unterwegs und teilweise hatten wir keinen Netzzugang – was uns übrigens bestens gefallen hat.
      Habe gaaanz herzlichen Dank für deine Unterstützung unserer Position! 🙂
      Nun sind wir wieder zu Hause und wünschen dir vom sonnigen Meer liebe Grüße
      The Fab Four of Cley
      Hab ein feines Wochenende!

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  44. Mir ist jetzt bewußt geworden, warum der Begriff Heimat für mich inhaltsleer ist. Ich bin in Norddeutschland aufgewachsen und in unseren Spachen und Dialekten kommt das Wort “heim” nicht vor. Wir verwenden zu hause, to hus. Mit diesen Worten verbinde ich Emotionen. “Heim kommen”, Heimat sind mir fremd.
    Ich bin gebunden an die Region, in der ich jeweils lebe und die nächstgrößeren Einheiten, wie Land, Staatengemeinschaft, Erde, Milchstraße. Gerne höre ich die Sendereihe “Denk ich an Deutschland …” sonntags auf Deutschlandfunk und höre mir die Erfahrungen und Bilder anderer Menschen zu Deutschland an.
    Liebe Grüsse – Uta

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    • Liebe Uta,
      habe herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      “to hus” und “Heimat” haben ja ideologisch betrachtet unterschiedliche Konnotationen. Bei Heimat denken wir sofort an “heim ins Reich”, an Enge, Abgrenzung und eine faschistoide Weltsicht. Das alles besitzt – zum Glück – to hus nicht. Zu Hause da denken wir an Gemütlichkeit.
      Mt herzlichen Grüßen vom Meer und den besten Wünshen fürs Wochenende
      The Fab Four of Cley 🙂

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    • Ja, Heimat – welch ambivalenter Begriff, aber heimatlos ebenso.
      Es scheint eine deutsche Krankheit zu sein, mit der Heimat wie auch mit der Heimatlosigkeit zu hadern. Das ist von der Geschichte her leicht verständlich, finden wir.
      Danke und genieße das Wochenende
      The Fab Four of Cley 🙂

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  45. Hallo Klausbernd,
    hier noch zwei Gags zum Thema “fehlwerhafte Uebersetzungen”:
    – Heute fand ich in der Welt Folgendes: “In den USA gibt es deshalb die Position des nationalen Geheimdienstdirektors (Director of National Intelligence, DNI), der nicht weniger als 17 Nachrichtendienste übersieht”. Da hat wohl jemand “oversees” ganz woertlich uebersetzt, vermute ich mal – nicht ahnend, dass er im Grunde damit der Wahrheit naeher kommt als mit der richtigen Uebersetzung.😉
    – Und ich habe in Jugendjahren einmal “Unternehmer” ganz woertlich als “undertaker” uebersetzt.😉
    Hab’s fein in “good ol’ Germany”, und es lebe das “Luebke-Englisch”,
    Pit

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    • Lieber Pit,
      jetzt sind wir wieder froh und munter zu Hause 🙂
      Weißt du, wer perfekt mit geradezu genial deutschgefärbten Englisch operierte? Das war Bert Brecht von dem Ausschuss für unamerikanische Umtriebe, also diesem McCarthy-Ausschuss, wo Amerika deutlich seine faschistoide Tendenzen zeigte (wird wohl von Trump wieder eingeführt werden 😉 )
      Wir hatten tolles Wetter in good ol´ Germany, knackig kalt teilweise und sonnig. Hier ist’s jetzt leider warm, über 10 Grad C und Dina und Siri & Sema hoffen doch sooo auf Schnee.
      Dann mach’s `mal gut, take care and all the best
      Gaaaanz liebe Grüße an dich und Mary von den
      Fab Four of Cley 🙂

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    • Hallo Klausbernd,
      freut mich, dass Ihr wieder heil und gesund zuhause in Cley seid.
      Dass Brecht ein solches “Englisch” sprach wusste ich nicht. Mir fallen dabei immer unser früherer Bundespräsident Lübke und der jetzige EU-Kommissar Öttinger ein. Plus mein ehemaliger Philosophieprofessor Wagner [Bonn]. Der war gestandener Ur-Bayer und hatte sein Englisch im tiefsten Hinterwald hier in den USA gelernt. Das war eine Kombination, kann ich Dir sagen! 😉
      Ich befürchte mit Dir, dass diese faschistoiden Tendenzen hier nur geschlummert haben und jetzt wieder aufwachen.
      Zum aktuellen Wetter hier: nach einem wunderbaren Herbst mit meistens strahlendem Sonnenschein, ein paar Mal morgens recht kühl aber schön, haben wir seid gestern Regen. Aber der war auch nötig, denn seit der ersten Novemberwoche hatten wir keinen mehr.
      Hab’t ein feines Wochenende mit – hoffemtlich – einem für Euch angenehmen Wetter, und seid ganz lieb gegrüßt,
      Pit & Mary

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    • Hi, dear Daal,
      it’s funny, your name reminds us on daal = lentils, like in Daal Bhat the national dish of Nepal.
      You are a writer as well. Our dear Master had some problems on the Spanish marked lately. His agent is Ute Körner LitAG/Barcelona where he had 7 of his books on both Spanish markets but now he has only 2 of his books in Catalan and we suppose one in Spanish. Therefore we want to ask you with which agent you are and if you are happy with your agent.
      Thanks for commenting and we wish you a great weekend
      The Fab Four of Cley

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    • If I were fortunate enough to have an agent, I would gladly share info with you. Alas, am working on self-publishing.

