Snail Mail

Langsam aber sicher

You know what?: We, the busy Bookfayries Siri and Selma are just discovering the slowness. No, not this highly decorated bestseller by the German author Sten Nadolny “The Discovery of Slowness” about the Arctic explorer John Franklin, but our own slowness. The slowness in ourselves so to speak. To detect this slowness is absolutely new for us, because we saw ourselves as fast quivering beings as swift as lightning. But not at all, now we move around slowly like a on a snail and we love, yes, we prefer it to our as swift as excited quivering because we see much, much more now. And not only this, we see quite different as well.

Wisst ihr was?
Wir beiden liebklugen Buchfeen Siri und Selma entdecken gerade die Langsamkeit. Nein, nicht diesen hochausgezeichneten Bestseller von Sten Nadolny über den berühmt berüchtigten englischen Arktisforscher John Franklin, nicht über dessen Expedition mit dem schrecklichen Ende! Wir entdecken gerade unsere eigene Langsamkeit, sozusagen das Langsame in uns. Das zu erkunden ist uns völlig neu, denn wir Buchfeen meinten bislang, eher flitzig flattrige Wesen zu sein. Aber Pustekuchen, jetzt ziehen wir im Schildkrötentempo – ja, wie die alte und weise Schildkröte, die schon das „I Ging“ inspirierte und „Die unendliche Geschichte“ – durch die Gegend und das ist viel schöner als hetzig aufgeregtes Flattern, denn so sehen wir gaaaanz viel mehr. Wirklich! Und wir sehen anders.

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We noticed that we see concepts, if we only have a quick look before we hurry to the next impulse. Well, we perceive in a highly conventional way like everybody else or like you are exspected to see in our society. That’s boring, isn’t it?! And therefore we decided to take our time for looking and all by a sudden we really see, we see all the details and we are moved by what we are seeing.
We noticed with our quick way of looking we see much, but if we see in our new slow way we see even more. Lots more! Fast seeing is maybe good for the quantity whereas slow seeing enriches the quality. We decided to care more for the quality from now on. Well, that’s more like a resolution and not that easy to do …

Wenn wir schnell ‘mal hingucken, ehe wir zum Nächsten eilen, haben wir bemerkt, dass wir Konzepte sehen, d.h. traurig aber wahr, wir sehen völlig konventionell wie jedermann oder noch besser, wir sehen, wie man etwas in unserer Gesellschaft zu sehen hat. Das ist völlig langweilig und doof, beschlossen wir und begannen mit dem langsamen Sehen. Da sehen wir wirklich die Dinge, ihre Details und irgendwie wird dazu noch unser Gefühl berührt.
Uns fiel auf, wenn wir schnell sehen, dann sehen wir zwar viel, sehr viel sogar, wenn wir dagegen langsam sehen, sehen wir noch mehr. Aber im ersten Fall ist es reine Quantität, im zweiten Fall geht es um die Qualität. Wir haben uns vorgenommen, jetzt qualitätsbewusster zu werden. Naja, das ist erst einmal ein Vorsatz, an dem wir zu knabbern haben😉

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That’s the crazy part of our world, isn’t it, that we’re all tuned in to fast and short cuts. Our society is totally speed-obsessed. Isn’t it a pity that we have to learn to become slow? We call this “Finding our inner tortoise”. Our dear Master, who pretends to slow down, nevertheless taught us how to get slower and slower. He needs this as a writer as Dina and I, the happy Selma Fairy, needs it for taking pictures – otherwise we are producing stereotypes only.

Das Blöde ist, dass wir in unserer Gesellschaft die Langsamkeit zu lernen haben. Wir nennen das „das Finden unserer Schildkröte“. Masterchen, der auch nur so tut, als sei er entschleunigt, brachte uns das dennoch bei, denn als Schreibender braucht man es ebenso wie als Fotografierender – sonst produziert man immer nur Klischees.

Well, we all became speed-freaks. We only have to watch Dina and our dear Master: It’s amazing how quickly they shop, cut the lawn, cook and even hug and kiss us. But we ask you: “How do you go on after you have read this post?”

Es ist doch völlig hinrissig, wie wir auf Schnelligkeit und Abkürzungen getrimmt sind. Wir sind zu Speed-Freaks geworden. Wir brauchen nur Dina und Masterchen wirbeln sehen, wie schnell eingekauft, gewaschen, der Rasen gemäht und selbst wir geküsst werden müssen. Und wie geht’s bei euch weiter, wenn ihr das hier gelesen habt?

Even the idea to slow down made us nervous and is tantalising.
Schon die Idee, langsamer zu werden, machte uns erst einmal nervös zappeliger.

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We want to slow down as quick as possible, immediately! ;- But how to do it?
First of all we decide to stop thrice daily and take time to notice what we are thinking, how we feel and what we are really seeing. Not before we are clear about all this we will go on with what we did before. And, very important, no multitasking!  Multitasking is prohibited. That’s Dina’s speciality, trained to perfection taking care of all and everything in a busy clinic, but it is troubling us Bookfayries quite often. We rather follow our Master’s honorable grandmother’s devise: “Always one step after the other!” 

Wir möchten so schnell wie möglich langsamer werden, auf der Stelle, sofort!😉 Aber wie machen wir es?
Wir nehmen uns zuerst dreimal täglich vor, innezuhalten und genau zu betrachten, was wir denken, wie wir uns fühlen und was wir sehen. Erst wenn wir uns darüber völlig klar sind, machen wir mit dem weiter, was wir taten. Und Multitasking ist allerstrengstens verboten! Das ist Dinas Spezialität, mit der wir anderen Drei große Mühe haben. Also, wie schon unsere weise Oma Margarete sagte: “immer schön eins nach dem anderen!”

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You choose three times for stopping and may use your smartphone or iPad to give you a signal when to stop and become aware of what you are seeing, feeling, thinking. Later, when you are advanced, you might not need this signal any longer. Our Master and Dina try to stop at breakfast, noon and at six o’clock in the evening. But we noticed that they forget about it sometimes (but don’t tell, please!). We find their failures quite consoling because we have the same problem. Anyway, if you practise this stop-exercise regularly you will automatically slow down.

Die drei Zeitpunkte legt man vorher fest und kann sich vom Smartphone oder iPad durch ein Signal darauf aufmerksam machen lassen, dass jetzt die Zeit zum Innehalten gekommen ist. Wenn ihr fortgeschrittener seid, ist es ein Teil dieser Übung, selbst zu diesen Termin innezuhalten. Masterchen und Dina versuchen, beim Frühstück, mittags und um sechs Uhr abends innezuhalten – wir haben jedoch bemerkt, dass selbst sie es bisweilen vergessen, aber nicht weitersagen, psssst! Wir finden ihr Versagen tröstlich, weil es uns ständig so geht.
Macht ihr das eine Zeitlang, werdet ihr durch diese Stopp-Übung automatisch langsamer, wir haben das bemerkt.

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Many of you sit most of the time. We recommend: Go outside! Go into the nature but without your smartphone – well you should switch off these nags much more often anyhow. Just go outside enjoying the nature, the plants, the water, the skies …

Und noch was: Viele von uns sind Schreibtischsitzer. Euch empfehlen wir: Geht raus in die Natur. Aber lasst bloß eure störenden Dauerbegleiter, die Smartphones, zu Hause – überhaupt solltet ihr diese Nervensägen viel öfter abgestellt lassen. Geht einfach raus und erlebt und genießt die Natur, die Pflanzen, das Wasser und die Wolken …

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Your dear and clever commentaries concerning “Slow Norfolk” inspired us to write this post. “Why fast if slow is possible?”, we asked and persuaded our beloved Dina and Master not to rush to a new topic but to linger, to stay with the issue slowness.
Studying slowness we found the bestseller of the Canadian journalist Carl Honoré „In Praise of Slowness“. A reviewer in the Washington Post wrote: Honoré “shows us various methods to release ourselves […] from what Baudelaire denounced as ‘the horrible burden of time’, to break free of the Matrix-like illusion that we have no choice.” But we wonder if you will get slower by reading this book. We are rather sceptical, especially when slowness is getting fashionable, as it seems to be, we suspect that its magic will go. By the way we prefer the other bestseller about slowness by the nobelprice winner Daniel Kahneman “Thinking, fast and slow”. My, Siri’s, abstract: Fast thinking produces stupid answers full of prejudices, whereas slow thinking controls those spontaneous answers by reflection.

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Wir sind auf das Thema Langsamkeit durch eure liebklugen Kommentare zu „Slow Norfolk“ gekommen. „Warum schnell, wenn es langsam geht?“, fragten wir uns. So haben wir Dina und Masterchen überredet, ganz im Sinne der Langsamkeit nicht sogleich zu einem neuen Thema zu springen, sondern hier themengemäß etwas zu verweilen.
Außerdem fanden wir das Buch des kanadischen Journalisten Carl Honoré „In Praise of Slowness“ (erstaunlicherweise scheint dieser USamerikanische Bestseller nicht in Deutsch vorzuliegen), über das die Washington Post schrieb: Honoré “shows us various methods to release ourselves […] from what Baudelaire denounced as ‘the horrible burden of time’, to break free of the Matrix-like illusion that we have no choice.” Aber ob man durch Lesen dieses Buchs langsamer wird? Wir sind da eher skeptisch, denn wenn Langsamkeit zur Mode wird, wie es sich ankündigt, ist ihr Zauber vorbei, befürchten wir. Besser finden wir den anderen Bestseller zur Langsamkeit des Nobelpreisträgers Daniel Kahnemans “Thinking, fast and slow” (auf Deutsch: „Schnelles Denken, langsames Denken“)? Meine, Siris, Zusammenfassung: Schnelles Denken schafft dümmliche Antworten voller Vorurteile, langsames Denken kontrolliert durch Reflektion die Spontanreaktionen.

With slow greetings😉
Mit schildkrötigen Grüßen
Siri & Selma
🙂🙂

© Zeichnungen und Text: Klausbernd Vollmar, Cley, 2014, © photos: Hanne Siebers, Bonn, 2014

138 thoughts

  1. A terrific existential commentary on contemporary society. Thoreau is one of my heroes, and his life was guided by his credo, “Simplify, simplify, simplify,” which is appropriate to the ability to see our lives through a slower periscope.

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    • Dear Sally,
      indeed, we were influenced R.W. Emerson’s and Thoreau’s philosophy of simplifying when writing this post. That means for us to do less but this much better. We especially like their idea as less you need as richer you are.
      We wish you a sunny weekend
      Klausbernd and othe three of the Fab Four
      🙂🙂🙂🙂

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    • Dear Sally, hello, I am here again, sorry😉
      but I just heard from one of my neighbours about a conference called “Wisdom 2.0” in Frisco (about 10 days ago). This conference understood itself as a part of the “Mindful Revolution” the Time Magazine was sponsoring. Most of the participants were CEOs and founders of big companies of the Silicon Valley. First of all there was every day a special “Digital Detox” programme. Then there were talks f.e. by Chade-Meng Tan, one of the head software designer of Google, who is a Zen-monk, who told there is nothing to do, nowehere to go and nothing to win, except searching inside yourself. The motto was awareness, well, not that new actually, but it is amazing that just those people producing the technology for smartphones, tablets etc. not only recommended but practised to be offline every two hours for 10 to 15 minutes at least. Take time for yourself and for your neighbour they told and even one of the CEOs of facebook praised direct face-to-face-communication.
      It seems to me that this trend goes hand in hand with authenticity in advertisment. It’s not the star anymore and the big achiever we see in ads but real people.
      Does that gives hope?
      Have a relaxed weekend
      Klausbernd

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    • Well, well, dear Michelle, don’t run too fast😉
      Happy yoga and a great weekend
      Klausbernd🙂 and his chirpy Bookfayrie Siri🙂

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  2. Yes, Selma and Siri, mindful and watchful, reflective and responsive, all of which perhaps leads not only to our being happier (better nourished), but also to our being more respectful of other life forms (and especially of bookfayries if we are lucky enough to glimpse them, tho that should be much easier now that you are being slowfayries).

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    • Dear Trish
      oh, we like “Slowfayries” – THANK YOU!
      You know we have to teach to slow down our dear Dina and our beloved Master. But they are learning and try hard😉
      Lots of Love
      the two Slowfayries Siri & Selma

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  3. Hallo, Ihr lieben Buchfeen,
    Euer Titel “Snail Mail” hat mich daran erinnert, dass die Post – entweder die amerikanische oder die deutsche – tatsächlich die Langsamkeit entdeckt zu haben scheint. Einige meiner Weihnachts- und Neujahrsgrüße sind nämlich, obwohl schon etwa eine Woche vor Weihnachten 2013 abgeschickt, erst Anfang Februar 2014 in Deutschland angekommen. Und dabe war ich doch so stolz, dass ich nicht so langsam wie üblich war und die Briefe tatsächlich schon vor Weihnachten auf die Post gegeben hatte. Aber wie es im Lied so schön heißt, “Immer langsam voran, immer langsam voran, dass der Krähwinkler Landsturm nachkommen kann.” 😉
    Was das langsam reisen angeht: das ist es, warum ich das Radeln – auch mit größeren Touren – so liebe. Wie Ihr schon sagt, man sieht im Endeffekt mehr, weil intensiver. Und man erlebt die Natur auch viel intensiver.
    Aber apropos Eure geplante Langsamkeit: bitte nicht, wenn Ihr mal herumflattert. Da müsst Ihr weiterhin schön mit Euren Flügelchen wirbeln, denn sonst … fallt Ihr platsch auf die Nase. 😉 Und das wollen wir nun doch nicht, oder?!
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, auch an den Master und an die liebe Dina, und auch von Mary, von
    Pit – der gerade ganz langsam und genüsslich seinen Frühstückskaffee genießt 🙂
    P.S.: Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz langsam sind Mary und ich übrigens bei unserem Umzug. Endgültig umgezogen sind wir nämlich immer noch nicht! Aber das stört uns nicht, ganz im Gegenteil. Wir wollen Alles ganz in Ruhe erledigen. Uns hetzt ja schließlich keiner.

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    • Guten Tag, lieber Pit und liebe Mary,
      wir haben hier gerade einen sonnig warmen Nachmittag und essen auf der Terrasse ein megaleckeres Marzipanschwein, das uns die liebe Dina aus Bonn schickte. Echt süchtig machend. Ich muss aufpassen, dass Masterchen mir noch etwas übrig lässt. Der is(s)t immer noch zu schnell – tzzzz …
      Hier war die Post allerdings schneller als bei euch, das große Paket, das die liebe Dina und mein Schwesterchen Selma vorgestern Abend in Bonn abschickten, wurde heute Morgen vom grinsenden Postboten gebracht.
      Ja, ja wir bleiben schon bei unserer Flatterfrequenz, auf die Nase fallen wollen wir gar nicht, das wäre ja voll blöd.
      Witzig, den Spruch vom Krähwinkler Landsturm hat uns Masterchen auch schon erzählt. Da haben wir gleich nachgeguckt, das geht ja auf ein Stück von Nestroy zurück. Masterchen kennt den Ort von der Wuppertalsperre, ist nicht so weit von seinem Geburtsort entfernt.
      Dann wünschen wir euch weiterhin einen schön langsamen, entspannten Umzug. Wisst ihr waaaaas? Wir nennen euch schon “die Weisen des Umzug”.
      Habt ein wunderschönes Wochenende.
      Gaaaaaaanz liebe Grüße von
      Siri🙂 und Selma🙂
      und natürlich senden Dina und Masterchen auch allerliebste Grüße nach Texas
      Tschüss

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    • Lieber Pit, liebe Mary,
      hier muss ich mal ein Machtwort reden, echt frech die Buchfeen! Siri schmatzt in Windeseile das Marzipan als ob’s ihr einer wegnehmen wollte – nicht ich! Hier in England gibt’s nämlich nicht so ein leckeres Marzipan wie in Deutschland. Eigentlich bekamen wir ein care Paket mit goodies aus old Germany: Marzipan, Schwarzbrot und …
      Ich grüße euch ganz lieb aus dem frühsommerlichen Cley
      Macht’s gut
      Klausbernd🙂
      Dina muss gerade viel, viel arbeiten, die Arme.