      My blog represents my social media classroom for when I’m ready to self-publish.

      Wishing you & yours the best of luck. Would love any publishing experience you can pass along.

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    • Dear Daal,
      Sorry I forgot to give hints.
      For publishing in Spain it’s very important not to sign contracts in general for the Spanish language. It’s much better to sign three contracts: Spanish in Spain, Catalan, Spanish in South-America.
      So earn three times more for the same book.
      Good luck
      Klausbernd🚶

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  46. What a great and thought-provoking post! After having lived in many countries on several continents home has become a relative concept. And when we add the many dimensions you discuss here (I agree), an essay on this topic becomes a complex challenge. But I am sure Siri and Selma made perfect sense out of it and got high marks🙂

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    • Thank you very much, dear Tiny.
      Actually we feel like you do. Heimat/home has become a relative concept for us as well. Now we love living in England and would England call home.
      Wishing you a happy week
      The Fab Four of Cley
      🙂🙂🙂🙂

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    • Good morning, dear Tiny,
      we didn’t know something new to write and so we wrote our paper connecting all those ideas we read here. And guess what! We got the best marks possible and that meant many fayrie-dollars pocket money from our beloved Dina and dear Master 🙂 🙂
      Lots of fairy dust
      Siri 🙂 and 🙂 Selma, the clever Bookfayries

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    • Dear Siri and Selma – you really are clever 📚 fayries! Earning good fayrie-dollars is great particularly now before the holidays 🎄😍 Congrats from Tiny and Dylan🐩

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    • Dear Tiny, dear Dylan,
      yes, we were in need of many fayrie-dollars for buying great pressies. We love giving presents …
      Thanks for gratulating 🙂
      and love and faiyrie dust and everything
      Siri 🙂 and 🙂 Selma, the clever Bookfayries

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    • Aber hallo, hallo, Masterchen hadert mit dem Heimatbegriff, aber kommen wir auf Köln zu sprechen, ändert sich das sofort. Köln scheint da eine besondere Magie zu besitzen.
      Mit liebsten Feenhauch für alle unsere Leser
      Siri 🙂 und 🙂 Selma

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    • Hallo Ihr zwei lieben geflügelten Wesen,
      Köln ist ja eben, wie auch der Artikel sagt, kein Ort, sondern eine Gemütszustand, eben “en Jeföhl”! 😉
      Genau wie der Master bin ich ja zwar kein echter Kölner, aber gefühlsmäßig schon.
      Mach’t gut, und genieszt das schöne kleine Dorf am großen Meer,
      Pit

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    • Genau, Kölle is en Jeföhl! Wie übriges Fayriesein auch ein Gefühl ist!
      So, bei uns ist es jetzt Zeit, fürs liebe Dinalein und Masterchen ein Feierabendgetränk zu mixen: Aperol, Sekt und Soda zu gleichen Teilen mit viel Eis und etwas Limone. Yummy – nicht weitersagen, aber wir kosten stets etwas davon – nur zum Abschmecken, versteht sich 😉
      Hab’s fein, gaaaaanz viel Feenhauch für Mary und dich
      Siri 🙂 und 🙂 Selma, auch kölsch im Herzen – übrigens sind wir ja voll in der Karnevalszeit. Bei Spargel-Weber bekamen wir eine Weihnachtsfeier mit. Weihnachtsfeier auf kölsch mit Büttenreden und Verkleidung. Fanden wir Spitze!

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    • Lieber Pit,
      mir kam’s vor wie eine nette Kindersitzung im Veedel. Als Weihnachtsfeier, wie die Veranstaltung genannt und angekündigt worden war, hätte ich sie nicht erkannt. Es war aber richtig nett, tolle Stimmung, und viel wurde von Kindern vorgetragen, die echt gut waren. Funkenmarichen gab’s auch, wie ebenfalls das närrische Dreigestirn, allerdings ganz unkölsch war die Jungfrau eine Frau.
      Wir haben gerade eben Holly und Ivy geschnitten, die ja nicht nur in einem der beliebtesten englischen Weihnachtsliedern die Hauptrolle spielen, sondern die wir auch traditionell als Weihnachtsschmuck benutzen.
      Wie ich ja bereits auf deinem Blog schrieb: Wir fahren voll auf hyggelige Weihnachten ab!
      Ganz liebe Grüße von Siri und Selma schon voll im Weihnachtsrausch und uns
      Dina und Klausbernd
      an Mary und dich. Feine Zeit in Colorado 🙂

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