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    • Hmmmmmmmmmmmm, ein Care-Paket mit Marzipan! 🙂 “Will ich auch”, schreit da Pit! 😉
      Lieber Klausbernd.
      manchmal lasse ich mir auch ein Carepaket nach hier schicken, oder schicke mir, wenn ich in Deutschland bin, selber eines, mit Dingen, die ich hier nicht bekommen kann. Das sind u.A. Trockenerbsen, am liebsten ungeschält, rheinisches Apfelkraut und Zuckerrübensirup sowie Mondamin-Soßenbinder. Den Letzteren habe ich dann übrigens doch hier entdeckt. Im Supermarkt in Fredericksburg gibt es auch eine kleine Ecke mit Sachen aus Deutschland. Lecker! 🙂
      So, jetzt muss ich weg, unseren Wagen aus der Inspektion holen.
      Macht’s gut, Ihr Fabulous Four, und liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit & Mary

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    • Ja, lieber Pit, das deutsche Marzipan war SUPER und dazu noch ein Kilo. Aber ich will dich jetzt nicht neidisch machen.Schwarzbrot ist auch noch ein Bestandteil der Care Pakete.
      Wir sind gerade wieder hier alle zusammen, das Wetter ist sonnig und so machen wir große Spaziergänge, allerdings haben wir heute mein Boot geschrubbt.
      Ganz liebe Grüße ins südliche Texas vom nördlichen Norfolk an dich & Mary
      von
      Klausbernd & Dina und Feenhauch von den fröhlichen Buchfeen Siri und Selma

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    • Lieber Pit,
      kennst du das supertolle Marzipan aus Bonn, von der Fa. Kessko? Mmmmmmh, da legst du dich nieder…😋
      Kann man leider ” nicht einfach so” kaufen, aber solltest du dran kommen, wirst du Marzipan nicht mehr mit Lübeck verbinden, versprochen!
      Liebe Grüße an euch aus Cley – wir fahren jetzt die Küstenstraße nach Cromer.
      Morgen kommen Gäste und Großeinkauf ist angesagt. 😄
      Dina, Klausbernd
      und Siri und Selma die heute an der Leine müssen, hui, der Wind ist stark!

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    • Hallo lieber, Pit, lieber Mary
      schicke ich ein großes Paket nach England ist das spätestens am übernächsten Tag da. Ein Päckchen dagegen kann bis zu 8 Tage dauern. Ich erinnere mich an ein besonderes Päckchen mit dem Buch “Die Karte meiner Träume” von Reif Larsen; das war länger als drei Wochen unterwegs. Warum? Weil ich ein rotes Packpapier genommen hatte. Alle bunte Umschläge und Verpackungen werden erstmal prinzipiell aussortiert und nicht maschinell verarbeitet. Das bedeutet große Verzögerungen für diese Post. Viele Weihnachtskarten sind in roten Umschläge, wegen der Frequenz kann die Adresse nicht eingelesen werden. Ich glaube das gleiche gilt für alles was nicht weiß ist.

      Ich gehe jetzt in den Wald, Bonn strahlt in der Sonne heute morgen. Es soll fast 20° werden, nicht schlecht für diese Jahreszeit. Die Kirschbäume blühen wunderschön. Je nach dem welchen Beruf man hat ,klappt das nicht mit eins nach dem anderen und gaaaanz langsam machen. Mein gestriger Dienst war en krasses Kontrastprogramm zu unserem Text. So viel Arbeit für nur 2 Arbeitskräfte, wir arbeiten wie die Feuerwehr, unmenschlich – auch für die Patienten. Jedoch hilft es mir mit ruhigen Schritten zu gehen, egal wie stressig es ist. Richtig schlimm ist der Karussell im Kopf der dann in der Nacht einen daran erinnert was vergessen worden ist und das Schlafen verhindert.
      Im Grunde genommen lebe und arbeite ich superschnell in Bonn damit ich ganz langsam in Cley sein kann.🙂

      Die liebe Selma lässt auch auch herzlich grüßen. Sie zupft gerade energisch an meinem Ärmel, ja, Selma passt gut auf mich auf; jetzt muss dringend frische Luft in deinem Kopf, Dinamaus, komm jetzt!🙂🙂
      Viel Freude mit dem Umzug, wir sind sehr gespannt!
      Sonnengrüße nach Texas aus dem Rheinland
      Dina und Selma

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    • Hallo, liebe Dina,
      das sind interessante Ausführungen. Ich hätte nicht gedacht, dass die Farbe des Packpapiers eine Rolle spielt. Man lernt doch immer wieder etwas Neues.
      Zum Thema “Pakete” nun auch ein paar Anmerkungen von hier: im Zusammenhang mit meinem sich über Jahre erstreckenden Umzugs [ja, das hat noch länger gedauert als unser Umzug von Karnes City nach Fredericksburg] von Deutschland nach Amerika habe ich mit Pakete-Versenden so einige Erfahrung. Ich denke einmal, es waren so 50 bis 60 Pakete, die ich insgesamt hierhin geschickt habe. Und alle sind angekommen, einige schnell, andere weniger schnell, und ein paar auch ganz schön mitgenommen. Die Laufzeiten lagen zwischen knapp 14 Tagen und fast 6 Wochen, wobei Pakete so gut wie immer schneller liefen als Päckchen. Mein seltsamstes Erlebnis aber war einmal, als ich hier ein Paket geöffnet habe und u.A. 3 BHs darin fand! Das war doch eine Überraschung, denn die gehören eigentlich nicht zu meiner bevorzugten Unterwäsche. 😉 Und ich war mir auch ganz sicher, dass ich sie nicht eingepackt hatte. Da das Paket sehr stark beschädigt und wieder geflickt war, kann ich mir es nur so erklären, dass es beim Transport irgendwie aufgeplatzt ist, vermutlich neben oder nahe bei einem anderen ebenfalls geplatzten Paket, und dass man einfach zusammengesucht hat, was auf dem Boden lag, und das in welches Paket auch immer gestopft hat. Ich glaube mich zu erinnern, dass auch noch ein paar andere Dinge darin waren, die nicht von mir stammten. Auch war eine Menge Dreck drin. Das sah mir sehr danach aus, dass man Manches einfach auf dem Boden zusammengekehrt und dann ins Paket geschüttet hat. Ob irgendetwas aus dem Paket verloren gegangen war, konnte ich mangels Packliste nicht nachvollziehen. Tja, soweit zum BH-Versand. 😉
      Und zu unserem Umzug und “Langsamkeit”: wir haben es doch tatsächlich geschafft und für den ersten April – nein, kein Aprilscherz 😉 – den Möbelwagen bestellt. Dann werden wir die restlichen Möbel von hier nach Fredericksburg schaffen lassen und unterwegs in San Antonio einige von Mary’s alten restaurierten Sachen beim Restaurateur einladen. Und danach werden wir dann wohl wirklich die meiste Zeit in Fredericksburg verbringen und nur noch gelegentlich nach Karnes City kommen. Ein kleines Problem werden allerdings noch unsere Tiere werden. Mal sehen, wie wir das lösen und wann die endgültig umziehen. Wird aber auch schon klappen.
      Ich hoffe, Dein Dienst lässt Dir wenigsten ab und zu genügend Zeit zum Verschnaufen. Lass’ Dir die Dinge nicht zu sehr im Kopf herumgeistern.
      Also dann, mach’s gut, und liebe Grüße auch an Siri und Selma, und an den Master,
      Pit & Mary

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  4. Like your commentary on contemporary society, very good! Since I have had to slow down due to ill health, I have been quite taken with the things that I now notice!!

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    • Dear Suej,
      well, I slowed down because of age. I noticed that it doesn’t make sense being speedy anymore and I can afford the luxury of taking my time. For me it’s magic as well how much more I notice now. I sometimes had the feeling I was blind before – especially for nature and people.
      I wish that your health will improve.
      Have a relaxed weekend
      Klausbernd and his happy Bookfayrie Siri

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  5. Hallo ihr vier, für mich ist es am wichtigsten und ein Stück Lebensqualität, einen Mittagsschlaf zu machen. Das entschleunigt den Tag sehr. Leider kann ich nur einen Mittagsschlaf halten, wenn ich zuhause bin. Also, wenn ich an der Uni bin oder unterwegs in Sachen Kunst, dann entfälllt der Schlaf.
    Einmal am Tag eine kleine Pause, das reicht mir. Und das Gebot, zwischen 20 und 21 Uhr den Rechner aus zumachen. Dann beginnt der Abend oder besser der Feierabend!
    Ich wünsche euch vier ein schönes Wochenende, lg Susanne

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    • Hi, liebe Susanne,
      schön von dir zu lesen. Ja, wir pflegen auch solche Rituale: Mind. einmal in der Woche werden iPad, Smartphone (größte Nervensäge) und Rechner für 24 Std. abgestellt. “Die müssen doch auch mal aschlafen!”, meint das liebkluge Selmalein fein. Und wir arbeiten meist von 11h bis 17h und dann ist Schluss, aus, Ende!
      Das mit dem Mittagsschlaf ist super, machen wir wir zwar nicht, aber wir wissen, dass 20 Min. Mittagsschlaf Wunder an Erholung bieten kann.
      Huch, jetzt ist deine Rechner-aus-Zeit😉 Deswegen verabschieden wir uns – nee, nicht blitzesschnell – gemütlich von dir, nicht ohne dir Feenhauch, viel Liebe und ein tolles Wochenende zu wünschen. Mach dir’s fein🙂
      Liebe Grüße vom sonnigen Meer, wo morgen großer Gartentag angesagt ist (hatten wir auch schon gestern)
      Klausbernd und die liebkluge Siri
      Dina und Selma senden liebste Grüße aus Bonn, wo die arme Dina gerade fürchterlich arbeiten muss – gar nicht langsam😦

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  6. what a delightful gift of a post you’ve left in my inbox! i embrace the snail-mail approach, though sometimes i find myself in that zen state too long/too often! when watching birds/nature, i often have trouble nudging myself out of the role of quiet observer and into the ‘move forward’ tasks!

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    • Well, then you are blessed, aren’t you?!
      Of course, we can’t always be slow that’s not good neither – I would rather call that lazy. But as long as you nudge yourself out of slowness again it’s fine, isn’t it?! We see it as a priviledge that you have the inner calm and peace being the quiet observer. And isn’t this necessary for your art?
      Have a relaxed weekend – weekends, at least, are not for rushing forward😉
      Klausbernd🙂 and Siri🙂

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  7. Cittaslow is perhaps a resolution?! Levanger, Eidskog and Sokndal in Rogaland are Norwegian members!
    In England: Aylsham, Berwick upon Tweed, Diss, Llangollen, Mold, Perth. Great illustrations, both the drawings and photos!
    Cittaslow er en verdensomspennende bevegelse, tror det startet i Italia. Det må jo være den perfekte organiseringen for å få slakket litt på tempoet…?
    Du kan lese mer her: http://en.wikipedia.org/wiki/Cittaslow

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    • Dear Hans,
      thank you for mentioning Cittaslow. This movement was already founded in 1999, as Siri just told me. Aylsham is, by way, just round the corner from here and Diss is (just) in Norfolk as well. Yes, Cittaslow started in Italy inspired by the slow food movement.
      Aylsham is a very traditional market town with a lot of small, highly individual shops on it’s high street. You have the feeling you are back in Queen Victoria’s times. It’s cozy in the centre of this town. And there is one small supermarket only just near the centre – but once a week a big auction where can purchase from cattle to old pictures.
      We wish you a slow and happy weekend and thanks for commenting
      Klausbernd and his funny Bookfayrie Siri

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  8. I think its about moving slow in the heart. Many tasks, like house work or whatever, I find it better to be done fast and quickly as possible, yet I try to never fall victim and hold those bad impulses in the heart, thats why I bought some little speakers to hear music and remain calmed when washing the dishes or such. So far its been good.

    When Im giving computer classes (reduced to one class now because I want to be slow), I immediately reject anybody saying “just tell me where to click!”, because you need to properly study and practice the basics.
    That part of teaching is very interesting, cause you get to see others peoples minds, and most of the times are such a huge mess, with no direction and lack of motivation, they just want an easy shortcut and move to whatever is next, I find it very creepy.

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    • Dear AuAu,
      I agree slowing down is an inner exercise in the end. You would never succeed to slow down if you inner being is speedy and greedy, then it would be a constant fight and even produce more stress.
      It’s funny but I hear music doing house work as well.
      It’s very interesting what you write about your experience giving computer classes. I suppose it’s typical for our society that people want short cuts without understanding. That’s alienation, isn’t it. And do you think that it is this alienation that’s one of the reasons for speed? People don’t want to understand or being connected any longer … Well, it’s just a thought.
      Wishing you a relaxing weekend
      Klausbernd🙂
      Kind regards from Dina, Siri and Selma as well

      P.S.: As you give computer lessond may I ask you a question, please? A couple of days ago I gave a longish interview which I got in mp3. I would like to integrate it in one of our next posts. Is that possible without buying more space?

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    • Yes, I too believe its alienation, wanting to be “where everybody else is” gives them a false sense of security (self steem, worth, value, etc), and this is something Ive noticed the majority of people fall for.
      About the comment of technology, my nintendo handheld in the new games, after every hour you play gives you an advise inside the game “youve been playing for too long, you should take a break” it shows for five seconds and you cant remove it. You can imagine the reaction on the obsessive “Im gonna play until my eyes dry and fingers fall” player, but theyre actually right, you get tired and it becomes painful, you do need to take a small break to relax, and very important, to emotionally digest what you have been doing it.
      For the mp3, what I do is turn the mp3 into a video and then upload it to Youtube, then place the link in the post Im writting, it should automatically present the youtube video stream when posted. To make the video I use Windows Video Maker, its a free program if you use windows 7 or 8:
      http://windows.microsoft.com/en-us/windows-live/essentials
      There you combine an image (photo or drawing) with the audio, then encode the video to .mp4 and upload it to youtube.
      Feel free to ask me if you need.

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  9. I love snailmail. I also wish to slow down…but in that case I guess I would have to change professions. Mindfulness wanted – hard to come by, hard to reach. Brilliant thinking, fayeries! And, good that you all try to find those moments…even if you sometimes fail. Thank you also for goodreads.

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    • Dear Leya,
      we keep our fingers crossed that you will find your quiet and slow moments as well.
      I, Klausbernd, could only find short moments to slow down when I was working. As a public person I had to serve media, my agents, publishers etc. all the time, but nevertheless I learned to have regularly those slow and quiet moments – by the way quite often in planes or trains. Now it’s easy because I am retired but I had to learn that I don’t need to speed any longer. You wouldn’t believe it but it took more than 2 years.
      All the best and a slow weekend😉
      Klausbernd🙂 and Siri🙂

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    • I think I understand about those two years…every summer vacation it takes at least two weeks to slow down. Then it takes two weeks to speed it up again…

      Thank you, and Have a great weekend all of you!

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  10. Oh, Siri and Selma, how I adore the pictures of you riding on the snail who reminds me so much of Brian (in the Magic Roundabout) a snail who was well-meaning, but unsophisticated. Not at all like you two. You are two very sophisticated (and well-meaning) Bookfayries and I think everyone should definitely sloooow down and chill out. Just move to the countryside, nothing moves very fast around here🙂
    Have a good weekend ‘the fab four’
    Jude xx

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    • Hey Jude,
      THANK YOU so much!🙂
      Wow, Siri and Selma, smiled from ear to the other. I suppose they will print out your commentary and frame it – vain beings they are😉
      A great weekend for you as well
      the Fab Four
      Kb xx

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  11. Ihr lieben und klugen Buchfeen,
    selten habe ich eine so guten und klugen Artikel gelesen. Bei mir rennt ihr da offene Türen ein. “Gut Ding will Weile haben”, ist ein altes Wort. Als man jung war hat man so etwas seltener geglaubt. “Schlafen kannst du, wenn du tot bist.” Von wegen. Alles hat seine Zeit. Wer tot ist ist tot. Schlafen tun nur Lebende. Alles hat seine Zeit. Auch die Rast. Und die ist notwendig. Egal was es ist, man muss sich damit beschäftigen. Sonst wird es nichts. Man kann sich seine Zeit eben nicht backen.
    Danke für den wunderbaren Artikel und die großartigen Bilder dazu. mick

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    • Hallo, hallo, lieber Mick,
      das ist aber ein lieber Kommentar, über wir uns unbändig freuen🙂🙂 freufreufreu …
      Das stimmt ja “gut Ding will Weil haben”, daran können wir uns nun auch erinnern. Masterchen Großeltern Eugen & Margarete sagten das auch immer und haben es damit freilich geradezu erschreckend weit gebracht in ihrem Leben und blieben dabei stets humorvoll und menschlich. Die waren richtig lieb🙂 Wir Buchfeen spinnen ja manchmal herum, aber was soll’s, wir meinen Liebe braucht Langsamkeit, deswegen fangen auch beide Worte mit einem großen L an😉
      Wir senden dir herzallerliebsten Feenhauch, wünschen dir ein feines Wochenend und überhaupt …
      tschüß
      Siri🙂 und Selma🙂

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    • Well, of course, there are always two sides of the coin. But these people blogging here don’t have this problem, I suppose, otherwise they woudn’t take the effort to read and write here. I think most of our readers rather encounter a problem with slowing down like I do.
      But thank you for mentioning the other side of the coin🙂
      Enjoy your weekend
      Klausbernd
      Greetings from Dina, Siri & Selma

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  12. We only have so many days to enjoy the beauty of nature all around us. After 60 years of “running” I have slowed down and I am enjoying the pace, Great post!

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  13. Vielleicht ist jenseits des Wunsches nach Entschleunigung im Umgang mit unseren Lebensbezügen noch wichtiger die vorrübergehende Befreiung von den Zwängen und dem Lärm unserer rasenden Gedankenwelt. Wie oft ertappe ich mich dabei, dass der Körper sich zur Ruhe betten willl, dem Kopf jedoch und seinem Gedankentheater die mentale Ruhe nicht glücken will. Taoistische – oder buddhistische Befreiung von den unzusammenhängenden Komplexen der Gedanken, das wäre für mich ein erstrebenswertes Ziel, natürlich nur vorrübergehend, trotzdem stärkend. Ich weiß aber auch, dass es hierzu der größten, auch körperlichen Anstrengungen bedarf, sozusagen Meditation zuerst einmal als Kraftanstrengung.

    Liebe Grüße nach Cley und Bonn an die fabolous four

    Achim

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    • Lieber Achim,
      ich kann dir nur recht geben, die Entschleunigung des inneren Monologs ist äußerst wichtig für “slowing down”. Mich hat das viel Übung gekostet und, z.B. wenn ich zum Strand ging, musste ich immer wieder innehalten und mir sagen “hier gibt’s nichts zu denken!” Ja, ich musste mich selbst zur Ordnung rufen. Inzwischen glaube ich weniger, dass ich meinen inneren Monolog entschleunigen sollte, sondern der Weg scheint mir viel mehr zu sein, sich nicht mit ihm zu identifizieren – ganz im Sinne Buddhas “don’t get attached”. Dann tritt er in den Hintergrund und entschleunigt sich automatisch.
      Ganz liebe Grüße nach Freiburg von Cley
      Klausbernd und Siri
      Schönes Wochenende!🙂

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  14. Sending a sl- o- o- ow hug your way! I so love the dark-haired pigtailed fairy, but don’t like to say so for fear of hurting friend fairy’s feelings.
    Such a happy foursome you make.
    Till next time 🙂

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    • Sloooooow hug arrived this second, Jo!🙂 Selma is quite happy about your remark, but won’t tell anybody, of course.🙂 Siri is looking a bit critically at her hairdo, we’ll get some nice hair ribbons and maybe pay the fairy hairdresser a visit soon. I’d like that! Have a great weekend.
      Sunny greetings from the Rhine Valley
      Dina and Selma

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  15. Das ist klug und wahr. Und dazu ein aktuelles Thema. Bravo auch zur Kombination aus Text und den schönen Bildern. So kann das Wochenende entschleunigt beginnen🙂
    Liebe Grüße aus dem Norden und euch allen ein schönes Wochenende
    Stefan

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    • Guten Morgen, lieber Stefan,
      habe herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar. Ja, bei uns wird gleich das Wochenende mit meditativer Gartenarbeit beginnen. Die lieben Siri und ich. Es ist auffällig, aber im Garten arbeiten wir nie schnell, maybe nature slows you down? Ich weiß nicht, aber ich erlebe es so.
      Auch dir ein wunderfeines Wochenende, ich glaube, ihr habt ja auch so schönes Wetter wie wir hier.
      Mit lieben Grüßen
      Klausbernd und Siri

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  16. Very well written post!! And what a relevant topic too! We stumbled upon the ‘Slow Movement’ a couple of years ago, and are now actively trying to incorporate it in our lives too. It is easier said than done, at the moment though : although nature, friends, writing – they all help. We’ve been called ‘too young to be slowing down’, but there is so much more to see and understand that way than rushing through life/events/relationships. Wishing you a nice day ahead!

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    • Hi, thank you for clever commentary. You are so right slowing down is not that easy, it has to be learned. And it’s easier in a surrounding which understands this idea. The support from outside helps a lot.
      Well, too young … I would see like this: slow is for younger people faster than for older ones. But slowing down always improves life quality of every age.
      Have a slow weekend😉
      Klausbernd and Dina, Siri and Selma

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  17. Wonderful concept, you two faeries … and I’ll bet your master and Dina agree with it like anything! But I’ll also bet you a hundred somethings that they don’t stick to it. [grin] Nevertheless, I am so impressed with the SlowSnail (and I have one in silver purchased by my beloved husband when the SlowFood movement was just getting underway) that I promise I am going to give it a try. Just a try, mind …

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    • Dear MR,
      here Klausbernd and Dina are writing. Of course we have problems of slowing down but we don’t mind. This not minding is probably an important way to achieve slowing down. For me, Klausbernd, it was easier to slow down after I gave up my lectures tours, TV and radio programms, book signings etc. and now I feel kind of free. For me, Dina, it’s harder because I still have to work. But I try my best and being together with Kb really helps.
      Well, all the best for your try …🙂
      Thanks for commenting and have a happy weekend
      Klausbernd and Dina

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  18. Three is so much of interest to me in this post. I like the idea of stopping three times a day and becoming more aware of thoughts and feelings, I am going to give it a try but ease myself in by starting with a one stop a day ,,, The illustrations are lovely.😉

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    • Thank you very, very much🙂
      You know it’s basic for this stopping exercise that you don’t judge yourself if you fail. Just try again.
      We wish you a happy weekend and good luck with the stopping
      Klausbernd and his chirpy Bookfayrie Siri
      🙂🙂

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  19. I have to admit it’s easy to slow down when you have no choice (as in a heart condition that is serious and you feel pain when you walk fast), but it’s still something that can be cultivated and learnt even with good health. Start by writing a list of the day’s routine & chores and then crossing half off. Having a camera with you at all times forces you to slow down and look around you too.

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    • Dear Viki,
      I never thought about it but of course you are so right, walking with a camera forces you to slow down. And I like your idea about the list and deleting half of it as well. For people like me such little “exercises” help a lot.
      Thank you very much for remiding us on easy ways to slow down.
      All the best and have a fine weekend
      Klausbernd🙂
      Greetings from the 3 too

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  20. Sometimes other New Yorkers accuse us of being too slow… we prefer to think of ourselves as “deliberate…” Hurray for the inner tortoise! Hurray for your thoughtful post and very adorable illustrations! Excuse us as we crawl into bed now… have a wonderful weekend. (It’s the beginning of “daylight savings time” here — hurray also for longer days!) Jean, Alex & Kuno

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    • Dear Jean, Alex and Kuno🙂
      here it’s morning and a sunny morning and soon Siri and I will go out into our garden.
      As I wrote in one of the first answers to the commentaries here: in elitist powerful circles the situation has changed: speed and quantity isn’t asked for any more. Now a movement is in to take one’s time and to quality. There seems to be hope😉
      For the Londoners we are very slow here in Norfolk – but we are proud of it and even so proud that we choose it as our official slogan “Norfolk slows you down” or “normala for Norfolk” meaning relaxed and laid back.
      We have summertime (European Summertime) as well, but I have no idea when it will change.
      Have a relaxed slow weekend🙂
      Klausbernd and his happy Bookfayrie Siri
      I just looked it up we change the time at 30th March

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  21. Mir gefaellt Eurer Artikel ueber das langsame bewusstere Leben. Gute Idee den Handy abzustellen oder zu Hause zu lassen. Wir lebten frueher ohne Handy viel ruhiger.
    Wuensche Euch allen ein gutes Wochenende. Hugs! Veraiconica

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    • Liebe Veronica,
      wir finden das auch, dass Smartphones die größten Nervensägen sind und gleichzeitig perfide Kontrollinstrumente. Es ist erstaunlich, wie viele Leute sich davon abhängig machen, allerdings ist es zugleich verständlich, dass Leute, die aus der Brance und CEOs sind, digital detox praktizieren (siehe eine meiner ersten engl. Antworten auf die Kommentare hier). Es gibt übrigens Untersuchungen, die zeigen, je weniger wichtig man im Wirtschaftsleben ist, desto mehr ist man Handy/Smartphone besessen. Ich würde das als Kompensation sehen. Zumindest öffentliche Smartphonebenutzung gilt in elitären Kreisen als völlig out (dafür hat man sein Personal).
      With a big HUG for you and have a relaxing weekend
      Klausbernd
      Liebe Grüße auch von Dina, Siri und Selma

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    • Lieber Klausbernd!
      Die moisten Leute sind ueberhaupt nicht informiert, dass Smartphones unsere Gesundheit negative beeinflussen. Selbst hier am Strand sieht man hier die Leute damit herumlaufen und sprechen. Sie koennen gar nicht mehr die schoene Natur geniessen. Ich habe mir eine Grounding Mat besorgt, wenn ich am Komputer sitze. Barfuss am Strand laufen ist auch sehr gesund fuer uns, damit wir mehr negative Ions im Koerper haben. Zuviele positive Ions verursachen Inflammation, die Ursache meister Krankheiten.
      Wuensche Euch allen einen schoenen Sonntag! Hugs! Veraiconica

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    • Liebe Veronica,
      habe Dank für deinen inforeichen Kommentar. Ich bemerkte das auch schon, wie barfuß zu gehen, am Strand oder auf der Wiese im Garten, immer wieder nicht nur erdet, sondern einen auch mit guten Schwingungen auflädt. Ich gehe stets nach 2 Std. Arbeit am Rechner in den Garten, einmal ums Haus oder mache kurz ein paar Körperübungen, die mir so einfallen.
      Dir wünsche ich noch eine wunderschöne Restwoche🙂
      Ganz liebe Grüße xx
      Klausbernd🙂
      den gerade der Hausputz erdet😉

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  22. in un mondo che fa della fretta il suo -modus vivendi- lseguire la bava d’argento di una piccola lumaca è ritrovare se stessi per vivere in consapevolezza
    grandi immagini, e dolcissimi disegni🙂
    in a world that makes fast-its modus vivendi-follow a small snail and its silver Burr is found themselves living in awareness
    great pictures, and sweet designs

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  23. I like the idea of following a snail like yours, especially with the two cute looking Siri and Selma on top!🙂 You are absolutely adorable, great paintings and pics and good reading too. How often do we say or hear “hurry up, hurry up now!! Time to go, time to leave, hurry up!”
    Ha en god helg!
    Klem fra Hjerter

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    • Hej, dear Hjerter,
      Thanks for liking our post. I sometimes like to draw a bit, well, just for fun🙂
      We all four wish you a Great weekend, relaxed and have fun
      store Klem🙂 xxx
      Klausbernd and the other three of us

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  24. My dear friends,
    what a fun post, you look great, Siri & Selma!🙂
    Well, as I have already said, I very, very much look forward to the day when I’m allowed to slow down. I’ll take your advice with 1-3 stops a days to recollect myself and my thoughts. The older I get, the busier my work gets. Isn’t this crazy? I have so much practice and daily experience, you’d think my days at the institute would actually be quite easy, but the truth is, I get more students, more courses and I have to give more lectures, more new stuff, more regulations, much more computer work which means work at a rapid pace.
    Big hug and lots of love to the four of you from Stockholm
    Annalena

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    • My dear friend Annalena,
      So nice reading from you again🙂
      I know exactly what you are writing about. I experienced the same – at the university as well as with writing. I am so happy being retired now. But you will be retired soon as well, I suppose. There is a lot to look forward. When I was still working this stop-exercise helped me quite a lot and in the morning ten minutes of deep relaxation before I got up. But I always had to set the alarm again just in case I fell in sleep again.
      With lots and lots of love from all of us
      Klausbernd xxx

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    • Dear Tina,
      Well, I drew the snail. Great that you like it.
      I agree with you we all could do with a little more awareness exercises. On the other hand more and more people practise exercises whatever they are. As I answered to the first commentary here in English high powered people often have their personal exercises for a greater awareness and for slowing down.
      Have a relaxing weekend, we have beautiful weather here🙂
      Klausbernd and his happy Siri Bookfayrie

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  25. Hallo Ihr Lieben, endlich mal Zeit, Euren tollen Post gaaaanz langsam und genüsslich zu lesen. Ich finde interessant, dass Langsamkeit an einem Ort Schnelligkeit an einem anderen Ort sein kann. Aus meiner Zeit, als ich zwischen London und Berlin pendelte, erinnere ich mich noch gut, dass ich in Berlin erst wieder langsam laufen lernen musste. Eine schöne Seite meiner beruflichen Neuorientierung ist, dass ich jetzt nicht mehr in drei Schritten pro Sekunde durch die Rush Hour der City trippeln muss. Diese ewige Hetze ist auch mir zuwider. Siri und Selma haben Recht, man sieht (und fühlt) viel mehr, wenn man auch mal innehält. Ganz liebe Grüße, Peggy

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    • Guten Morgen, liebe Peggy,
      ja, mir ging das auch so, als ich noch zwischen Cley, Berlin, Amsterdam und Montreal hin und her pendelte, dass ich stets Tage brauchte, um mich mit Disziplin wieder aufs Langsame einzustellen. Berlin fand ich übrigens am hetzigsten, was wohl daran lag, dass ich dort hauptsächlich mit Fernsehleuten zu tun hatte, die ihre fragwürdige Wichtigkeit mit dem Image des Gehetztseins kompensieren mussten.
      So, jetzt werde ich mich weiter meinem Hausputz zuwenden.
      Ganz liebe Grüße und noch eine feine Restwoche
      Klausbernd und seine sooo liebe Kleinfeinfee Siri🙂

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    • Dear Peder,
      yes, I suppose it is. At least in my surroundings everyone uses it.
      Enjoy the day
      Klausbernd and Siri Bookfayrie

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    • Dear Graham,
      I suppose “slow seeing” is not only what photography is all about but writing – and maybe every art – as well. It’s a way to keep healthy too, I suppose.
      All the best and thanks for commenting
      Klausbernd and Siri Bookfayrie🙂

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  26. Guten Tag ihr lieben Buchfeen, ganz süße Kleidchen und Schuhe habt ihr da an, richtig putzig! Auch die Fotos sind mal wieder sensationell, da könnte ich mich ja ins Koma kommentieren, klasse…..
    Das Reh (?) erinnert mich daran, dass mir auf dem Weg zu meinem ersten richtigen Retreat ( um 4 Uhr morgens, dachte jetzt spinne ich wohl…) ein Reh entgegen kam auf der Straße – diese Augen!
    Im Kloster wollte ich mich eigentlich erholen, Pfeifendeckel!
    Scheinbar lebt man hier auch so herum, damit man “richtig” sterben lernt….was ein Stress!
    Egal, die Rettung, der Lama Migmar: You can always meditate, even when you die, o.k. mach ich, aber hoffentlich bleibt mein Schädel so klar, dass ich nicht an Demenz erkranke und mich daran noch erinnern kann. Was für Probleme!
    Also, Eile mit Weile, nur Geduld!
    Ganz herzliche Grüße von Pia, die leider jetzt ganz schön im Stress ist, aber so ruhig!
    Ein supertoller Blogbeitrag, der mir so richtig das Herzel wärmt, vielen Dank!

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    • Guten Morgen, liebe Pia,
      ich glaube, Langsamkeit ist “a way of life”, der damit anfängt, sich mit nichts unter Druck zu setzen, weder mit Leistung im Beruf, noch, was im Grunde ja nichts anderes ist, mit Leistung “in Sachen Erleuchtung”. Ich glaube, was die Lamas oder andere selbsternannte Weise machen, ist nichts anderes als das kapitalistische Leistungssystem – man formuliert und begründet es nur anders, strukturell sehe ich jedoch große Ähnlichkeit. Je älter ich werde, je hedonistischer werde ich. Was kümmert mich Erleuchtung und Erfolg, ich möchte fröhlich als angenehmer Zeitgenosse leben und das ist es.
      Habe ganz, ganz lieben Dank für dein Lob🙂
      Liebe Grüße vom sonnigen Meer
      Klausbernd und Siri, die gerade mit den Blumenfeen spricht

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  27. “Slow seeing” and “mindfulness” (I think of it as “mindful walking”) — two aspects of life I’m really WORKING on right now. Klausbernd and Dina (and Siri and Selma too, of course!), your words and images always make such sense!

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    • Dear Cindi,
      Thank you very, very much🙂 Great that you like our posts.
      “Mindful Walking”: I just read in the newest issue of National Geographic about the “Out of Eden Walk” of Paul Salopek, who will walk 34.000 km in 7 years. He was asked in an interview why he is following this route how people spread from Africa around the world. His answer was: “to slow down because it helps thinking.” No doubt, it helps mindfulness.
      All the best
      Klausbernd and the happy Siri Bookfayrie🙂

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  28. This was appropriate to read, as we returned home from an unusually busy weekend, at a wedding in Berkshire. Driving on the M25 / A11, and noticing the speed of everything, after the slowness of Norfolk. It was good to be back, to hear the cows and the birds, and to rest and think once more.
    I am slowing down, not only with age, but also with thought and actions. It is a good way to be, a better path to take.
    Love and best wishes to you all from Beetley. Pete and Ollie. X

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    • Dear Pete,
      kindest greetings to you and Ollie in Beetley.
      Have a happy week – the weather is great, isn’t it🙂 sooo much sunshine …
      Klausbernd and his beloved Bookfayrie Siri
      🙂🙂

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  29. yes, slow down to flow!! super!! super!!
    die unfähigkeit zu pausieren und faulenzen ist zu einer volkskrankheit mutiert, die kreativität zu einem sehr scheuen tier macht. oft im berufsalltag wollen wir non-stop viel zu hohe, am liebsten die perfekte qualität von uns geben. dabei würde weitaus mittelmässigere genügen…knapp gut ist meistens schon gut genug! denk, wie viel zeit und energie (ganz ohne burn-out-therapien) gespart würden für die wirklichen glanzleistungen, die dann auch hervorragend sein können. ich pfeife auf die stressende leistungen…wenn ich beispielsweise eine gute idee brauche, lasse ich gemütlich einen haufen grotten schlechte aus mir heraus purzeln. meistens finde ich am ende einige passable, gelegentlich gar tolle einfälle darunter und es hat spass gemacht!! mit milchsäure im gehirn ist bei mir definitiv nie eine verrückt gute idee auf die welt gekommen…tja, manchmal ist quantität gesünder als qualität😉

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    • Liebe Sirpa,
      du sprichst mir aus der Seele. Ich erlebe das ebenso: Gute Einfälle und Kreativität können nicht erzwungen werden, sondern sind ein Phänomen des Loslassens und der Muße. Der ganze Speed schafft so viel Grottenschlechtes und Fehler, dass es erstaunlich ist, dass nur an den höchsten Stellen diese Haltung aufgegeben wird. Sich dem Flow – der sich nicht umsonst auf “slow” reimt – hinzugeben, wird mehr und mehr zu einer Haltung einer privilegierten Elite. Die anderen müssen rennen und bekommen dafür eingeredet, dies zeige ihre Wichtigkeit.
      Ganz liebe Grüße dir von der heute sonnig warmen Küste Norfolks
      Klausbernd und seine liebkluge Kleinfeinfee Siri🙂

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  30. Hallo ihr Fabulous Four, zu Ehre dieses Beitrages zur Langsamkeit, habe ich diesen heute noch einmal durchgelesen und danke ganz herzlich dafür. Der Zufall will es, dass ich mich auch mit diesem Thema beschäftige und tatsächlich langsam zur Einsicht gelange, dass weniger mehr wäre. Ich glaube auch, dass wenn wir wirklich beginnen uns öfter auf einen Spziergang zu begeben, um uns mit Land und Leute zu beschäftigen, wir das Smartphone usw. ganz von alleine und ohne Vorgaben vergessen. Das Buch “Civil Disobedience” von Thoreau und, dass man die eigenen Bedürfnisse so sehr herunterschrauben kann hat mich damals sehr beeinruckt. Nur in Sachen multitasking bin ich ein bisschen verwirrt, weil ich doch eigentlich schon ziemlich viel Positives gelesen und gehört habe, vor allem zur Vorbeugung der Alzheimter Krankeit, aber vielleicht ist auch das eine Manipulation. In diesem Sinn wünsche ich euch 4 viel Erfolg bei der Durchsetzung eurer Pläne. Cari saluti Martina

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    • Guten Tag, liebe Martina,
      wie heißt es so treffend, Multitasking ist ein Euphemismus für Stümperei, statt eins gut und gründlich zu machen, macht man vieles schlecht und schlampig. Auf jeden Fall verstärkt Multitasking den Stress und der Lob dieses Verfahrens kam auf, als auf Druck des Shareholder Values die Belegschaften der Firmen und Institutionen verringert wurden. Aber vielleicht ist das nur eine Seite der Münze. Mit Alzheimer habe ich mich fast noch nie beschäftigt und kann deswegen nichts dazu sagen.
      Ganz liebe Grüße dir vom heute wieder sonnigen Norfolk – gestern war’s grau und kühl, brrrrrrrrrrrr –
      the Fabulous Four
      Kb
      Und Dank für deinen lieben Kommentar🙂

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    • Guten Morgen lieber Klausbernd, das ist wieder eine interessante und einleuchtende Erklärung von Multitasking und dennoch denke ich, wie du, dass das Gute wahrscheinlich in der Mitte liegt.
      Zum Vorbeugen der Alzheimerkrankheit soll vor allem das Hin-und -her-Switchen von einer Sprache zur anderen sein. Vielleicht muss man einfach daran glauben!
      Übrigens, ich habe versucht herauszufinden, woher jene schöne Geschichte zu Mohammed kommt und es ist mir gesagt worden, dass sie nicht im Koran steht.
      Der Burda mit deinem Interview konnte ich leider nicht habhaft werden.
      Jetzt wünsch ich dir und deinen Lieben ein sonnigen Tag in Cley und Bonn. Cari saluti e grazie di tutto:) aus dem frühlingshaften Tessin. Martina

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    • Guten Morgen, liebe Martina,
      gerade hat sich der Seenebel verzogen und die Sonne bricht durch🙂
      “Civil Disobedience” von Thoreau find ich auch sehr lesenswertes und bedenkenswertes Buch. Wir bloggten doch kürzlich von Bleistiften, Thoreau machte die Bleistiftfabrik seiner Familie zu einer der führenden in den USA und dann zog er nach Walden.
      Zu meinen Veröffentlichungen:
      1.) Print: tina – Das Premium Frauenmagazin, Nr. 10, 26.2.2014, “Welche Farbe uns guttut”
      2.) Radio: SWR2, Kultur Matinee, 9.3.2014, Gespräch zur Farbe Gelb mit Manuela Reichert von 9h bis 10h
      Vielleicht findest du es so.
      Well, Alzheimer … da ich wie du ständig zwischen den Sprachen hin und her springe, wäre ich ja geschützt. Hoffen wir mal …
      Ganz liebe Grüße von der fröhlichen Gerwegian English family
      Klausbernd🙂

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    • Lieber Klausbernd,
      ganz lieben Dank für deine verschieden Erklärungen und Präzisierungen.
      Du hast natürlich recht in Sachen Thoreau und eurem tollen Artikel zu seinem Geschäftsleben. Ich hatte das für einen Moment vergessen, sorry.
      Das Gespräch zur Farbe Geld und Gold, nein Gelb natürlich, habe ich mir inzwischen angehört und Dank deinen interessanten Angaben auch auf einem von mir veröffentlichten Foto auf diese Zusammenhänge hingewiesen!
      Wir hatten heute einen echt tollen Frühlingstag und haben es genossen.:)

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    • Liebe Martina
      Hier war heute auch ein märchenhaft schöner Tag, fast 25 Grad mittags und reinster Sonnenschein. Teils arbeitete ich mit Siri im Garten, teils genoss ich die sommerliche Stimmung mit einem Drink auf der Terrasse.
      Siri und ich wünschen Dir eine wunderschöne Woche, das Wetter soll ja vom Feinsten bleiben und Mitte der Woche kommen Dina und Selma🙂
      Ganz liebe Grüße
      Klausbernd und die fröhlich liebe Siri

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  31. Well, you faeries are so wise!! We take many “mindful” walks during the day in our woods. Listening walks, sniffing walks. Noticing walks. It is a little more difficult these days with our new Godzilla puppy in tow, but I’m trying to teach her about slowness. Thanks for a wonderful post!!

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    • Oh GREAT!
      Thank you as well for your kind commentary🙂
      And have fun and patience with your new Godzilla puppy🙂
      All the best
      Siri & Selma, the busy Bookfayries

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  32. Hallo Ihr Vier,
    das nennen wir eine feine und weise Entscheidung … und auch wir haben in diesem Jahr einige Entschleunigungsversuche unternommen. Wir brauchen es ruhiger, intensiver und ausgewählter. Manchmal geht das eben nicht ohne Verlust von liebgewordenen, geschätzten und vertrauten Wegen und Begegnungen, Ritualen und Schonräumen.
    Wir wünschen Euch aber viel Genuss an der (auch dadurch) gewonnenen, freien und bewusster wahrgenommen Zeit …
    herzliche Grüße, mb und dm

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    • Liebe mb und dm,
      schön von euch zu lesen.
      Die Entscheidung kam eigentlich erst richtig, nachdem ich vor Jahren auf der Frankfurter Buchmesse einen Unfall hatte. Vorher war’s so eine halbherzige Entscheidung, aber damals wurde mir klar, dass ich mir nicht mehr diesen Stress und das Gehetze mit Vortragstourneen, Fernseh- und Radiosendungen antuen muss. Ich gab mit einem Schlag alles auf, sagte alle Talkshows, Interviews und Vorträge ab und fuhr stattdessen zur Erholung mit Dina durch die Alpen. Da entstand dann der Entschluss, nicht mehr geschäftlich zu reisen. Ich habe den nie bereut, eher mich gewundert, warum ich nicht früher darauf gekommen bin.
      Liebe Grüße von der sonnigen Küste
      Klausbernd und seine liebkluge Buchfee Siri, die mir schon immer zuflüsterte “mach langsam!”
      Auch euch viel Genuss an der vita contemplativa😉

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  33. Awesome zoomburst Dina!! And Klaus, I love your snail illustrations🙂
    Stopping three times in a day to be consciously aware of thought and action is a brilliant idea. I am going to try that….thank you bookfayries!

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    • Dear Madhu,
      great that you liked our snail illustrations – it was fun drawing them🙂
      We wish good luck with the stopping.
      All the best and have a happy evening, at least it’s evening here
      the chirpy Bookfayries Siri and Selma🙂🙂
      and Klausbernd and Dina🙂🙂

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  34. You caught me there, because I am very good at not being slowly. It’s so easy to say it, like when I teach my photo workshop’s participants to slow down when they are shooting. But do I do it myself? I really like what you say that slow seeing enriches the quality, because I know it’s true, but then you get caught up in multitasking, no?!…

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    • Good morning, dear Otto,
      I know exactly what you mean. Most of us know exactly what is good for them and for their work, but doing it is another matter. We get carried away so often. But never mind, just to remember – at least sometimes – what is good for you and for your work will help to slow down and to reflect or even better just getting empty and see. This slowing down is an ideal and nobody can live his or her ideal all the time, that’s human. I suppose remembering it sometimes is helpful enough. I am not able to live my ideals all the time but I can try and sometimes I will succeed and that’s enough, I suppose. Slowing down and stopping shouldn’t turn into a new stress😉
      Have a relaxing day😉
      All the best
      Klausbernd from the sunny coast of Norfolk
      Greetings from Dina, Siri & Selma too

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    • Dear Otto,

      working in the garden I just remembered an idea – I am not quite sure it might be from the Russian structuralist Boris Arvatov:
      We always speak and write about topics that are challenges for us.
      So true, isn’t it?

      Have a nice evening
      Klausbernd

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    • Super, liebe Laura!
      Danke für deinen feinen Kommentar🙂
      Liebe Grüße vom sonnigen Meer
      Klausbernd und die liebe Sirifee

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  35. Very well put! I like the slow blogging concept too.
    Stefano and I should really slow down a bit. It’s our New Year’s resolution every year and we never do that. However, quality of whatever we do comes first for us and that may be one of the reasons we never get to slow down. Maybe …

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    • Good morning, dear Francesca,
      thanks for your kind comment🙂
      Well, we all have our problems with slowing down and with awareness. As I wrote to Otto before: this concept of slowing down and stopping is an ideal and it’s human not be able to live ideals in full (to live ideals makes gods🙂 ) But we can try and this helps already.
      I disagree with you what you are writing about quality, dear Francesca. I suppose it’s the other way round, the slower you get the higher the quality of your work will be. There is a lot of research about speed and creativity as well as quality showing clearly as faster you are working as more conventional your product will turn out (> Csikszentmihalyi books about creativity f.e.) and, of course, more faulty.
      Lots of love to you and your family from the sunny coast of Norfolk
      Klausbernd and his happy Bookfayrie Siri

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    • Sorry Klausbernd but I think I didn’t make myself clear.
      I agree with you: quality takes time. What I meant is that quality requires hard work too. Everybody is multitasking as a worker, parent and blogger. If you want to be any good at any of them and dedicate the right amount of time required to do a quality job, there is no way to slow down. You have to put an effort and work hard and in my book this is quite the opposite of slowing down. Maybe we have a different concept of slowing down …

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    • Good afternoon, dear Francesca,

      let’s put it like this: there are times for slowing down and for not slowing down. But I mistrust multitasking very much. My style of working is doing one thing after the other. That has to do with concentration and perfection. I experienced that I am getting the best ideas after a break when I have worked on one topic for quite a while. This incubation phase – you can call this slowing down – is often the real productive phase for me. But, of course, it’s only productive if you worked intensively before.
      Some years ago I wrote a book about creativity and productive working. Besides reading all the research papers I tried out many methods. As many scientist I found out for myself as well that the break, this slowing down, helps you finding great solutions. It has to do with our brain structure, the two hemispheres and how they work. And actually I could confirm what many scientist wrote that I am even reaching faster good results.

      I suppose this idea of working hard all the time and multitasking is more ideological than useful. Newton and Einstein f.e. and many other scientist got their great ideas when they were not doing. It’s this letting go. And you might have noticed if you cannot remember something or your can’t find a solution and you go to loo there it comes. Therefore C.G. Jung did write many great ideas don’t show the place where they were conceived.

      On the other hand we all have to earn money and in our society this has to do more with quantity than with quality. Your fellow countryman Umberto Eco wrote about this aspect in “Apocalittici e integrati” (Milano 1978) – in the paragraph about massculture and his reflections how we could identify what quality really is.

      That’s enough for the afternoon. Now I have to slow down. “Make a break!”, Siri is shouting and right she is – like always.
      Lots of love and big hug to you all on the other side of the big water
      Klausbernd

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  36. Well said – I’m adding this to my library of quotes: “Always one step after the other!” Multi-tasking has never been my forte. People usually define speed as an action that has an outward presentation. For me, speed has always been an internal decision. I have learned that slowing down my thought process is much more difficult than slowing down my external activities. I may be walking along a beautiful pathway, but my mind is chaotic, thinking of all the books I could read, how many ideas, research projects, etc. All of these things are wonderfully joyous, but in my haste to embrace all of what is “out there”, I do not fully capture the experience. “One step after the other” is a way to prepare and enjoy.

    Thank you, my dear Fab Four. Your posts are a treasure….

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    • Good morning, dear Rebecca,
      wow, it’s quite windy out here but pretty warm.
      I agree it’s hard to slow down the inner monologue that is usually running at quite some speed. Therefore this stop-exercise seems to me so important because it makes you aware of thoughts and you can only slow down what you are aware of.
      “One step after the other” brings quality into one’s life, as I experience it. You get as much done as with multitasking but without all this stress involved. But quite a lot of people are stress-addicts, they think they need their daily portion of stress and without it they are not effective or even loosers. Isn’t it amazing how much ideology comes into our everyday life behaviour?
      The happy Gerwegian English family😉 wishes you a Great weekend.
      With big hug from the other side of the world
      Klausbernd🙂 xx

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  37. This is a very thought-provoking post – as the many interesting responses testify. I liked the argument and appreciated the practical examples and suggestions. (I have even ordered a copy of ‘Thinking, fast and slow’!) Like you, my wife and I enjoy North Norfolk. It is a wonderful place to ‘take time out’ – to step aside from the hustle and bustle of everyday pressures and tune in to the natural rhythms of nature, the sea and the sky.
    Of course, many (perhaps most) have workloads and responsibilities that restrict their ‘own time’, but your post constructively demonstrates the need and suggests how we can all make a little time to ‘find’ ourselves.

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    • Dear Louis,
      thank you very much for your kind commentary.
      One reason for having such a slow life style at the Norfolk coast is that most people living here are retired. They don’t have that work load anymore.
      But for me this stopping several times a day was much more important when I was still working. Actually now, being retired as well, it’s not so necessary because I can live a contemplative life. But when I was jetting around the world to lectures, teaching jobs, TV stuff etc. I needed desperately such an exercise not to loose myself. And actually, I suppose, by stopping once in a while we get much more done anf this with a better quality as well.
      Have a happy week and enjoy reading “Thinking, fast and slow”,
      Klausbernd and his busy Bookfayrie Siri

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  38. “Fast seeing is maybe good for the quantity whereas slow seeing enriches the quality.”❤ Great reminder of the importance of taking our time in life and enjoying everything it has to offer.

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  39. Ich las gerade bei der schwedischen Autorin Karin Wahlberg, dass sie findet, dass die Akzeptanz der Langsamkeit in dieser schnelllebigen Zeit schon wieder modern wirkt. Das finden ich auch!
    Liebe Grüße und allen eine angenehme Woche
    Klausbernd🙂

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  40. Pingback: As you make your bed | The World according to Dina

    • Dear Cindy
      Well perfection … Die Perfektion, beneidenswert wer frei davon … (frei nach Brecht)
      Perfection would be a great topic for a blog. The both sides of it: perfection as an illusion and perfection as an art of doing things …
      Alles Gute, all the best and THANK YOU
      the Fab Four of Cley

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